Wo von soll ich denn diesen Monat leben?

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7 Antworten

Liebe angie,

na, das hört sich ja schräg an.... da wollen wir mal sehen:

Also, wenn Du unverschuldet gekündigt wurdest, und zuzreit kein Krankengeld mehr erhältst, ist zu prüfen, ob Du aufgrund Deiner Beschäftigungszeiten einen Alg.I Anspruch hast. Das mußt Du wirklich einfordern beim Arbeitsamt... nicht abwimmeln lassen, Teamleiter sprechen und schriftl. eine Entscheidung einfordern. Kann über den Antrag nicht entschieden werden, hast Du auch einen Anspruch auf vorübergehende Leistungen nach dem SGB II, das heißt, dann gehst Du bitte gleich zur Arge und stellst dort einen Antrag. Auch hier gilt, nicht abwimmeln lassen. Antrag ausfüllen, allel Unterlagen vorlegen...bitte Abgabe mit Stemkpel und Sachbearbeiter der Eingangszone bestätigen lassen.... die behaupten öfter, sie hätten Unterlagen nicht erhalten und der Streit über die Abgabe zieht sich undk ostet Kraft.

Wenn Du gar kein Geld mehr hast, kannst du bei der Arge bis zur Entscheidung über den Leistungsbezug Lebensmittelgutscheine erhalten.... eigentlich auch einen Vorschuß einfordern. Die Leistungen, die Du erhältst werden später ggf. mit dem Leistungsanspruch des Alg. I verrechnet und durch eine Überleitungsanzeige eingezogen. Bis Du bei der Arge was wirst, bleiben Dir die Ausgabestellen der Tafeln, wo Du auch so manchen Einkauf und so manches Essen erhältst.

Schwierig wird es oft mit MIete und Energiekosten........ da solltest Dku zumindest den Vermieter informieren und sofort eine nachzahlung der Zahlungsrückstände vornehmen, sobald Du wieder Geld hast. Schaffst Du das nicht, wende Dich an einer der Fachstellen für Wohnungsnotfälle die meist an die Wohnungsämter oder der Arge angeschlossen sind, spätestens dann ,wenn Du eine fristlose Kündigung deines Vermieters erhältst oder eine Sperrankkündigung für Strom, Gas oder Wasser.

Ansonsten bitte alle anderen, nicht lebensnotwendigen Zahlungen einstellen. Hast Du bereits hohe Schulden, wende Dich an die dNotfallsprechstunden einer anerkannten Schuldnerberatungsstelle, die beraten Dich dann, bis Du dann einen regulären Termin zur Schuldenregulierung erhältst.

So weit erst mal..... alles Gute..... lasse bitte den Koöf nicht hängen.

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Kommentar von johnix
06.10.2011, 11:38

Lebensmittelgutscheine, diskriminieren uns; daher sollte man den Empfang verweigern und Bares, verlangen.

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Kommentar von Krause1962
07.10.2011, 19:45

Die Antwort ist schon recht erschöpfend aber trotzdem ist hier noch ein Haken verborgen! Normalerweise darf ein Jobcenter nämlich keine Anträge oder zukünftige Antragssteller zurückweisen. Das Center hat seinen Kunden gegenüber eine bestimmte Fürsorgepflicht ( das persönliche Existenzminimum muss abgesichert sein) Ohne den dem entsprechenden Antrag wird ja aber die ganze Maschinerie der deutschen Bürokratie nicht in Gang gesetzt!

Wenn ich das Ganze richtig verstanden habe, war sie außerdem wegen der selben Krankheit nicht durchgehend secchs Wochen krank geschrieben, sondern es waren Unterbrechungen vorhanden. Also ist die Aussage der Mitarbeiterin schon mehr als falsch!

Da hilft wohl nur Eins RA schnappen, einen Termin mit dem zuständigen Teamleiter ausmachen und dann den Herrschaften vom Jobcenter Feuer unter den Frack gemacht!

Nicht einschüchtern lassen!

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Da du ja sowieso bei einem Anwalt in dieser Angelegenheit bist, darf dir hier eigentlich niemand eine wirklichen Rat geben. Du musst ganz dringend zur Arbeitsagentur und dokumentieren lassen, dass du bereits früher dich gemeldet hast, und dass man dir eine falsche A uskunft gegeben hat. Sonst bekommst du die Zwischenzeit nicht bezahlt.

