Wo verklagt man Banken?

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12 Antworten

Versuche herauszufinden, ob auch noch andere Kunden der Sparkasse dieser Anlage vertraut haben. Gemeinsam hat man mehr Chancen! Google mal nach der "faulen" Anlage...

Deine Antwort was Klasse! Habe so einiges gefunden, was ich noch nicht wusste. Werde es beim Gespräch in der nächsten Woche anwenden.

LG Felli

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Zwar hat das Kreditinstitut eine Beratungs- und Aufklärungspflicht, diese muss jedoch nicht schriftlich fixiert werden, entschied der Bundesgerichtshof (Az. XI ZR 320/04). In diesem Prozess blieb die Klägerin auf erheblichen Kursverlusten sitzen, weil sie eine Falschberatung bei der Umschichtung ihres Depots nicht nachweisen konnte.

Tipp: Im Zweifel den Gesprächsinhalt selbst dokumentieren und idealerweise das Protokoll vom Berater unterschreiben lassen. Denn gelingt der Beratungsnachweis, geben die Gerichte zunehmend geprellten Kunden Recht. So erhielt aktuell eine Kundin Schadenersatz, der eine fondsgebundene Rentenversicherung als sichere Anlage verkauft worden war (Oberlandesgericht Koblenz, Az. 8 U 1295/04).

Hast du das Beratungsgespräch schriftlich festgehalten und vom Berater unterschreiben lassen?

Nein. Dann hast du keine Chance. Denn mündliche Anlageberatung erfolgt auf dem Wissensstand der Beraters. Er kann geltend machen, dass er zum Zeitpunkt der Beratung noch keine Ahnung von irgendwelchen Schwächen eines Titels hatte. Und im Kleingedruckten stehen Enthaftungsparagraphen…
Etwas anderes ist es, wenn er eine nicht kündbare Anlage als jederzeit kündbar verkaufte. Für den dadurch entstehenden Schaden muss die Bank gerade stehen. Aber du musst die Falschberatung nachweisen können.

Prozessieren gegen eine Bank ist aufwändig, kostet viel Geld und kann Jahre dauern. Die Erfolgsaussichten sind gering.

Mein Vorschlag:
Der erste Schritt sollte immer die Beschwerde beim Unternehmen selbst sein. Deshalb ist es empfehlenswert, zunächst eine schriftliche Entscheidung der Geschäftsleitung einzuholen, bevor du weitere Schritte unternimmst.

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@PapaPapillon

Ich habe einen Termin in der nächsten Woche mit diesen Herrn und möchte gut vorbereitet sein. Habe auch noch einen kleinen Trumpf in der Hand, den ich nicht so einfach herausgeben möchte. Aber Danke für Deine Antwort. Hat mich schon in die richtige Richtung geschubst!

LG Felli

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also, du kannst sonst wieviel Text schreiben, ob es tatsächlich eine Fehlberatung war, kann nur ein Gericht entscheiden.

Seit einigen Jahren gibt es ja in jedem Prospekt Enthaftungsparagraphen, die in der Regel im Umfang bei weitem den Produktteil überschreiten.

Wenn du dich nicht auskennst, wie man verklagt, such dir einfach einen Anwalt, er erklärt dir die Schritte.

Tja, andere haben das auch anders gesehen und mir tatsächlich geholfen. Wenigstens für das Gespräch, dass in der nächsten Woche stattfindet, bin ich gewappnet.

Es wird einfach Zeit, dass man das nicht einfach so hinnimmt und sich alles gefallen lässt. Hier soll den Leuten, die hier Fragen stellen, auch geholfen werden.

Dass ich einen Anwalt brauchen werde, ist mir schon klar.

LG Felli

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Als erstes würde ich mal die Vertragsbedinungen bzw. die AGB der Bank durchgehen. Und auf jeden Fall einen Anwalt konsultieren.

Aber ich schätze deine Changen als sehr gering ein, denn wie heist es so schön "Geld ist Macht" und wer hat viel Geld?

Nichts desto Trotz wünsche ich dir viel Glück!

Werde in der nächsten Woche ein Gespräch mit der Sparkasse haben. Einige Ratgeber hier haben mir schon sehr geholfen, wie ich den sogenannten "Fachkräften der Sparkasse" mal selbst helfen kann. Einen kleinen Trumpf habe ich in der Hand.

Wünscht mir mal Glück zu dem Gespräch. Da entscheidet sich, wie ich weiter verfahren werde.

LG Felli

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Vertraue keinem Bankberater, schon gar nicht denen bei der Sparkasse. Das sind keine Berater, sondern knallharte Verkäufer, denen es erst mal um ihre Provisionen geht. Die lügen das Blaue vom Himmel! Siehe z.B. HASPA!

Danke, das habe ich nun auch verstanden. Ist nur sehr traurig. Bei der Sparkasse waren schon meine Großeltern, meine Eltern auch seit gut 60 Jahren und ich selbst ebenfalls seit 40 Jahren. Traurig. Es wird aber nach so langer Zeit unter Umständen ein Ende geben, weil ich denen nicht mehr vertrauen kann. Schade.

LG Felli

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Beim Amtsgericht oder gleich beim Landgericht, hängt ab vom Streitwert.

Aber für so eine Klage brauchst Du eh einen Fachanwalt.

Setz dich doch mit einem Anwalt in Verbindung. Der wird dich da besser beraten können.

Hast du etwas schriftliches darüber? Wenn nicht, dann wird es sehr schwierig soetwas durchzukämpfen.

erkundige Dich bitte hier

www.bafin.de

ansonsten empfehle ich Dir einen guten Anwalt in Richtung Anlageberatung der Banken

geh zu einem anwalt und lass dich beraten!

Da kann wohl nur ein Anwalt helfen.

Geh zu einem Rechtsanwalt.

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