Wo leben die die meisten Religionen friedlich miteinander?

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11 Antworten

Das könnte auch Deutschland sein.

Könnte mir vorstellen, dass in kaum einem anderen Land so viele verschiedene Nationen und Religionen leben, wie hier. Gibt es irgendeine Religion, die hier nicht vertreten ist?

Jedenfalls kann man feststellen, dass hierzulande weitgehend innerer Frieden herrscht.

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Dass Religionen friedlich miteinander leben können, setzt voraus, dass die Anhänger friedlich gesinnt sind. Das hat in der Geschichte oft lange Zeit funktioniert, bis irgendein Herrscher gemeint hat, er müsse andere Religionen verfolgen. Wenn man bei uns die ganzen Rechtsradikalen und Islamisten deportieren würde, dann könnte man in Deutschland auch mit dem Islam gut koexistieren.

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Dort,wo die verschiedenen Religionsanhänger den Frieden miteinander höher ansehen als die Einzigartigkeit ihrer Religion !! So gilt auch für mich : Wenn der Verzicht auf Gott die einzige Möglichkeit für mich ist, im Frieden mit meinem Nächsten zu leben, dann verzichte ich auf ihn und werde zum Atheisten, um Gottes Willen ! Gewiss, es gelingt mir nur selten, dieser Ansicht gemäß zu handeln, doch ändert es nichts an der Tatsache !!!

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HumanistHeart 06.07.2016, 12:33

Dort,wo die verschiedenen Religionsanhänger den Frieden miteinander höher ansehen als die Einzigartigkeit ihrer Religion !! So gilt auch für mich : Wenn der Verzicht auf Gott die einzige Möglichkeit für mich ist, im Frieden mit meinem Nächsten zu leben, dann verzichte ich auf ihn und werde zum Atheisten, um Gottes Willen ! 

Bravo!

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So wie ich es gelesen habe war dar Osmanische Reich sehr tolerant. Es hat sich auf drei Kontinente verbreitet auf denen jetzt mehr als 60 Länder gegründet wurden. Sprich, ein mehr völker land, dass hauptsächlich von den türken regiert wurde. Die waren so gerecht, dass sogar der eroberer von Istanbul ein strafprozess gegen einen jüdischen normal bürger verloren hat, so dass laut sharia die hand des sultans abgehackt werden musste (jedoch wollte das der jüdische bürger nicht mehr). Es haben unter der herrschaft juden, christen und andere "regionale" religion gelebt. Es wird zwar behauptet, dass der osmanische reich "böse" war aber wenn man sich  bspw griechenland und bulgarien anschaut, wo die osmanen mehr als 400 jahre regiert haben, sieht man das die menschen nicht unterdrückt wurden um ihre religionen zu ändern. Ganz im gegensatz wurden viele muslime in andalusien von den kreuzzugrittern getötet, sodass es heute keine "einheimische" muslime mehr in spanien gibt.
Ich weiß das ich jetzt zu tode gesteinigt werde weil ich pro türkisch oder muslemanisch geschrieben habe aber jeder sollte sich mit der geschichte befassen und sich auch mit objektiven quellen auseinandersetzen.

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Schwizz 06.07.2016, 08:13

Nö wir Christen steinigen nicht keine Angst😉

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oli66 06.07.2016, 10:38

Wenn jemand einen widerspenstigen und ungehorsamen Sohn hat, der der Stimme seines Vaters und seiner Mutter nicht gehorcht und auch, wenn sie ihn züchtigen, ihnen nicht gehorchen will, so sollen ihn Vater und Mutter ergreifen und zu den Ältesten der Stadt führen und zu dem Tor des Ortes und zu den Ältesten der Stadt sagen: Dieser unser Sohn ist widerspenstig und ungehorsam und gehorcht unserer Stimme nicht und ist ein Prasser und Trunkenbold. So sollen ihn      steinigen      alle Leute seiner Stadt, dass er sterbe, ..."

