Wo wird beim Hausbau Eigenkapital festgehalten

5 Antworten

Manche Antworten sind schon seltsam. Der Fragende hat ja schon geschrieben, dass er und seine Freundin zu je 50 % erworben haben. Damit ist ja schon klar das beide im Grundbuch mit 50 %-Anteil stehen ! Fakt ist, Deine Freundin hat Dir sozusagen ein privates Darlehen über Deinen eigentlich zu bringenden Anteil gegeben. Du zahlst also mit 25 % Mehrzahlung jeden Monat Dein Darlehen bei ihr ab. Und da ist es so....Ihr solltet darüber eine klare Regelung haben. Es ist zu klären, ob das Darlehen z. B. verzinst wird oder ob Du es zinsfrei bekommst. Auch wenn Du jetzt gar nichts mehr bezahlen würdest, würde Dir beim Verkauf des Hauses 50 % zustehen, egal von wem das Eigenkapital stammt. Toll ist, dass Sie Dir so vertraut ;-) aber ihr solltet so etwas wie einen Darlehensvertrag abschließen. Dann ist bei einer hoffentlich friedlichen Trennung alles übersichtlich und nachvollziehbar.

Im Falle des Falles hält sich die Bank an beiden schadlos, wenn ihr beide den Kreditvertrag unterschrieben habt. Das Haus haftet in jedem Fall, wenn nicht mehr bezahlt wird ist es weg. Ich kann euch nur raten, gegenseitig einen Vertrag abzuschließen der alles regelt (Trennung oder Tod eines Partners). Der Notar ist hierfür die beste Adressee. Die Kosten die dabei entstehen sind ein Witz, im Gegensatz zu dem was bei Trennung oder Tod passieren kann. Ich spreche hier aus Erfahrung, ich berate oft Menschen die aus genau sollch einer Situation heraus ihr Haus schnellstens verkaufen müssen. Meist ist ein Partner weg, hat die Zahlung eingestellt, die Bank drängt und die Kreditraten sind im Rückstand.

Sehr gute Antwort.

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Das müsst Ihr in einer privatrechtlichen Vereinbarung regeln. Dass der Kaufpreis aus Mitteln des einen Partners zum Teil bezahlt wurde, ist durch eine entprechende Überweisung ja zu bestätigen. Wenn der Kreditvertrag von beiden Partnern unterschrieben wurde haften beide als Gesamtschuldner, d.h. dass die Bank auf den jeweiligen Partner zugreifen kann, der Geld hat, wenn der andere seine 75 % nicht bezahlt. Privatrechtlich müsst Ihr festhaklten (unbedingt schriftlich), welcher Anteil im Falle der Trennung für Miete verrechnet werden soll und welcher Anteil als Entschädigung jeweils an den anderen Partner herauszugeben ist.

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  1. Es stellt sich daher die Frage ob man nach Schuldentilgung einfach monatlich weiter spart und das Geld auf dem Sparkonto lässt und als (minimales) Eigenkapital für eine Vollfinanzierung nutzt?
  2. Gibt es sinnvollere Anlagemöglichkeiten statt des Sparkontos, wo wir unsere monatlichen Sparbeiträge für eine kurze Zeit anlegen und gleichzeitig schnell dran kommen, wenn wir ein Haus gefunden haben?
  3. Wäre ein Bausparvertrag eine Option, den man schon jetzt mit einem kleinen und später großen Betrag über eine kurze Laufzeit bespart? Da wir aber zu viel verdienen um staatliche Förderung zu bekommen und auch beide Arbeitgeber kein VL zahlen, ist ein Bausparvertrag nicht so vorteilhaft, wie er sein könnte. Auch ist es ja meist unklar, wann man an das Geld aus dem Bauspardarlehen kommt, wenn wir dann ein Haus gefunden haben.

Ich freue mich über eure Anregungen.

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