Wo und wie kann man sich über seine/n Steuerberater/in beschweren?

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6 Antworten

Als erstes spricht man immer mit der betroffenen Person. Über das Ärgernis. Ist die Erklärung nicht einleuchtend, dann kann man sich an die Steuerberaterkammer wenden. Da die obwohl sie eine Selbstverwaltung ist, bei berufsrechtlichen Angelegenheiten ein Wort zu sagen hat.

Dabei könnte es auch sein, dass die Oberfinanzdirektion ansprechbar ist.

Bevor man aber mit solchen Geschützen schießt sollte man sich absolut sicher sein, dass da ein Fehler passiert ist.

Eine weitere Möglichkeit ist die m.E. interessanteste, dass ist die Anmeldung eines Vermögensschadens bei der entsprechenden Versicherung. Die sollte ggf. auf der Internetseite im Impressum stehen. Dort sind übrigens alle Unternehmer auch verpflichtet die ggf. zuständige Aufsichtsstelle zu nennen. Also ob OFD, Finanzamt oder Kammer.

Sollte es tatsächlich einen Schaden gegeben haben und der Steuerberater ist dafür verantwortlich zu machen, dann ist es immer noch wichtig zu wissen, dass man wie bei jeder anderen Schädigung auch, dafür sorgen muss den Schaden möglichst gering zu halten. Wer also einen Rohrbruch feststellt, der sollte den Haupthahn wohl zudrehen müssen. Deshalb wäre es vielleicht ratsam zeitnah sich an einen anderen Steuerberater oder an einen Fachanwalt für Steuerrecht zu wenden. Wobei der Fachanwalt vielleicht besser ist. Steuerberater sind selten davon angetan gegen Vorberater was zu unternehmen.

Ob man ggf. verpflichtet ist, Einspruch gegen einen Bescheid einzulegen, eben wegen der Schadensminimierung - kann ich nicht sagen.

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Hat der Steuerberater denn nachweislich Fehler gemacht oder bist Du nur enttäuscht, dass trotz Steuerberater wenig rausgesprungen ist? Wenn der Steuerberater alles korrekt eingepflegt hat, was Du ihm an Unterlagen zur Verfügung gestellt hast, gibt es keinen Anlass zur Beschwerde.

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Hallo,

man kann sich bei der zuständigen Steuerberaterkammer beschweren, zB bei der Kammer Berlin, wenn der Steuerberater dort seine Kanzlei hat. Die Kammer kann dann ein Berufsaufsichtsverfahren führen, wenn genügend Anhaltspunkte für eine Verletzung der Berufspflicht vorliegen. Dies wäre zB der Fall, wenn der Steuerberater gegen das Gebot der Verschwiegenheit verstoßen hätte.

Alternativ kann man sich auch im Internet beschweren. Auf www.steuerfinder.com kann man seinen Steuerberater bewerten.

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Mit dem Ergebnis nicht zufrieden? Wie kannst du denn das beurteilen? Dann müsstest du doch Ahnung von Steuern haben, um behaupten zu können, der Steuerberater hat etwas falsch gemacht. Beweise, dass der etwas falsch gemacht hat.

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Wie äußert sich die Unzufriedenheit?

ist die Steuernachzachzahlung höher ausgefallen als Du gewillt bist zu zahlen oder die Erstattung niedriger als Du erwartet hast?

mit den obigen Informationen von Dir ist keine vernünftige Antwort möglich.

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Du kannst dich in Beschwerdefällen direkt an die Steuerberaterkammer wenden. Sollte man aber nicht bei jedem Kleinscheiß hinrennen. Vll hilft vorab noch ein klärendes Gespräch mit deinem Steuerberater.

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Kommentar von Helefant
03.11.2015, 20:40

Einzige Antwort unter 4 Kommentaren. Und außerdem auch: die richtige Antwort!

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