(5. Mose 21,18-21)

"Wenn eine Jungfrau verlobt ist und ein Mann trifft sie innerhalb der Stadt und wohnt ihr bei, so sollt ihr sie alle beide zum Stadttor hinausführen und sollt sie beide      steinigen,      dass sie sterben, die Jungfrau, weil sie nicht geschrien hat, obwohl sie doch in der Stadt war, den Mann, weil er seines Nächsten Braut geschändet hat; ..."

(5. Mose 22,23-24)

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nur dort, wo es kleinere menschengruppen gibt

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In Japan z.B.

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Es ist schwer zu sagen, wie man sieht sind viele Menschen wegen ihrer Religion in irgendwelchen Städten oder Länder nicht willkommen.. Ich selber schätze, das es irgendein kleines, armes Land ist welches wenig Einwohner hat aber welches genau weiß ich leider nicht.

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Schwizz 05.07.2016, 21:49

Armenien ,stimmt

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ibbnqatar7 05.07.2016, 21:49

Ja genau zum Beispiel.

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Man mag es kaum glauben, aber bis vor weniger Jahren in Syrien unter Baschar al-Assad.

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suesstweet 05.07.2016, 21:50

Genau das wollte ich grade ich schreiben! :-)

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klausog333 05.07.2016, 21:54
@suesstweet

Dann schreib es! Es sollte viel öfter erwähnt werden, weil unsrer westliche Propaganda was ganz anderes in der Medien vorgaukelt. Das kann dir jeder Alevit, Melkite, Jeside, Caldäder.... der aus Syrien zu uns geflüchtet ist bestätigen.

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WESTundHB 05.07.2016, 22:01

Ich glaub es ist allen bekannt ,dass die USA und die NATO so tun als wären sie irgendwelche Befreier um in irgendwelche Länder einzumaschieren , wo es Öl gibt. Aber Ich glaub mehr sollte Ich nicht sagen , denn der BND , die NSA und andere Unterdrückungsorganisationen lesen alles mit.

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klausog333 05.07.2016, 22:05
@WESTundHB

Ups, stimmt! Aber als Christ habe ich keine Angst von der Wahrheit zu sprechen.

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OlliBjoern 05.07.2016, 23:11

Ok, ich glaube das. Jetzt stellt sich mir nur die Frage: warum ist heute die gemäßigte syrische Opposition (ich rede nun nicht vom Daesh) gegen Assad, und warum bekämpft er die gemäßigte Opposition (wenn früher alles so friedlich war - das war vielleicht nur oberflächlich so, und die Konflikte wurden unter dem Deckel gehalten...)?

Ist nur eine Verständnisfrage, keine Kritik.

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klausog333 06.07.2016, 06:15
@OlliBjoern

Es ist inzwischen leider schwer die genaue Lage in Syrien zu verstehen, zumal die Berichterstattung bei uns sehr einseitig ist. Hier bitte ich wirklich die Menschen aus dieser Region um Antwort.

Laut den Aussagen der Personen, die ich aus Syrien selbst gesprochen habe ist das so eine Sache mit der gemäßigten Opposition. Das mag ganz zu Beginn als friedlicher Protest gedacht gewesen sein. Doch diese Opposition war sehr schnell bewaffnet (man darf spekulieren wo diese Waffen herkommen) und eine Abgrenzung zum sog. IS ist heute garnicht mehr ganz klar erkennbar.

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ArbeitsFreude 06.07.2016, 12:36
@OlliBjoern

Die Medien sind nicht alle einseitig, lieber OlliBjoern, man muss nur mehr Zeit in die Suche nach seriösen investieren:

Ich basiere meine Antwort auf den ZEIT-Artikeln der letzten 3 Jahre Syrienkrieg und auf Gerhard Schweizers Buch "Syrien verstehen" (die immerhin 500 Seiten habe ich mir reingezogen).

