Wo steht beim Rechtsanwalt (Vertreter des Beklagten) der Mandant? > Im Gerichtsverfahren am Gericht steht Kläger ./. Beklagten? Beim Bekl.-RA Bekl./.Kläger?

2 Antworten

Nein, es steht immer "Kläger./.Beklagter" (auch, um Außenstehenden sofort klar zu machen, dass im Betreff "X./.Y" "X" der Kläger und "Y" der Beklagte ist - das würde sonst allgemein nur für Konfusion sorgen, da man immer erst schauen müsste, wer da nun gegen wen geklagt hat).

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Hallo dumbo77,    mein RA hält im eigenen AZ (also nicht das Gerichtsaktenzeichen)  mich als Beklagten und dann den Kläger.
Nicht nur das der gegen die Vollmacht verstößt (nur Zustellerlaubnis, keine Empfangsgenehmigung und im Mandat die Haftungssumme handschriftlich abgeändert (niedriger gestaltet).
Der RA  behauptet bei Gericht er hätt die Vollmacht entzogen bekommen. Aber nimmt zum Gericht, zum Verfahren Kontakt auf, sowie den Kontakt vom Gericht an.
Das Gericht kontaktiert nicht mich als Beklagten selbst, obwohl die Gerichtsdiener informiert sind - an den Beklagten ihre Schreiben zu richten.

 

Außerdem hat das Gericht gegen mich ein Versäumnisurteil erstellt, wobei das zugehörige  Protokoll von einem späteren Zeitpunkt stammt.
 
usw, usw, usw,...

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@wehrhaft

Nun, wie der RA seine Aktenzeichen gestaltet, ist seine Sache, ich denke nicht, dass es da Vorschriften gibt, Hauptsache, er findet in einer akzeptablen Zeit zu suchende Akten wieder.

Was den Rest betrifft: Da kann ich Dir leider nicht weiterhelfen.

Was das Versäumnisurteil betrifft, heißt das ja erst mal, dass es einen Termin gab, zu dem dann niemand erschienen ist. Die Ladung zu dem Termin geht aber normalerweise auch direkt dem Kläger bzw. dem Beklagten zu, auch wenn eine anwaltliche Vertretung vorliegt.

Ansonsten wirst Du wohl mit einem anderen RA den jetzigen belangen müssen.

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Hallo.

In der Regel sind Gerichtsäle so gebaut das eine Seite  Kopfende der Richter mit den Beisitzer usw,  Protokollführer/in Sitzt.
An der Fensterseite der Kläger mit Rechtsanwalt und an  der anderen Seite der Angeklagte mit RA  im soll das Licht aus dem Fenster erhellen.

Mit Gruß

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Danke, Bley 1914, für Ihre Antwort. 

Ich habe die Frage noch einmal detaillierter gestellt oben zum Fragethema.  

Schönen Samstag und LG

 

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Kostenfestsetzungsbeschluss an wen zahlen

Guten Tag,

folgende Situation:

Der Kläger A (vertreten durch einen Anwalt) klagte zivilrechtlich gegen den Beklagten B.

Letztendlich wurde auf raten des Gerichts ein Vergleich geschlossen, der Betrag wurde bereits an den Anwalt von A entrichtet. Nun liegt ein Kostenfestsetzungsbeschluss vor, nach dem dem Kläger A ein Betrag zusteht.

An wen muss der Beklagte B den Betrag zahlen? In dem Schreiben steht fettgedruckt "An den Kläger", von diesem liegt jedoch keine Kontodaten vor, lediglich von seinem Rechtsanwalt.

Wie sollte der Beklagte B verfahren, Summe an den RA zahlen oder warten bis die Kontodaten des Klägers vorliegen, oder selbst danach Fragen?

Grüße, Gates

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Darf ein Rechtsanwalt ein Mandat ablehnen, wenn er erfährt dass d. Mandant seine Rechtschutzversichung involvieren will?

Beispiel: Mandant fragt RA (ein Fachanwalt in einem Spezialfall), was eine Beratung (außergerichtlich) kostet. Der schätzt ca. 1 Stunde zum vereinbarten Stundenlohn ein. Dann schreibt der Mandant dass er das Angebot annimmt, aber seine Rechtsschutzversicherung einschalten will, besonders wenn es danach vor Gericht geht, sich damit aber nicht gut auskennt. Der Anwalt sagt, dass er den Fall ungerne so betreuen möchte und in dem Falle nur in Vorkasse abrechnet und sämtliche Aufwände (Beratung hierzu, Schriftverkehr) mit der Versicherung zusätzlich abrechnet. Er lässt durchblicken, dass die Einschaltung der Versicherung ihn nervt und er mindestens den doppelten Aufwand hat und es oft zu Zahlungsproblemen kommt. Er will das Mandat so nicht annehmen und sieht sich nicht in der Verpflichtung.