Wie ist denn dein aktueller Statusß Bist du nach arbeitsunfähig?,. Dann stände dir Krankengeld von der Krankenkasse zu.

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Kommentar von angie760
06.10.2011, 10:18

AU lief nur bis Ende September.

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Füll zuallererst deinen Antrag beim JobCenter aus und lass dich nicht abwimmeln! Denn Geld erhältst du erst von dem Termin an, an dem dein Antrag eingeht. Die Arbeitsberaterin hat damit nichts zu tun.

Falls du Anspruch auf ALG I hast, bekommst du möglicherweise eine Sperrfrist wegen zu später Meldung. Da du jedoch nachweislich krank warst, solltest du dagegen Widerspruch einlegen. Für den "Überbrückungsmonat" (denn ALG I wird erst im Folgemonat gezahlt) kannst du jedoch Hartz IV bekommen - also ab aufs JobCenter.

Hier kannst du auch einen Vorschuss bekommen, wenn feststeht, dass du Anspruch auf Hartz IV hast, aber die Bearbeitungszeit noch etwas dauert. Allerdings solltest du auch hier hartnäckig sein, denn die meisten JobCenter zahlen einen solchen Vorschuss nicht gern.

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"Es war zwar nur ein befristeter Vertrag bis Ende September." Damit warst du verpflichtet, dich drei Monate vorher, also Ende Juni, arbeitssuchend zu melden, wenn du später Arbeitslosengeld I oder II in voller Höhe erhalten wolltest. § 38 SGB III: "(1) Personen, deren Arbeits- oder Ausbildungsverhältnis endet, sind verpflichtet, sich spätestens drei Monate vor dessen Beendigung persönlich bei der Agentur für Arbeit arbeitsuchend zu melden."

Tut man das nicht, wird das ALG I um eine Woche gekürzt laut SGB III § 144 Ruhen bei Sperrzeit: "(6) Die Dauer einer Sperrzeit bei Meldeversäumnis oder bei verspäteter Arbeitsuchendmeldung beträgt eine Woche."

Egal, ob man ALG I überhaupt kriegt oder nicht, wird das ALG II laut §§ 31 ff. SGB II bei einer solchen verspäteten Arbeitsuchendmeldung um ca. 3 x 100,- gemindert. Denn eine rechtzeitige Arbeitssuche kann die Arbeitslosigkeit bekanntlich erheblich verkürzen.

Gruß aus Berlin, Gerd

PS. Eine Ablehnung von ALG I wegen Krankheit ist noch keine Ablehnung einer Arbeitssuchendmeldung. Warum wurde die nicht aufgenommen? Gab es keinen Hinweis auf ALG II nach Ende des Krankengeldes?

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Kommentar von angie760
06.10.2011, 20:30

Nein, es war leider anders. Ich hatte zwar noch einen Dreimonatsvertrag, aber ich sollte dort auch ganz eingestellt werden. Es kam aber leider anders. Ich wurde im Juli krank, auch mit Krankenhausbesuch. Als ich mich dann am 22.08.11 wieder zurückgemeldet hatte, hieß es, ich bräuchte nicht mehr zu kommen, sie hätten jemand anderen für mich eingestellt. Daraufhin ging ich zum Anwalt. Kurz danach fiel meine Psyche rapide zusammen, so dass ich aufgrund dessen wieder ins Krankenhaus musste. Nach der Entlassung wurde ich noch 3 Wochen krankgeschrieben. Ich war auch zwischenzeitlich beim Arbeitsamt und teilte es denen alles mit. Dort sagte man mir, dass man während eines Krankenscheines nicht den Antrag ausfüllen kann. Ich müsste wiederkommen, wenn ich gesund wäre. Somit war ich dann sofort nach meinem Krankenschein da. Man hatte mich allerdings zum falschen Vermittler bestellt. Ich bekam dann die Ansage, ich könnte wieder nach Hause gehen, meine Vermittlerin würde mich anrufen und einen Termin mit mir vereinbaren. Und deshalb zieht sich alles doppelt und dreifach hin. Die hat bis heute noch nicht angerufen.

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Mhh mach doch als erstes den Leuten beim arbeitsamt feuer unnter dem hintern und sonst arbeite einfach irgenwo wie z. B bei McDonals oder Rewe auf 400€ basis.

MfG

Lordhengi

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Du könntest viel mehr und ganz was anderes machen als das angeblich "hilfreichste". Aber gut, meinetwegen...

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frag freunde bekante oder verwante um hilfe.!

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