Wo lässt sich bei einem geplanten Hausbau erfahrungsgemäß am meisten Geld sparen?

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10 Antworten

das sind schon mal ein paar gute ansätze. besonders beim fertighaus,. wobei da das sparptotenzial weniger darin liegt, dass die Baustoffe günstiger es ist eher die geringere mannstundenzahl in verbindung damit, dass viel planungsarbeit auf grund bekannter konstruktionsweie schlicht entfällt.

wo man viel geld sparen aber auch sprichwörtlich zum fenster raus werfen kann, das ist bei der wärmepumpe.

WENN es denn U N B E D I N G T eine luftwärmepumpe sein muss, dann solltet ihr darüber nachdenken, die warmwasserbereitung über duchlauferhitzer zu realisieren. das klingt auf den ersten blick etwas paradox, ist aber wahr...

zu nächst mal kommen wir auf die investitionskosten zu sprechen. weniger aufwand bei der wasserverohrung, die entfallenende zirkulationspumpe, der wegfallende warmwasserspeicher, samt der Beulerladepumpe, die ebenfalls entfällt etc. wiegen die sache mit den duchlauferhitzern und der damit verbundenenen mehrverkabelung wieder auf.

und nun das wichtigste! eine wärmepumpe lebt von einer möglichst geringen differenz zwischen vorlauf (das ist das heiße wasser was in die heizkörper / fussbodenheizungen strömt) und der temperatur des trägermediums. bei einer luftwärmepumpe wäre das die außenluft.

gerade wenns kalt wird, ist also ein unterschied zwischen 28° die die Pumpe erreichen muss, und den 60, die für die warmwassebreitung mindestens erreicht werden muss schon ne menge aus. zumal der energiebedarf quadratisch steigt. d.h. für eine verdoppelung der differenztemperatur ist der vierfache primärenergieaufwand fällig.  da kann man sich das bisschen heiße wasser schon mal elektrisch leisten, zumal ja auch keine zirkulationsverluste auftreten, da die warmwassererzeugung generell nahe der zapfstellen erfolgt.

ich würde es aber jederzeit wieder so machen, sofern die vorhandene infrastruktur es zulässt, ein Gasbrennwertgerät mit einem wärmespeicher und einer Solarthermieanlage zu kombiniren. das ist alles relativ günstig in der anschaffung, von den betriebskosten her überschaubar und auch relativ umweltgerecht, da erdgas sehr sauber verbrennt.

lg, Anna

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Wohnst du in einem Ballungsgebiet mit hohen Grundstückpreisen, dann lässt sich wenig sparen, weil du durch ein kleines Grundstück einen Keller brauchst, wohnst du aber im Wendland oder irgendwo wo Grund und Boden noch günstig sind, kauf dir ein größeres Grundstück und spar das Geld für den Keller in dem du eine große ebenerdige Garage als solches nutzt. Der Keller geht abhängig von der Bodenbeschaffenheit mächtig ins Geld und am Ende nutzt du ihn nur zur Einlagerung von irgendwelchem Plunder.

Sparen kannst du auch, in dem du Einzelaufträge vergibst nach individuellem Angebot also Elektriker, Installateur,Fliesenleger, Bodenleger, Maler aber vorsicht momentan ist im Baugewerbe alles gut ausgelastet, für sowas brauchst du Zeit und gute Nerven und die Referenzen deiner Auftragnehmer sollten passen. In der Gewährleistungsphase kann das lästig werden, weil zum Beispiel der Fliesenleger den Sachmangel auf den Maurer schiebt, weil der eine mangelhafte Wand hochgezogen hat. Dir als Laien wird es schwer fallen, jedem einzelnen, seinen Mangel nachzuweisen.