Darf der Anwalt einen Mandanten ablehnen nur weil die Versicherung ihm Mehrarbeit macht? Gibt es da keine Regelung dass man Versicherte nicht diskriminieren kann? Danke

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Vollmacht an Rechtsanwälte? Was bedeuten die Punkte?

Hi,

ich bin immernoch im ziemlichen Streit mit meiner Familie wegen des Erbes. Telefonate sind kaum möglich, sie rasten immer gleich aus, beleidigen und machen mich runter. Ich wurde mit 25% beerbt.

In dem geerbten Haus leben noch 3 Mieter, die nicht zahlen und jetzt rausgeklagt werden sollen. Dazu soll ich eine Vollmacht unterzeichnen, die die vertretenden Anwälte handlungsfähig machen sollen. Ich bekomme immer noch keinen Einblick in irgendetwas, mir wurde einfach dieses Schreiben zugeschickt, das ich unterzeichnen soll, damit es endlich weitergehen kann. Natürlich nicht ohne Vorwürfe, wie dass alles wegen mir so langsam vorangehe. Daher möchte ich das auch möglichst schnell abschicken, jedoch kommen mir einige Punkte komisch vor.

Könnt ihr mir vielleicht sagen, ob mein Erbe irgendwie gefährdet werden kann, wenn ich das unterzeichne?

1) Plötzlich sind alle damit einverstanden, dass ich meinen Anteil von 25% bekomme und es wird nicht mehr in den Prozenten gedrückt. Damit ich mich sicher fühle und die Vollmacht unterzeichne?

2) Punkt 6, Übertragung der Vollmacht ganz oder teilweise auf andere. Ich bevollmächtige bereits 9 Anwälte, die einander Arbeit abnehmen könnten. Also wozu müssen sie diese Vollmacht weiter verbreiten können?

3) Punkt 7, Beseitigung des Rechtsstreits durch Vergleich, Verzicht oder Anerkenntnis. Bezieht sich das auch auf den Rechtsstreit innerhalb der Erbengemeinschaft? Könnte der Anwalt so zum Beispiel entscheiden, wem wie viel des Erbes zusteht und mich so enterben?

4) Punkt 11, die Abrechnung der Rechtsanwaltsgebühren wird nach dem Gegenstandswert abgerechnet. Also abhängig vom Wert des Erbes? Sozusagen bekommt er einen bestimmten Prozentsatz? Oder heißt das bloß, dass Rechnungen ausbleiben, bis wir das Haus verkauft haben?

Vielleicht findet ihr ja noch mehr zwielichtige Passagen, um die ich mich sorgen sollte oder könnt mir bestätigen, dass ich komplett paranoid geworden bin. :)

Vielen vielen Dank bereits im Voraus!

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Kann ein Anwalt ein Mandant einfach so Niederlegen?

Hallo zusammen. Ich werde Aktuell in einer Strafsache angeklagt.(VR) Hatte dazu einen RA beauftragt. Habe ihm ihn einer E-Mail geschrieben das ich finde das er sehr Überteuert ist und das ich hoffe das er sein Geld Wert ist.

Aufgrund dieser E-Mail hat er sein Mandat niedergelegt. Darf er sowas überhaupt ?

Er hat mir denoch eine Rechnung über fast 300€ geschrieben. Alleine schon diese Zeile finde ich sehr Krass: Pauschale für Post und Telekommunikation 20,00 € (Wöfür?)

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Darf mein RA das Mandat kündigen, wenn ihm teilweise die Vollmacht eingeschränkt wurde? (er verstieß gegen die Vollmacht und legte dann Mandat nieder)?

Hallo,

ich habe meinem RA die Vollmacht teilweise eingeschränkt.

Das begründet sich damit, weil aktenkundig "Mängel" auftreten.

Der RA verstieß gegen die Vollmacht und legte dann Mandat nieder, als sie dem RA eingeschränkt wurde. Er verstößt gegen die Vollmacht/Mandat , trotz Mandatsniederlegung. Schreibt an Gericht und empfängt Schreiben vom Gericht. Der RA beantwortet das dann sogar.

Vom Gericht habe ich zu diesem Schriftverkehr keine Kenntnis. Obwohl das Gericht klar dargelegt ist - es ist kein Mandat mehr vorhanden und kein Vertretungsberechtigter RA!

Danke für aufrichtige Antworten! LG

 

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Dienstvertrag - kein einseitiges Rechtsgeschäft 
Die Aufgabe den Mandanten zu verteidigen, zu vertreten und seinen Willen durchzusetzen  (nennt man so - für alle sie meinen sinnfreie Kommentare abzugeben)

Der RA handelt als selbstständige Person und haftet als Selbstständiger.
Er kassiert für erbrachte Leistungen.

Was Ihr wissen dürft und vielleicht wichtig wäre:
Das Gericht  fragte den -  meinen- RA an, ob er nun für den Kläger, oder den Beklagten tätig ist.     ????

Es gibt auch Beschluss das er Parteiverräter ist (aktenkundig:   ....für den Kläger tätig)

 

Was kommentiert/antwortet Ihr dazu ?

LG

 

 

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