Wo und wie oft kommen Brennnesseln in Österreich vor?

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5 Antworten

Was hast du denn ständig mit deinen Brennesseln? Du findest solche Infos doch ganz leicht im Internet. Gestern erst hast du gefragt, ob es Brennesseln in Spanien gibt. Da habe ich dir geantwortet, dass sie weltweit verbreitet sind, außer in den Polargebieten. Wenn du ein bisschen googelst oder mal eine Bergwanderung machst, kannst du ganz leicht selbst herausfinden, wo und bis wie hoch es Brennesseln gibt.

Als Brennessel-Liebhaber müsstest du eigentlich wissen, dass diese Pflanze sehr viel Nitrate braucht bzw. toleriert. Also kommt sie besonders auf nitratreichen Böden vor. Im Hochgebirge ist der Boden aber meist eher nitratarm, weshalb es die Brennessel dort schwer haben dürfte. Aber bis zur Laubbaumgrenze würde ich sie zumindest noch erwarten.

Darf ich mal fragen, warum dich diese Pflanze so brennend (Achtung Wortwitz!) intereressiert?

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Brennesseln sind Zeigerplanzen für Stickstoff. Überall wo die Böden gut stickstoffhaltig sind, gibts vermehrt Brennesseln. Bergwiesen weisen davon eher wenig auf. Allerdings hat sich der Stickstoffgehalt in den Böden in den letzen Jahrzehnten auch dort erhöht, insbesondere durch Eintrag aus er Luft.

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Brennnesseln sind oft im Zusammenhang mit Landwirtschaftlicher Nutzung zu sehen, da sie eine "Stickstoffzeiger" sind. D.h. da wo (zu) viel gedüngt wird findet man an den Acker- oder Wiesenrändern auch Brennnesseln.

Ich habe schon welche in knapp 2000m höhe gesehen.

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Ja, Brennnesseln kommen auch in den Bergen vor, allerdings würde ich sagen nur bis ca zur Laubbaumgrenze.

Der Boden in den höheren Fichtenwäldern ist zumeist mit widerstandfähigeren Latschen oder auch Heidelbeer- und Preiselbeersträuchern vollgewachsen.

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Ergänzend kann ich noch den Rat geben, einen Verbreitungsatlas zu Rate zu ziehen. Gibt es oft auch online; da kann man das Vorkommen aller in der Gegend heimischen Arten sehen. Für Urtica dioica und Bayern sieht das so aus:

http://daten.bayernflora.de/de/info_pflanzen.php?taxnr=6145&suchtext=Urtica&g=&de=

Was die anderen Arten betrifft, kenne ich mich in Ösiland nicht aus. U.urens ist sicher dabei, evtl. noch U. pilulifera in warmen Gegenden.

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