Massiv oder Fertighaus ist fast nur noch eine Frage der Zeit, Fertighaus geht schneller, zahlst du eine teure Wohnung in München Schwabing, kann es natürlich von Vorteil sein 6 Monate eher einziehen zu können, beim seriösen Fertighaushersteller ist die Qualität auch nicht so abhängig von der Leistung eines einzelnen Gerwerk, weil ja die Grundsysteme standartisiert in einem Werk vorgefertigt werden.

Billiger ist momentan vermutlich keiner, weil wir durch die Niedrigzinsen des Euro in einer Bauboomphase sind, wo das monetäre entgegenkommen beider Anbieter eher gering ist.

Alternativ könntest du dir dein Häusschen auch von einem osteuropäischen Unternehmer hochziehen lassen, da könnte es aber je nach Gerichtsstand Schwierigkeiten in der Gewährleistungsphase geben.

Ein Tipp würde ich auf jedenfall beherzigen, such dir einen unabhängigen guten Baugutachter, der deinen Neubau Schritt für Schritt begleitet und dokumentiert, im Falle eines Falles ist der Gold Wert und benötigst du ihn später nicht, weil alle Gewerke gut gearbeitet haben, war er erst Recht sein Geld wert.

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Es handelt sich auch letztendlich um eine Wertanlage. Wie immer, wenn ich bereit bin für gutes Material auch noch gute Handwerksarbeit zu beauftragen, habe ich den den nächsten Jahre Ruhe. Auch kann evtl. ein späterer Verkauf, mehr einbringen, als so eine Billigbude. Die eigenen finanziellen Mittel sollten ausreichend sein, später nicht in die Inslovenz zu gehen. Wie auch immer, am Ende sind alle schlauer.

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Hallo, 

Ein Grundstück mit Hanglage ist defacto prinzipiell immer ein Preistreiber. Ist man gezwungen mit Keller zu bauen stellt das schnell mal einen Mehraufwand von 40.000€ und mehr dar.

Ob Fertighaus oder nicht das muss jeder für sich entscheiden. Allerdings existiert oftmals der Irrglaube ein Fertighaus sei günstiger als ein konventionell gebautes Haus. Das ist schlicht weg falsch. 

Ein solide gebautes Fertighaus steht einem massivhaus in nichts nahe. Es wird aber wahrscheinlich genauso teuer sein oder unter Umständen teurer. Ein großer Vorteil ist aber, dass die Bauzeit erheblich verkürzt wird. Ob Fertighaus oder nicht: Spare nicht am falschen Ende!

Viele Anbieter (gerade aus dem Fertighaussegment) produzieren Massen- bzw. Billigware. 

Ich würde sagen sparen kannst du am besten in dem du Teilgewerke in Eigenleistung verrichtest. Du solltest dich aber fragen ob du es kannst und auch die Zeit dafür hast. 

Ansonsten such dir ein unkompliziertes Grundstück, verzichte auf unnütze Extras die du nicht unbedingt brauchst und falls du in der Lage bist - erbringe etwas in Eigenleistung. 

Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen. 

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du kannst zb eine schon existierende zeichnung eines architekten nehmen. kann sein das es etwas günstiger wird. schlicht spielt keine rolle, denn der architekt muss wieder von vorn anfangen zu arbeiten.

wenn du die grundfläche erhöhst must du vlt keine etage draufsetzen. ein spitzdach sparen, auch bei einer zweiten etage.

beim leitungsbau darauf achten das leichtanfällige sachen leichter erreichbar bleiben.

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Das Meiste kannst du beim Grund- und Boden sparen.

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Kein Keller, guter Architekt und kein kleinklein. Energiesparsam: Wärmedämmung mit viel Glas zur Südseite ist auf mittlere Betriebsdauer letztlich günstiger.

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Am meisten sparen lässt sich mit der Eigenleistung. 

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ja, das waren schon mit die wichtigsten komponenten, um am häusle zu sparen. am meisten sparst du aber durch eigenleistung.

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Das obendrum kostet nix. Spannend ist ein vernünftiges Fundament ... und das kostet halt. Wer da spart, ist doof.

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