Wo liegt der Sinn im Leben, wenn man eh stirbt?

21 Antworten

Ich hab mir tatsächlich in den letzten Tagen fast dieselbe Frage gestellt, also warum wir unser Leben leben und Dinge tun, die uns gefallen oder um anderen etwas Gutes zu tun, wenn das alles einmal sowieso endet. Ich habe dann für mich selbst beschlossen, dass man nicht schon in der Zukunft sondern im Hier-und-Jetzt leben sollte, also nicht schon daran denken sollte, was einmal sein wird, so wie wenn man einmal stirbt.

Ich habe mir übrigens auch gedacht, dass es nach dem Tod so wie vor der Geburt sein könnte, dass man einfach nichts merkt. Aber niemand, nicht mal Wissenschaftler, können sicher sagen, was mit einem nach dem Tod geschieht, es kann also vielleicht auch sein, dass es einen Himmel und eine Hölle gibt, wo dann das eigene Bewusstsein nach dem Ableben hinwandert.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Das Leben ist ewig. Wer sagt, dass es nach dem Tod enden würde? Du wandelst deine Energie. Die materielle Welt mag zu ende gehen, deshalb bist du trotzdem nich existent.
Das Leben ist dazu da, zu erfahren. Was du erfährst entscheidest du, wie du etwas erfährst entscheidest du. Deine Sicht auf die Dinge erschafft deine Wahrnehmung.

Die Menschen haben auf der Erde Aufgaben.

Das eine ist die Berufung, eine Leistung, die man für andere Menschen und Seelen bringt.

Das andere ist die Lebensaufgabe, die für alle Menschen fast gleich ist. Die gemeinsame Lebensaufgabe aller Menschen ist:

·     sein eigenes Ego abzubauen

·     die Wertung abzulegen

·     die Lebensfreude zu erhalten

·     die Eigenliebe zu pflegen

·     in ein höheres Bewusstsein zu kommen

Das höhere Bewusstsein zeigt uns den Weg zu Gott und zum Ursprung, wo alle Seelen herkommen.

Dabei ist zu beachten, dass die Gedanken die Diener des Verstandes und die Manipulierer des Gefühls sind, weswegen die Gedanken jene sind, welche im Mensch kontrolliert werden müssen. Ich benutze gerne den Begriff 'Gedankenhygiene'...

Gruß Fantho

Der Sinn des Lebens ist, auf den ersten, das heißt oberflächlichen Blick, nicht zu erkennen. Man sagt deshalb schnell: Kein Mensch weiß, warum wir auf diese Welt gekommen sind und wer das veranlasst hat.

Was also tun?

Der Vorschlag der Atheisten: lebe einfach dein Leben, hole so viel wie möglich heraus, denn es folgt sowieso das Nichts, also: lass‘ es vorher noch mal richtig krachen, denn hinterher ist ohnehin alles umsonst gewesen – diese „Sinnerklärung“ ist äußerst unbefriedigend.

Die Religionen haben alle die gleiche Schwäche, jedenfalls auf den ersten Blick: sie können ihre Sinnaussagen nicht beweisen, ihre Aussagen sind nur Glaubensgewissheiten, es könnte auch ganz anders sein.

Für mich allerdings ist auffällig, dass alle Religionen, besonders das Christentum und der Buddhismus, die gleiche ethische Ausrichtung haben: Sie stellen dem guten Menschen eine Belohnung in Aussicht und prophezeien dem bösen eine Schlechterstellung (Buddhismus) bzw. ein makabres Ende (Christentum: Verdammnis).

Ich persönlich erkläre mir deshalb, in Anlehnung an diese gemeinsame Ethik der Religionen, den Sinn des Leben so: Fakt ist, wir haben eine Freiheit der Wahl mitbekommen: wir können uns als Menschen dafür entscheiden, ein besserer Mensch im Sinne von Ethik und Moral zu werden. Andererseits können wir auf so eine Entscheidung auch verzichten, indem wir das Leben eines Egoisten, eines böswilligen, lieblosen, ränkeschmiedenden, unmoralischen, hinterlistigen, infamen Menschen führen; ja wir können sogar direkt „gewillt sein, ein Bösewicht zu werden“ (siehe der verwachsene Richard III. im gleichnamigen Schauspiel von Shakespeare). Diese Entscheidungsfreiheit ist für jeden unzweifelhaft, sozusagen beweiskräftig gegeben. Auf einen kurzen Nenner gebracht: ist es die Fähigkeit eines jeden, sich für die Moral oder für die Unmoral zu entscheiden. Da es diese Entscheidungsfreiheit erwiesenermaßen gibt, sollten wir sie auch nutzen, indem wir uns für die Moral entscheiden, denn eine solche Entscheidung entspricht allein unserer, der Menschen Würde, oder, wie ein Dichter schrieb: das allein unterscheidet uns von allen Wesen, die wir kennen (Goethe: "Das Göttliche"). Diese Wesen, das heißt die Tiere, sind zum moralischen Handeln unfähig, nur wir Menschen sind dazu fähig. Die Moral ist deshalb für mich ein Gesetz, das von einem Bereich außerhalb dieser Welt stammt, denn diese Welt kennt keine Moral aus sich selbst heraus (siehe das Verhalten der Tiere).

Warum aber sollten wir uns für die Moral entscheiden?

Weil die Kraft hinter der Moral nur Gott sein kann.

Dieser sog. „moralische Gottesbeweis“, von Kant entwickelt, ist letztlich auch kein sicherer, das heißt 100%iger Beweis für die Existenz Gottes, für mich jedoch kommt er einem Beweis sehr nahe.

Woher ich das weiß:Recherche

da hilft nur erkenntnis

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---der sinn des lebens liegt im lernen an dem, was dir die erde und der kosmos geben kann.

wenn der mensch seinen physischen körper abgelegt hat (tod), geht er in seine geistige heimat wieder zurück, um dort dasjenige, mit dem er auf der erde bekanntgemacht wurde, zu Fertigkeiten umzuschmelzen. gibt es wieder neues für ihn zu lernen, wird er auf der erde wiedergeboren. der mensch ist auf der erde, um folgendes zu lernen, oder sich weiter zu vervollkommnen in:

---liebe

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---freiheit

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---mitgefühl mit allen irdischen wesenheiten

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---gedächtnisschulung

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---moralschulung

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---ethikschulung

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---durchhaltevermögen trainieren

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--kennenlernen des schönen, guten und wahren und deren gegenteile

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---erkennen naturgegebener rhythmen und deren kraft auf den menschen

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---erkennen kosmischer rhythmen und deren kraft auf den menschen

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---erfinden von eigenen rhythmen, um sich von der natur und dem kosmos zu emanzipieren

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---hake doch mal ab, was du schon alles erreicht hast.

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ich habe mich mit diesem text schon oft wiederholt, aber es tauchen immer wieder neue frager auf. und auch die haben ein anrecht auf eine gute antwort.

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