Wo seht ihr die Unterschiede zwischen Kampfkunst, Kampfsport und Selbstverteidigung?

4 Antworten

bei der selbstverteidigung geht es um effektivität, die fairness, estätik und körperliche fitness spielen keine rolle. wichtig ist, dass die abläufe sitzen und ohne nachzudenken ausgeführt werden können
beim kampfsport sind effektivität, fairness und körperliche fitness im vordergrund, die regeln müssen befolgt werden
bei der kampfkunst geht es um die estätik und evtl. späktakuläre techniken, die man in einem richtigen kampf nie anwenden würde, auserdem ist der geistige aspekt nicht zu vernachlässigen

Ich würde diese Begriffe folgendermaßen interpretieren und beziehe mich dazu auf die japanische Tradition. Unter Kampfkunst versteht man hierbei im traditionellen Sinn sämtliche Techniken und Taktiken, die in einem Kampf auf Leben und Tod Anwendung fanden. Sei es nun mit Hilfe einer Waffe oder ohne. Dies beinhaltet das gesamte Spektrum der Schlachtfeldtechniken, die von Samurai angewendet wurden.

Indem man diese alten Techniken durch das Entfernen der tödlichen und gefährlichsten Techniken entschärfte und Regeln für den Wettkampf hinzufügte, bildete man die Kampfsportarten, wie z.B. Jiu-Jitsu, Judo und Karate. Ein wesentlicher Bestandteil der Kampfsportarten ist also, dass es Regeln und Wettkämpfe gibt. In der Kampfkunst gibt es dies nicht.

Als Selbstverteidigung könnte man einen Anwendungsbereich der Kampfkunst bezeichnen. Was heute gewöhnlich als Selbstverteidung gelehrt wird, sind angepasste Techniken aus dem Bereich der Kampfkunst, die effektiv und leicht zu lernen sind. Ein Meister der Kampfkunst beherrscht somit auch den Bereich der Selbstverteidigung und Kampfkunst kann zum Zweck der Selbstverteidigung erlernt und angewendet werden. Umgekehrt könnte man allerdings jemanden, der nur Selbstverteidigungskurse gemacht hat, noch nicht als Kampfkünstler bezeichnen, weil er lediglich ein paar Techniken oberflächlich erlernt hat und der Bereich der Kampfkunst viel weitläufiger und tiefgründiger ist.

mfg, Matthias, 1. Dan Bujinkan Ninjutsu

Ich denke, im Grunde ist alles auf Selbstverteidigung aufgebaut. Denn vielfach nimmst Du die Kraft des Angreifers in Deine Verteidigung herein und drehst die Kraft um, gegen den Angreifer. So zumindest hab ich das verstanden!

Diskussion gewinnen, es geht um Kampfkunst?

Hey Community, ich möchte mal wissen wie ihr damit umgeht:

Ich habe zur Zeit mit meinem Kumpel eine Diskussion darüber, ob Shaolin-Kung Fu, so wie es im Tempel gelehrt wird, Showkampf, oder echter Kampf ist. Mein Kumpel ist der absoluten Überzeugung, dass die Mönche im Tempel absolut effektive Kampfkunst lernen würden und das es nichts mit Show zu tun hat.

Des weiteren sagt er, dass Shaolin Mönche die absoluten Tiere sind, dass kein Mensch, egal ob er auch Meister einer Kampfkunst ist, oder nicht, gegen die Mönche in einem echtem Kampf gewinnen könne. "Wenn Du 30 Jahre Kampfkunst lernst, und gegen einen Mönch kämpfst, der 10 Jahre Kampfkunst lernt, gewinnt der Mönch" - weil Shaolin Kung Fu angeblich so überheftig ist.

Ich hab ihm erklärt, dass es heutzutage nur noch Showkampf ist, weil man Heute nicht mehr kämpfen muss und das die Mönche um die Welt reisen, um ihre Kampfkunst zu präsentieren. Aber es interessiert ihn nicht.

Außerdem meint er es ginge nur ums Kämpfen. Ich sagte es geht bei den Mönchen um Frieden, Meditation und einen bestimmtem Lebensweg, er sagt nein, es geht nur ums kämpfen.

Ich kann noch so gute Argumente bringen, wenn es ihm zu viel wird, sagt er "nein, halt die Fresse"

Er meint er wüsste es ganz genau, weil er viele Filme, Videos und Dokus gesehen hat. Das er nicht im geringsten Ahnung von Kampfkunst hat merkt man schnell, er macht selbst keine. Er war vorhin sogar sehr erschrocken, als er erfahren hat, das man zum lernen mindestens 10 Jahrer braucht, und nicht wie vorher angenommen ein paar Monate.

Und es geht noch weiter: Ich erkläre ihm das viele Techniken in einem realem Kampf nicht nützlich sind. Diese Saltour-Kicks zum Beispiel. Kein Mensch auf dieser Welt würde sich drei mal durch die Luft schwingen in einem echten Kampf. Aber auch das will er mir nicht glauben.

Ich weiß ganz genau, warum er so reagiert, weil es einfach zu einer seiner tiefsten Überzeugungen gehört, zu glauben, dass Shaolin Kampfkunst effektiv wäre.

Weil es mein bester Freund ist, kann ich diesmal aber nicht einfach wegschauen. Ich muss ihm klar machen, wie es wirklich ist. Nur wie?

Ich würde ihn mal mit zu nem Training nehmen, nur wohnt er nicht hier, und er würde seine Meinung dadurch ja auch nicht ändern.

Vielen Dank schonmal!

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Hey

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Danke schon mal für die Antworten :P

LG

Lori

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sorry wenn da jetzt mehr als eine frage drin steht ;) LG !

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