Wo liegt der Unterschied zwischen dünsten und dämpfen?

2 Antworten

Dünsten ist eine Zubereitungstechnik der Kochkunst, bei der Fisch, Fleisch oder Gemüse in etwas Flüssigkeit wie beispielsweise Wein, Brühe bzw. Fond oder auch einfach nur Wasser gegart wird. Weil diese Methode sehr fettarm ist, eignet sie sich insbesondere für Diätkost.

Dämpfen ist eine besonders schonende Garmethode im drucklosen Wasserdampf. Zum Dämpfen besonders geeignet sind zarte Gemüse, Getreideprodukte, fettarme Fische aber auch zartes Fleisch.

Zum Dämpfen benötigt man neben einem Topf mit Deckel einen Dämpfeinsatz, der das Gargut vom darunterliegenden Wasser fernhält. Solche Einsätze werden als Draht- oder Blechkörbe, in chinesischer Tradition auch aus Bambus, angeboten.

Beim Dämpfen darf nur soviel Wasser im Topf sein, dass es das Gargut auch kochend nicht erreicht, der Topf muss geschlossen sein, damit die Luft im Topf mit Wasserdampf gesättigt ist. Gegebenenfalls muss zwischendurch kochendes Wasser nachgefüllt werden.

Durch Dämpfen weichen die Zellwände und Fasern auf, das Eiweiß gerinnt und die Stärke quillt auf. Bei Fleisch wird auch das zähe Kollagen abgebaut, wozu aber mehrere Stunden notwendig sein können. Der Vorzug des Dämpfens gegenüber dem Sieden ist, dass kaum Aromastoffe aus dem Gargut verloren gehen, andererseits aber die Aromen von Gewürzen und Kräutern herausgelöst und vom Gargut aufgenommen werden. Fleisch kann vor dem Dämpfen kurz angebraten werden, um zusätzlich Röststoffe zu erhalten.

Gefunden bei: http://www.wikipedia.de

Dünsten ist Garen über kochendem, sprudeldem Wasser. Dämpfen ist Garen mit Dampf unter Druck, wie in einem Schnellkochtopf oder Konvektomaten. Beim Dünsten hat der Dampf ca. 100°C und wird ohne Druck zugeführt. Beim Dämpfen wird Druck und Temperatur (ca 150°C) meistens durch Überdruck erzeugt und zugeführt.

Nicht ganz richtig. Dämpfen ist garen im drucklosen Wasserdampf, also nicht im Drucktopf.

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