Wo sind die Backleute? Ich möchte Stollen selbst backen und habe noch ein altes Rezept, in

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5 Antworten

Das ist Schmalz. Das ungesündeste, was ein Mensch zu sich nehmen kann. Nimm lieber Butter.

Aber für ein Stollen Rezept wird eben dieses Fett gebraucht und keine Butter. vom Kochen und Backen keine Ahnung- man kann nicht überall Butter nehmen !!!!

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Das ist ungesalzen Schmalz.

ungesalzenen schweine schmalz

Könnte Schmalz sein

Schmalz vielleicht?

Nö habe ich auch schon gedacht, isses aber nicht. Ich habe das einmal gesehen und das sieht übertrieben aus wie weißes Bisquit aber eben länglich und ca. 10cm dick. Was ist das bloß?

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@Marlies3107

Könnte es sowas wie Palmin sein? Das is doch weiß und länglich... Hab allerdings keine Ahnung was bzw woraus das besteht...

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@Marlies3107

dann meinst du bestimmt das hier:

Z: Thür. Flomen „Schmer, Schmerklumpen“ (meist Pl.) ist ein niederdeutsches Lehnwort (vgl. mnd. vlome „tierisches Fett“, südnnd. Flaumen). Das m. Wort setzt ein n-stämmiges Substantiv ndt. *IOÀPDQ- fort, das durch Kontamination von urgerm. *IOÀPÀ- [+n] f. „(Fett-)Haut, Deckung“ und *IO1man- m. „id.“ (> mhd. flæme und mittel- und oberdt. Flame(n), Fläme(n) „dünne Haut; Fetthaut, Fett“) entstanden ist. Urgerm. *IO1man- m. beruht seinerseits auf einer geschlechtigen amphikinetisch flektierenden idg. -men-Bildung *pleh1-mon / *p3h1-mn- „die Einhüllende“ aus der erweiterten Wurzel *pl-eh1-. Dieses substantivierte Adjektiv liegt auch den baltischen Wörtern für Haut lit. SO¡Q¡ „dünnes Häutchen“, SO¡Qìs „Häutchen“, lett. pleQH „dünne Schicht“ und apr. pleynis „Hirnfell“ zugrunde. B: Das thür. Substantiv Flomen bedeutet „Schmer, Schmerstollen“. Der Schmerstollen ist ein aus der Bauchwand des Schweines gelöster, enthäuteter und in länglicher Form zusammengerollter Schmerklumpen (andere Synonyme im Thüringischen: (Fett-)Blume, (Schmer-)Brot, Fettpflaume, Fettwecke, (Schmer-)Laib, Niere(nschmer), Schmerklumpen, Schmerlappen, Schmerlasche, Schmerrolle, (Schmer-)Wecken, Schmerwurst, Stollen, vgl. ThWb s.v. Schmerstollen). Das Wort gehört zur Fleischersprache und ist als Flom(en) m. und Flum(en) m. verstreut im westl. Nordthür. und im nordl. Nordostthür., außerdem bei Apolda, Saalfeld, Greiz, Worbis (hier in der Variante Pflam), Flomen n. bei Sonneberg, Flome f. bei Hettstedt belegt. Bei Artern ist auch die Redewendung du kreist Flum! „du kriegst Hiebe“ bezeugt.

ulblin01.thulb.uni-jena.de/indogermanistik/dokumente/PDF/Flomen.pdf

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@manu271

Hi Manu - ich glaube das ist es!!!! Juhuu - vielen Dank- Weihnachten ist gerettet. Du bist große Klasse! Aber meinst Du, dass mich die Bayern verstehen, wenn ich Flomen sage? Trotzdem vielen Dank! Jetzt kann es losgehen!!!! LG Marlies

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@Marlies3107

Aber aus Flomen wird doch das Schweineschmalz gekocht... Hm.

Flomen sollte man jedenfalls auch in Bayern verstehen.

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@Marlies3107

Wir in Österr. verstehen das Wort Flomen nicht.Aber da ich lange in der BRD tätig war kenne ich diesen Ausdruck In Bayern müsste der Ausdruck Schmer bekannt sein,das das Wort Schmer bei uns in Kärnten zum Sprachgebrauch gehört.Schmer wirst Du in jeder größeren Metzgerei in Bayern oder Öster. bekommen

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