Wo muss ich Steuern bezahlen, in Deutschland oder den USA?

1 Antwort

Leider schreibst Du nicht, wann Du aus den USA weggezogen bist. Du schreibst nur von Zeiten der Tätigkeit.

Wenn Du nämlich 2015 nicht nach Deutschland zurück gezogen bist, stellt sich die Frage nicht, weil dann alles in den USA zu versteuern ist.

Wenn Du noch in 2015 wieder nach Deutschland gezogen bist, ist es für die USA ein Fall der wegzubesteuerung udn für Deutschland ein Fall der Zuzugbesteuerung.

Dann befassen wir uns mit den Einkünften.

Die 3 Monate freiberufliche tätigkeit sind dann danach zu beurteilen, wo Deine Betriebsstätte war. War die in den USA (ein Raum mit Schreibtisch udn Dein Computer), dann wäre der Gewinn dort zu versteuern.

Wäre diese Betriebsstätte hier, dann hier.

Wenn Du schon in 2015 nach Deutschland gezogen bist, wäre die freiberufliche Tätigkeit hier zu versteuern udn die Angestelltenbezüge würden dem Progressiosnvorbehalt unterliegen (§ 32 b EStG).

Umgekehrt entsprechend in den USA.

Vielen Dank für Ihre Antwort. In der Tat bin ich im September zurück nach Deutschland gezogen und habe meine Betriebsstätte in Deutschland gehabt. 

Ist es Ihnen möglich, Ihre Antwort durch Verweise auf Quellen zu stützen? Ich habe nämlich jetzt zwei unterschiedliche Aussagen vorliegen. Ihre, und eine Aussage, die auf § 3a Abs. 2 UStG verweist. Dieser besagt, dass Leistungen, die an Unternehmer im EU-Ausland erbracht wurden, am Standort des Leistungsempfängers versteuert werden müssen.

Danke für Ihre Mühe.

Carl

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@CarlWeathers

Du sprachst in Deiner Frage von "Einkünfte" also habe ich es natürlich auf die Einkommensteuer und nicht auf die Umsatzsteuer bezogen. 

Das sind zwei unterschiedliche Steuerarten und unterliegen somit auch gesonderten Beurteilungen.

In der Umsatzsteuer ist es richtig. Gem. § 3a UStG ist der Ort der Leistung der Ort wo der Empfänger der Leistung sein Unternehmen betriebt, also ist in Deutschland keine Umsatzsteuer abzuführen.

Das ändert aber nciht an der Beurteilung zur Einkommensteuer, denn die beruht auf dem Einkommensteuergesetz. Hier Steuerpflicht gem. § 1 Abs. 1 EStG, § 18 EStG (Einkünfte), DBA (Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung) mit den USA und § 32 b EStG für den Progressiosnvorbehalt.

Übrigens, die USA sind kein EU-Ausland. Daher § 3 a UStG. EU Ausland wäre sonst ggf. eine innergemeinschaftliche Leistung.

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@wfwbinder

Vielen Dank für die Erklärung, ich schaff es auch alles durcheinander zu bringen, aber die Terminologie in dieser Domäne bleibt ein ewiges Rätsel für mich. 

Warum ich "nicht EU-Ausland" gelesen habe, obwohl dort kein "nicht" steht, macht verlegen...

Danke für Ihre Geduld und hilfreichen Antworten.

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Pro Argumente:

BSP: Absolut: 17 698 Mrd. US Dollar in 2015 Quelle Statista 1. Platz

BSP/ 55 904 US Dollar in 2015 Quelle Statista.Pro Kopf: 1. Platz der Länder über 10 Mio Einwohner (vgl. mit kleinen Ländern macht keinen Sinn)

Gesamtverschuldung Verschuldung der Eurozone höher als die der USA in % des BIP: (Haushalte + Unternehmen + Staat)

Kontra Argumente:

Extreme Leistungsdefizite in der Handelsbilanz (Geht aber schon Jahrzehnte so)

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