Wo verkauft man am besten ein Haus, im Internet (wenn ja welche Seite) oder über Zeitung oder anderweitig?

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6 Antworten

Hallo,

Ich würde euch einen Mix empfehlen, setzt das Haus für z.B X Euro erstmal in die Zeitung und guckt wieviele Interessenten es regional gibt zum Preis X.

Dann könnt Ihr mit den Erkentnissen das Objekt im Internet anbieten für einen Preis über X oder unter X je nachdem wie die Nachfrage nach dem Inserat in der Zeitung war.

Ob es Sinn macht erst Online und dann in der Zeitung oder andersum hängt von Region und Objekt ab.

(Gutachten habt Ihr anfertigen lassen, damit Ihr wisst was es Wert ist und bei späteren Problemen darauf zurückgreifen könnt?)

Markler braucht meiner Meinung nach kein Mensch, außer es handelt sich um etwas spezielles..Luxusimmobilien etc..

Hoffe konnte helfen

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Kommentar von Semiconductor
02.10.2016, 08:53

Danke.

Gutachten haben wir nicht machen lassen. Wir schätzen es auf mindestens 230.000 Euro. Allein das Grundstück hat einen genau berechneten Wert von 125.000E.

Wegen deinem Kommentar zu Makler dachte ich, dass es evtl sicherer ist, wegen dem Eigentumsübergang, wenn man darin keine Erfahrung hat.

Ich weiß bisher nur grob, wie sowas zu machen ist: Käufer suchen, Auflassungsvormerkung machen, Kaufvertrag aufsetzen und unterschreiben lassen, Geld auf ein vorher glaube bei einem Anwalt angelegtes Treuhandkonto was so etwa 200 Euro kosten soll.

Mehr weiß ich nicht bzw ob das richtig ist. Stehen noch am Anfang unserer Planungen und sind lernbereit.

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Den Makler zahlst du als Verkäufer immer mit. Formell zahlt der Käufer den Makler, aber jeder Käufer hat einen Betrag X, den er (Ohne Makler) dir gibt oder zwischen dir und dem Makler aufteilt.

Für die Kaufabwicklung gibt es Notare. Makler braucht man für einen solchen Verkauf nicht.

Habe dieses Jahr sehr gute Erfahrungen mit ebay Kleinanzeigen gemacht.

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Wir haben sehr gute Erfahrungen mit Maklern gemacht. Die Preise die er für uns erziehlt hat, hätten wir nicht bekommen. Auch ist er vor dem Verkauf durch die Objekte gegangen und hat uns jeweils auf Verbesserungsmöglichkeiten hin gewiesen. 

Ein Gutachten (außer es ist eins von einem Gutachterausschuss) ist immer sehr fragwürdig. Je nachdem wer den Gutachter bezahlt, so fällt es dann auch aus.  

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Kommentar von lesterb42
02.10.2016, 11:28

Mit Maklern ist es wie mit Gutachtern, Busfahrern und Zahnärzten.

Es gibt gute und weniger gute.

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Seriös ist es auf jeden fall immer einen makler zu haben, der auch den kaufpreis gut einschätzen kann und die taktik wie ihr das verkauft am besten abspricht.
Ich arbeite selber in einem maklerhaus und weiß wie das abläuft, zumindest bei uns.

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Kommentar von Semiconductor
02.10.2016, 09:12

Aber wir wissen ja den ungefähren Preis sowieso, gehen einfach 50000 höher und dann zehntausenderweise abwärts wenn es an Interessenten mangelt. Taktik braucht man, denke ich, nur in Bereichen, in denen man bewegliche oder unbewegliche Dinge tatsächlich schwer weg bekommt, was im Immobilienbereich mitnichten der Fall ist.

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Kommentar von lea5713
02.10.2016, 10:03

das stimm nach meiner Erfahrung nicht ganz. wenn du das haus zu einem unterdurchschnittlichen preis anbietest werden sich die leute natürlich drum reißen, allerdings gehts ja bestimmt darum den wahren wert der immobilie zu erhalten oder? und das dauert lange und erfordert in den meisten fällen eine gewisse strategie.. aber es ist ja letztendlich deine sache. versuch es auf den üblichen immobilenportalen :)

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Beim Verkauf einer Immobilie kannst du viele Fehler machen. Die haben zur Folge, dass du einen schlechten Verkaufspreis erzielst oder einen Vermögensschaden hast. Lass lieber einen Profi den Verkauf organisieren. Dann bekommst du einen guten Preis und hast die Gewähr, dass alles ordnungsgemäß abläuft. Z.B. dieser Makler ist sehr erfahren und macht  eine gute Verkaufsarbeit: www.verkaufen-makler.de Beim Verkauf einer  Immobilie kann man sich keine Fehler erlauben.

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Kommentar von Semiconductor
05.10.2016, 18:34

Das notwendige Wissen es selbst korrekt zu regeln hat ein Notar und das Know-how für den maximalen Verkaufspreis hat man sich in Zeiten des WWW und fundierter Fachbücher sowie einer Portion "Frechheit wie ein Vertriebler" heuer leicht selbst beigebracht. Insbesondere, wenn man nicht unter Zeitdruck steht.

Ich erlaube mir kein Urteil über Ihren Beruf. Worüber ich aber ein Urteil fällen kann ist ein Beruf, für den es eigentlich keinen Bedarf gibt, der artifiziell erzeugt ist, namentlich unter dem Begriff Versicherungsfachmann laufend.

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Ich empfehle einen seriösen Makler. Schaut im Internet nach einem Makler aus dem nahen Umkreis.  Keine große Maklerkette!!! und schließt einen Makleralleinauftrag ab. Dann könnt ihr, wenn ihr selber einen Käufer findet (darf der Makler nicht vorher kontaktiert haben), das Haus verkaufen ohne eine Provision an den Makler zu zahlen (anders ist das beim qualifizierten Makleralleinauftrag).  

Vorteile: Makler können höhere Verlaufspreise erzielen, kennen potentielle Käufer, können euch auf vielen Ebenen beraten. Und je nach dem wo ihr wohnt zahlt nur der Käufer eine Provision. Durch den höheren Verkaufspreis rechnet sich es selbst, wenn ihr eine Innenprovision zahlt (Bsp. 3,57 % Käufer und 3,57% Verkäufer) die Provisionen richten sich aber oft nach Lage, Preis etc. 


Letztendlich ist es eure Entscheidung. Aber ihr verpflichtet euch bei einem Makleralleinauftrag zu garnichts. Ihr könnt das Haus an einem eigens gefunden Käufer verkaufen oder einen vom Makler gefundenen. Ob ihr es aber dann auch tatsächlich verlauft bleibt bei euch. 

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