Wodurch können die speisen, die ein verstorbener kurz vor seinen Tod gegessen hat,den Todeszeitpunkt zu bestimmen?

8 Antworten

Nahrung braucht eine gewisse Zeit, um im Magen und Darm verdaut zu werden.

Anhand des Zustands der gegessenen Nahrung = Verdauungsgrad kann der Gerichtsmediziner feststellen, wann die Verdauung stoppte, nicht mehr verdaut wurde, also der Tod eingetreten ist.

Der Tod eines Menschen verändert auch seine verdauung, die Verdauungsfermente werden nicht mehr nachgeliefert und die peristaltik, die den Speisebrei vom Magen weiterbefördert, hört auf. Daher können Verdauungsgras und Lage der Speisereste zur Definition des Todeszeitpunktes dienen.

Je nach dem, wie weit sie schon verdaut sind, weiß man dann, wie lange der Verstorbene nach dem Essen noch gelebt hat. Dadurch lässt sich dann eventuell der Todeszeitpunkt weiter eingrenzen.

Keine ahnung was das hier alles für apexkiddies sind aber nur weil der tod einsetzt heißt das noch lange nicht dass die verdauung aufhört im magen ist immernoch genau dieselbe salzsäure und am ph wert die zeit zu bestimmen ist praktisch unmöglich da der eh bei jedem ein bisschen anders ist und nach ein paar stunden kann man das eh vergessen

Die Verdauung ist etwas komplexer, als ein Magen mit Salzsäure. Der Wesentliche Teil der Verdauung läuft über Enzyme, die stoppen natürlich auch nicht sofort mit Eintritt des Todes, aber arbeiten auch nicht ewig und da keine neuen Enzyme produzert werden, kann man das auch mit einberechnen

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@Agronom

klar aber am ende kann man höchstens noch gucken wie das zeug in den gedärmen drinliegt und wenn dann einer ankommt und da erstmal dran rumschhüttelt oder die leiche dreht ist das auch fürn *****

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Anhand des Zersetzungs- bzw. Verdauungsgrades kann bestimmt werden, wann der Tod eintrat.

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