Wo zuerst hin,wegen räumlichen Trennung/Scheidung vom Partner?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Versuchen wir das mal aufzurollen:

Sie kann die Scheidung erst 1 Jahr nacht Trennung von Tisch und Bett einreichen.

Gibt es keine wichtigen Gründe (körperliche Gewalt gegen sie oder die Kinder) muss sie solange mit ihm unter einem Dach wohnen bleiben, bis die Scheidung vollzogen ist (das kann insgesamt mit Trennungsjahr bis zu 3 Jahre dauern) oder er auszieht.

Der Ehemann ist unterhaltspflichtig. Nicht nur den Kindern, sondern auch ihr gegenüber. Aber das muss man sich meist erst erkämpfen.

Die Trennung selbst kann sie notariell beglaubigen lassen. Hingehen und sagen, ich habe mich getrennt und gut. Allerdings muss sie ihren Mann auch davon in Kenntnis setzen und eine räumliche Trennung innerhalb der Wohnung (Kühlschrank, Bett, Schrank) gewährleisten.

Dringlichkeitsansprüche für eine Wohnung hat sie nicht. Die Wohung wird sowieso ein Problem, denn die Kündigung der Wohnung muss tatsächlich von beiden Mietparteien akzeptiert werden. Schriftlich. Passiert das nicht, bleiben beide auch drin. Da kennt der Gesetzgeber bis dato noch keine Ausnahme. Einzelfallentscheidungen treffen die Gerichte.

Allerdings wird spätestens zur Scheidung die Wohnung dem einen oder anderen zugsprochen. In der Regel dem, der die Kinder behält.

Insgesamt sieht es nicht gut aus. Sie sollte ihn vom Trennungswunsch in Kenntnis setzen und mal schauen, wie er reagiert. Wirds mies, sollte sie sich umgehend anwaltliche Hilfe suchen. Den braucht sie sowieso, wenn sie die Scheidung einreichen will.

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Sie waren schon mal in einem Trennungsjahr,wo schon alles geklärt war (Unterhalt,u.a.) dann kam sie ihm zuliebe nach Hamburg,weil er hier Arbeit hat und beide wollten versuchen,die Ehe zu retten. Nun ist dieser Versuch nach kurzer Zeit gescheitert und es ist fraglich ob diese Trennungszeit anerkannt wird.

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Danke für Deine Antwort.

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@NettesEtwas

Gerne. Ist auch immer wieder ein Trauerspiel so was...

Die Trennungszeit wird nicht anerkannt. Da sie es ja nochmal versucht haben, beginnt sie von neuem.

Aber - sie soll den Kopf nicht hängen lassen. Ist eine streßige Zeit, die auch vorbei geht.

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Wenn es ganz übel läuft, dann Frauenhaus. Am besten geht sie zum Sozialamt und lässt sich da beraten. Ihr steht ja vermutlich Unterhalt vom Ehemann und Kindesunterhalt zu.

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War auch mein erster Gedanke und gebe es gerne weiter. Danke für Deine Antwort.

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wendet euch an ein frauenhaus, die wissen wo es welche hilfen gibt...

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Ok,Danke.Werde mich gleich mal da melden. Hoffentlich können sie weiterhelfen.

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