Wo kommt eigentlich der gelbe Ohrenschmalz her?

4 Antworten

Der kommt aus Drüsen, die im Ohr sitzen. Und der Ohrenschmalz verhindert, dass Schmutz bis zum Trommelfell vordringt, weil er voher kleben bleibt. Und die Schmalzproduktion schiebt den Dreck dann peu a peu raus.

DAS OHRENSCHMALZ ist ein Gemisch aus Substanzen, die von den Talgdrüsen im Gehörgang produziert werden, um diesen gegen äußere Einwirkungen zu schützen (Staub, Insekten usw.). Die Natur hat es so eingerichtet, daß sich die äußeren Hautschichten des Ohrs von der Mitte der Trommelfellmembran nach außen bewegen. Auf diesem Weg mischen sie sich mit bestimmten Fetten, die in den Drüsen gebildet werden, und verlassen das Ohr in der Form von "Ohrenschmalz". Wenn dieses "Selbstreinigungssystem" des Ohrs nicht mehr perfekt funktioniert, kann sich ein "Pfropfen" aus Ohrenschmalz bilden, der, wenn er nicht entfernt wird, zu Störungen, Reizungen und auch zum Verschluß des Gehörgangs führen kann; es kann die Ursache für Verschlechterung des Gehörs, Ohrensausen und auch für momentane Gleichgewichtsstörungen sein. VORBEUGENDE HYGIENE Aus einer Untersuchung, die in über dreihundert Arztpraxen durchgeführt wurde, geht hervor, daß viele Menschen dazu neigen, den "Pfropfen" aus Ohrenschmalz mit einer "übertriebenen Reinigung" oder mit "gewaltsamen" Methoden zu entfernen, indem sie den Gehörgang mit Einspritzbällen, chemischen Sprays, manuellen Eingriffen oder Wattestäbchen reinigen. Diese Methoden können sich als gefährlich erweisen, denn häufig wird das Ohrenschmalz nur tiefer in den Gehörgang hineingeschoben, den es endgültig verstopft, wobei auch die äußerst empfindliche Membran des Trommelfells verletzt werden kann. Dadurch wird für die Bakterien der Weg zum Mittelohr frei, wo sie schwere Infektionen hervorrufen können.

Der ist eine Absonderung der Ohrenschmaldrüsen und dient zum Schutz

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