Wo schmerzt eine infunsion am meinsten?

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Ich versuche mal, die zahlreicehn Fragen der Reihe nnach zu beantworten:

Prinzipiell muss der Rettungsdienst nur dann einen Zugang legen, wenn es nötig ist, also wenn Flüssigkeit oder Medikamente verabreicht werden sollen. Theoretisch ist das Anlegen einer Infusion eine invasive, also in den Körper eingreifende Maßnahme. Diese ist eben nur erlaubt, wenn man sie auch benötigt und der Patient einverstanden ist, ansonsten ist es Körperverletzung. Sanitäter, die einen stabilen Patienten ins Krankenhaus fahren, haben somit möglicherweise ein rechtliches Problem, wenn sie einen Zugang legen, obwohl keiner notwendig ist. Zum Glück ist die Auslegung aber meist so, dass bei Patienten, bei denen ein Problem auftreten könnte, einen Zugang bekommen, um dann auf das Problem schnell reagieren zu können. Insofern bekommen die meisten Notfallpatienten tatsächlich einen Zugang.

Die Gründe  dafür, warum ein Zugang meist auf dem Handrücken gelegt wird, sind ganz banal. Erstens sind die Venen hier meist gut sicht- und erreichbar . Zweitens kann es passieren, dass man einen Zugang auch mal versticht, also die Vene kaputt macht. Hat man die Vene in der Ellenbeuge zerstört und legt dann weiter unten an der Hand einen Zugang, weiß man ja gar nicht genau, ob wirklich aller Wirkstoff noch im Kreislauf ankommt, oder ob teilweise etwas dort verloren geht, wo das Loch in der gleichen Vene ist. Der Verlust ist sicher nicht groß, kann aber dennoch schlecht kalkulierbar sein. Außerdem gibt es Medikamente, die besser nicht im Gewebe außerhalb von Venen landen, da sie dort Schäden anrichten können, Glukose zum Beispiel. Daher arbeitet man sich mit den Zugängen wann immer möglich von körperfern nach körpernah durch.

Bei längerer Bewusstlosigkeit liegt auf jeden Fall ein lebensbedrohlicher Zustand vor. In diesem Fall ist in der Tat ein Zugang zwingend.

Medikamente können per Spritze direkt durch eine kleine Öffnung an der Oberseite des Zugangs im die Vene gespritzt werden. 

Der Ablauf beim Auffinden einer Person ist eigentlich immer gleich. Zunächst wird das Bewusstsein geprüft. Ist der Patient bei Bewusstsein, kann man ihn fragen, wo das Problem liegt, und bedarfsgerecht handeln, bei Bedarf wird auch ein Zugang gelegt. Ist er bewusstlos, wird die Atmung kontrolliert. Ist diese vorhanden, kommt der Patient in die stabile Seitenlage. Falls die Atmung zwar vorhanden, aber schlecht ist, muss der Patient vom Notarzt/Rettungsdienst eventuell beatmet werden. Ist beim bewusstlosen Patienten die Atmung erloschen, wird er wiederbelebt. Wann immer eine der sogenannten Vitalfunktionen (das sind Bewusstsein, Atmung und Kreislauf) gestört ist, wird definitiv auch ein Zugang gelegt. 

Super danke :)

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Hallo,

also zu deiner Frage kann ich dir gut aus eigener Erfahrung antworten.  

Am wenigsten schmerzhaft finde ich ist es in der Ellenbeuge und auf der oberen Seite des Unterarms (also zwischen. Handrücken und Ellenbeuge. )Da spürt man nur den Einstich.  

Am Handrücken ist es schon ziemlich schmerzhaft und da merkt man nicht nur den Einstich sondern auch das vorschieben der Kanüle in die Vene.  

Am meisten weh getan hat es bei mir als mir ein Zugang an der Innenfläche des Unterarms gelegt wurde.  Die Stelle ist schon sehr empfindlich beim Einstich und auch beim vor schieben der Kanüle bis der Zugang richtig liegt.  

Der Ablauf ist:

Ansprechbarer Patient

  1. Ansprechen
  2. Problem erfassen und Zustand des Patienten einschätzen
  3. ggf. Monitoring anschließen (Puls, Blutdruck, EKG, Sauerstoffsättigung)
  4. ggf. Sauerstoff per Nasenbrille geben
  5. korrekte Lagerung (Oberkörper hoch / Beine hoch / flach lagern)
  6. ggf. venösen Zugang legen und Infusion langsam laufen lassen (sonst kann sich der Zugang mit geronnenem Blut verschließen)

Bewusstlosigkeit mit Atmung und Herzschlag:

  1. ggf. im Rachen Sekrete absaugen
  2. Monitoring anschließen
  3. venösen Zugang etablieren
  4. ggf. Narkose, wenn noch Schutzreflexe vorhanden sind
  5. Intubation
  6. Ursache finden

Bewusstlosigkeit ohne Atmung und Herzschlag:

  1. Herzdruckmassage + Beatmung mit Beatmungsbeutel
  2. ggf. Defibrillation alle 2 Minuten
  3. Intubation und maschinelle Beatmung
  4. venöser Zugang, sobald 3. Helfer da ist oder Patient intubiert ist
  5. Medikamente intravenös
  6. Ursache finden


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