Gegen Assad musste im Grunde jeder sein, der auch nur ein wenig an Recht, Gerechtigkeit und Gesetz glaubt (egal welches!) - denn das Assad-Regime ist nunmal ein ultrabrutales, menschen-missachtendes.

Assad hat sämtlich religiösen Minderheiten (also nicht nur sein Aleviten) dadurch an sich gebunden, dass er sie a) bevorzugt b) vor den Sunniten beschützt hat.

Gegen die Sunniten ging sein Regime aber so brutal vor, dass der Krieg überhaupt nur eine Frage der Zeit war. Der Hass der Sunniten auf das Regime wurde so groß, dass jede Unterscheidung zwischen Assad-nahen und Assad-fernen religiösen Minderheiten obsolet wurde. So hat Assad Christen, Drusen und Aleviten mit in seinen Untergang reingezwungen.

Nach allem, was ich gelesen habe, GIBT es heute in Syrien keine gemäßtigte Opposition in Syrien mehr: Die begann ja die Proteste und zwar friedlich! - ist aber inzwischen mausetot - und zwar schon lange - umgebracht zuerst von Assads Schergen, Geheimdienst und Armee, dann von ISIS, AlNusra und anderen radikalen Kriegsparteien.

Als es noch an der Zeit gewesen wäre, die gemäßtigte syr. Opposition zu unterstützen, hat das weder NATO, noch EU noch sonstwer getan. Inzwischen gibt es nur noch mehr oder weniger "freie Radikale" - die "Guten" oder was wir dafür halten würden, sind längst ausgestorben oder (hoffentlich) -gewandert.

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AliasADSE1 05.07.2016, 23:29

Das ist doch wie damals mit Gaddafi, amis stecken dahinter!

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Machiavelli45 07.10.2016, 18:21

Sicher? https://de.wikipedia.org/wiki/Massaker_von_Hama

Klar, das war damals noch Rifaat, aber Baschar hat das auch mitbekommen. Nichtsdestotrotz war die religiöse Vielfalt und Toleranz Anfang der 2000er in Syrien für Nahoststaaten vorbildlich (also abgesehen von den Repressionen gegen Kritiker der Einpaarteiendiktatur der Baath-Partei). 

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Wahrscheinlich auf dem Friedhof.. Es gibt überall intolerante Menschen die andere aufgrund ihres Glaubens oder auch Nichtglaubens diskriminieren.

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WESTundHB 05.07.2016, 21:56

Nur weil man durch Fakten weiß , dass es keinen Gott gibt , ist es nicht intolerant die Wahrheit zu äußern.

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masterxdesaster 05.07.2016, 22:19
@WESTundHB

Das nicht, diskutieren ist immer ok. Allerdings sollte man anderen nicht seine eigenen Ansichten aufzwingen, sondern ihre einfach akzeptieren. (Gibt ein paar Ausnahmen aber im Allgemeinen)

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Anthropos 05.07.2016, 22:45
@WESTundHB

weil man durch Fakten weiß , dass es keinen Gott gibt

Was wären denn diese Fakten?

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Da wo die Religion Privat Zuhause und in dem Gotteshaus praktiziert wird.

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Das ist nicht schwer: in  E U R O P A !!!

MfG

Arnold

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Fred4u2 05.07.2016, 22:17

Gab es da nicht vor wenigen Jahren ein Genozid an die Religiöse Minderheit unter Billigung der niederländischen Blauhelmsoldaten?  http://www.planet-wissen.de/kultur/suedosteuropa/jugoslawien_kriege/pwiedasmassakervonsrebrenica100.html

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ThomasJNewton 05.07.2016, 23:15
@Fred4u2

Bei allem, was da schief gelaufen ist, und allem Leid, das da geschehen ist, eine Billigung zu unterstellen ist doch wohl zu gewagt.

Warum werden wohl junge Leute rekrutiert? Nicht nur, weil sie körperlich "fitter" sind.

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AliasADSE1 05.07.2016, 23:28

Ich sag nur PEGIDA

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