Wo liegen bei Arbeitszeugnissen die Grenzen zwischen Wahrheit und Wohlwollen?

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2 Antworten

Angaben in Arbeitszeugnissen müssen natürlich der Wahrheit entsprechen, aber sie MÜSSEN auch wohlwollend formuliert sein. Daher verschleiert man Kritik meist als Lob. 

Falsche Angaben in der Bewerbung (egal in welchem Teil) sind ein Grund für eine fristlose Kündigung. Im Extremfall auch noch nach Jahren.

Der neue Arbeitgeber kann da garnichts machen.

Ich weiß ja nicht welche Antwort du haben willst aber praktisch liegt es in der Verantwortung des neuen Arbeitgebers welche Personen eingestellt werden und ob die Fähigkeiten zu seinen Ansprüchen passt.

Nur der Arbeitnehmer kann auf die Änderung eines Zeugnises bestehen.

Was ist genau jetzt deine Frage?


Frage war darauf bezogen, in welchen Fällen der nachfolgende Arbeitgeber den Ex-Arbeitgeber wegen eines fehlerhaften Zeugnisses auf Schadensersatz verklagen könnte, wenn er einen AN aufgrund dieses Zeugnisses eingestellt hat.

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@RhoMalV

Diese Fälle sind recht selten, zumal der neue Arbeitgeber schlüssig beweisen (und beziffern) muss, dass er dadurch einen konkreten Schaden erlitten hat.

Der klassische Fall ist der Kassierer bei einer Bank. Da mag es funktionieren.

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@Nightstick

Ja. Stimmt. Da ist es einleuchtend, weil da Eigenschaften wie Ehrlichkeit besonders zählen.

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