Wo war das Amt des Bundespräsidenten in der Weimarer Verfassung geregelt?

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5 Antworten

Wie schon erwähnt, nicht Bundespräsident, sondern Reichspräsident!

Im Gegensatz zum Bundespräsidenten hatte der Reichspräsident nicht nur überwiegend repräsentative Aufgaben, sondern auch politische Macht:

1. Er ernannte den Kanzler und auf dessen Vorschlag die Reichsminister (Artikel 53 WRV).
2. Er konnte den Reichstag auflösen, wenn auch nur einmal aus demselben Grund (Art. 25).
3. Durch Verordnungen konnte er im Ausnahmezustand regieren und einige Verfassungsartikel zeitlich begrenzt aufheben (Art. 48, sogenannter Notstandsparagraph) – dass, eine große Macht.
4. Außerdem Oberbefehlshaber über alle Streitkräfte (Art. 47).

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Bis 1945 lautete die Bezeichnung des deutschen Staats 'Deutsches Reich', daher gab es einen Reichstag, einen Reichskanzler und einen Reichspräsidenten.

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Es gab zu der Zeit keinen Bundes- sondern einen Reichspräsidenten.

Art. 25, Art. 43, Art. 45, Art. 47, Art. 48, Art. 53

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Das Amt hieß Reichspräsident und war in Art. 41 - 49 der Weimarer Reichsverfassung (WRV) geregelt.

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