Wo passieren mehr Unfälle?

...komplette Frage anzeigen

8 Antworten

Hallo,

es gibt ungefährliche Sportarten und Sportarten mit einem höheren oder auch hohen Unfallrisiko.

Beides gehört zu der zweiten Kategorie, die ich aber mit Absicht nicht mit gefährlich tituliert habe.

Es kommt auch immer auf den Fahrer bzw. den Reiter an.

Somit haben du und deine Mutter Recht, dass Motorradfahren gefährlich sein kann, dein Vater aber ebenso.

Das auf die Waagschale legen, was nun gefährlicher ist, halte ich dabei für irrelevant und nicht aussagekräftig.

Ob hohes oder niedriges Unfallrisiko, ob gefährlich oder weniger gefährlich, wenn man einer von denen ist, die es erwischt, ist das dann nämlich egal.

Schumi ist Jahre lang Formel-1-Rennen gefahren und hat sich dann beim Schifahren schwer verletzt. Was hättest du vorher als gefährlicher eingeschätzt?

Viele Grüße

Michael

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Unfälle passieren. Würde man sie immer vermeiden können, wäre die Welt frei davon. ABER: Es liegt in jedermann eigener Verantwortung, sich so zu bewegen, dass das Risiko minimiert ist. Ich selbst bin ich inzwischen 35 Jahren mit Pferden 6 mal gestürzt und jedesmal war die Ursache klar ein menschlicher Fehler, den man nicht hätte machen sollen. Es passierte bei Reitlehrern, die mit zu viel Druck arbeiteten, weniger auf konsequente klare Hilfen achteten als auf ein "pack ihn an". Es passierte in Situationen, wo ich mich überschätzt hatte oder von anderen überschätzt wurde (bei meiner eingeschränkten Beweglichkeit ein großrahmiges, mächtig überspringendes Springpferd war nicht so die richtige Wahl. Wenn mir dann noch eine unklare Hilfengebung passiert - hab ich halt nimmer gesessen) ...

Genauso kann ich aber auch mit einem Motorrad immer auf Sicherheit fahren, immer damit rechnen, übersehen zu werden - oder es überkommt mich und ich gehe Risiken ein oder schätze mal was falsch ein.

Ich finde eine pauschale Einstufung schade, denn da kommt wieder die Einstufung von denen, die Risiken eingehen. Und ich neige dazu zu sagen, die BEWUSST Risiken eingehen, weil jeder wohl relativ schnell in seinem Gebiet die Erfahrung macht, dass im Stehen erst mal gar nichts passiert. Wenn man sich dann in Bewegung setzt und nur das macht, was man wirklich kann, ist es auch kein Thema. Wenn man mehr macht - ja, dann kann es ein Thema werden, aber das macht man dann schon eher bewusst. Selbst dann, wenn man von einem Trainer genötigt wird, ist einem doch oft bewusst, dass man grade nicht an, sondern über seinen Grenzen ist und wenn man das dann trotzdem tut, hätte man auch dem Trainer sagen können, man möchte an dem Punkt erst mal verweilen, um die Grenzen zu verschieben. Es hat meist mit Ehrgeiz zu tun, mal jenseits seiner Grenzen sein Glück zu versuchen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Also ich bin selber biker und bin bis jetzt 2 mal gestürzt (17, also fahre 1 Jahr 125er...)
Einmal eine typische Erfahrung auf Laub und danach dank fehlender Konzentration von der Straße abgekommen.
Einen Sturz machen die meisten Fahrer, vorrangig aber junge Leute (wie ich, ich wollt es auch nicht hören) oder Supersport Biker, da man auf Rennmaschinen dynamischer und damit riskanter fährt...

Beim Reiten fällt man öfter mal vom Pferd, hat da jedoch eine höhere Chance, dass das Pferd daran schuld ist (weil es halt ein Tier und damit teils unberechenbar ist) als dass einen ein idiot anfährt (hatte ich noch nie und kenne auch keinen aus meinem Bekanntenkreis). Man hat also weniger Einfluss bzw der Zufall kann häufiger eintreten...

Sprich: wenn dein Vater vorsichtig fährt und ggf ein ADAC Fahrsicherheitstraining mit macht und sich gescheite schutzkleidung zulegt (Helm, Jacke, Hose, Schuhe, Handschuhe mindestens 800€) dann halte ich Motorradfahren für weitaus sicherer und berechenbarer!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich mach beides und würde sagen, dass beim Motorrad weniger passiert, aber wenn, dann richtig übel. 

Berufsreiter sind nicht umsonst auf einer Versicherungsstufe mit Fallschirmjägern..

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich fahre Motorrad und meine Freundin reitet, diese Diskussion haben wir auch öfters ;) Ich denke, dass die Anzahl von Unfällen beim Reiten wesentlich höher ist als beim Motorradfahren. Allerdings enden Motorradunfälle meist gravierender, was die Verletzungen/Todesrate betrifft. Dennoch gehen auch viele Reitunfälle sehr böße aus.

Ich würde sagen man kann vom Risiko beides auf eine Stufe stellen. Beides sind riskante Hobbys ;)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Beim Reiten passieren in Deutschland jährlich ca. 90'000 Unfälle, beim Motorradfahren ca. 45'000, also halb so viel.

Jedoch denke ich, dass viele Unfälle die beim Reiten passieren nicht so gefährlich sind.. anders als beim Motorradfahren. 

Wenn man mal vom Pferd fällt ist das ja nicht so schlimm, aber wenn dir bei 120 km/h mit dem Motorrad ein Fehler passiert, kann das Fatal enden.

Es kommt halt drauf an wie/was dein Vater fahren will und ob er denn gut fährt.
Bei gemütlichen touren mit dem Chopper oder mit dem Tourer ist es eigentlich recht sicher, wenn man aber mit einer Strassenmaschine rum flitzt eben deutlich gefährlicher.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Gefährlich ist beides. Und bei beidem hängt es nicht alleine von deinem Talent ab. Aufm Motorrad kann dich irgendein Idiot breit fahren, beim reiten kann dein Pferd anfangen zu spinnen. Allerdings trägt man idr. Aufm Motorrad viel viel bessere schutzkleidung, deshalb ist die Frage echt schwer zu beantworten.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

ist doch vollkommen wurst. wenn ihr auf gäulen hocken könnt, kann er auch motorrad fahren. geht euch mal gar nichts an.

annokrat

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?