5 Antworten

Nicht nur das spitzenmäßige, deutsche Südtirol trägt dazu bei, sondern auch das Dreieck Turin-Genua-Mailand als eine starke Wirtschaftsregion in Europa. Italiens schlechte Wirtschaftssituation hat mit allem südlich von Rom zu tun. Separationsbestrebungen rühren auch daher, was sich nicht nur auf Südtirol beschränkt, sondern auch auf WIRKLICH italienische Gebiete. Außerdem unterscheidet sich ein Norditaliener noch stärker von der südlichen Version. Da spielen ganz andere Ethnien mit rein. Aber man darf ja nicht sagen, dass soetwas wie Wirtschaftsmacht damit korreliert sein könnte.

Ethnien?

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@Drew0594

Ja Ethnien, weil es nicht DIE Italiener gibt. Italien ist ein Kunststaat ohne eigenes Staatsvolk, wenn man so will, aber gemeinsame Werte (bloß welche? Pizza? Vielleicht katholischer Glaube) ließen sich vereinen. Beispielsweise gibts im Norden die Venezianer und Langobarden (germanischer Stamm aus dem Weichselgebiet, der wegen den Hunnen umsiedelte). Ich kenne nicht alles perfekt, aber in Süditalien spielen auch noch Griechen und vielleicht sogar auch Türken mir rein, wobei manche schon eher arabisch aussehen.

Man sagt auch oft, dass es nicht DIE Deutschen gäbe, weil es verschiedene Volksstämme gibt, aber man bekennt sich hier schon seit Jahrtausenden zum Deutschtum. Wobei seit einigen Jahren nicht mehr so wirklich ;)

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Norditalien, als stark industrialisiertes Gebiet, war und bleibt eine der wohlhabendesten und wirtschaftlich mächstigsten Regionen Europas.

Das hat Norditalien nicht nur 1999 gemacht, das macht es ziemlich regelmäßig. Norditalien ist eine der wohlhabendsten Wirtschaftsregionen überhaupt in der EU.

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