Wo kommen wir her und wo gehen wir hin?

27 Antworten

Sofern man sich nicht mit rein wissenschaftlichen bzw. rationalen Erklärungen zufrieden geben will, sehe ich diese Frage als nicht beantwortbar an.

Weder können wir in die Zeit vor unserer Geburt zurückblicken, noch hellseherisch in die Zukunft schauen. Wir können es also auch nicht wissen.

Auch wenn verschiedene religiöse Traditionen die Wiedergeburt, oder ein Leben nach dem Tod versprechen, sind das lediglich religiöse Lehren.

Möglicherweise irren diese religiösen Lehren und dann hätten wir vielleicht sogar nur dieses Leben als einzige Existenz.

Es mag also tiefsinnig sein, über existentielle Fragen nachzudenken - ob dies für unser Leben irgendeinen konkreten Wert hat, muss jeder selbst wissen.

Meiner Meinung nach ist es sinnvoller, über das bloße intellektuelle Denken hinauszugehen und ganz konkret zu handeln.

Die Gegenwart ist jener Punkt, von dem aus wir uns entscheiden und jetzt, in diesem Moment, bewusst etwas verändern können.

Unsere innere Einstellung, unsere Haltung zu bestimmten Dingen, aber auch bisherige Verhaltensweisen und materielle Lebensumstände.

Die Vergangenheit besteht aus Sentimentalitäten und Schuldgefühlen, die Zukunft aus Hoffnungen und Ängsten. Handeln können wir nur jetzt.

Vergangenes ist nicht mehr umkehrbar und die Zukunft ist noch nicht da. Wir haben also das Jetzt, als Ausgangspunkt für unser Handeln.

Ob wir in diesem Moment philosophisch grübeln, uns materiellen Vergnügungen hingeben, oder mehr über uns selbst erfahren wollen, liegt bei uns.

Mit anderen Worten:

Mir ist herzlich egal "wo wir herkommen" und "wohin wir gehen" - denn es gibt keine definitive Antwort und wir haben so viele konkrete Herausforderungen zu meistern, da brauche ich solche Grübeleien nicht.

Sonst sitzen wir nachher wie der "Denker" von Rodin mit schwerem Kopf dar und nehmen die Realität. so wie ist gar, nicht mehr wahr, weil wir nur noch in unseren geistigen Projektionen leben.

Das ist nicht erstrebenswert für mich.

Das ist eine der intelligentesten Fatrgen, die man sich überhaupt stellen kann?

Die  vedischen Schriften, von denen es (fast) unzählige gibt, beantworten diese Frage sehr ausführlich.

Hier meine kurze Zusammenfasung:

Wir kommen aus der ewigen spirituellen Welt, in der die Zeit nicht den zerstörerischen Einfluss hat wie in der materiellen Welt. Wobei gesagt werden muss, dass unsere "materielle" Welt nichts weiter ist, als ein von illusionierender Energie bedeckter Teil der spirituellen Welt. Hier können wir unsere egoistischen Wünsche und Träume ausleben, die in der spirituellen Realität unerfüllbar sind (z.B. einmal selbst "Gott spielen" zu wollen), weil sie die Harmonie stören würden. 

Solange wir diese Wünsche kultivieren haben wir in dieser Welt zu bleiben. Die gemachten Erfahrungen (und die immer noch vorhandenen oder neuen Wünsche) bleiben in unserem unterbewussten Geist gespeichert, der uns nach dem Ableben unseres Körpers zum nächsten Körper trägt (Reinkarnation). Das ist nicht automatisch immer ein menschlicher Körper, es kann auf der spirtuellen "Evolutionsleiter" sowohl auf- als auch abwärts gehen.

In jedem Lebewesen steckt eine spirituelle Seele, die diesen ihrem Bewusstsein entsprechenden Körper für eine gewisse Zeit am Leben erhält 

Ganz krass gesagt: Wer wie ein Schwein lebt, der wird im nächsten Leben ein Schwein. Das ist keine Strafe, denn Tiere sind gezwungen ihren Instinkten zu folgen und darum haben ihre Handlunegn keine karmischen Folgen.

Wir erleben diese Welt entsprechend unseres Bewusstseins, machen Erfahrungen, was dabei herauskommt, wenn  wir anderen schaden (Karma) und lernen (hoffentlich) daraus. 

Wohin wir nach dem Ableben unseres Körpers gehen, das hängt von unserem Bewusstseinszustand, unseren Wünschen und unserem Karma ab. Die meisten gehen recht schnell in eine passende männliche Samenzelle ein. Andere, bei  denen sich viel positives oder negatives Karma angesammelt hat, "besuchen" vorübergehnd einen der "himmlischen" oder "höllischen" Planeten , um die Reaktionen auf ihre Handlungen zu genießen oder zu erleiden.

Der Ausweg aus diesem scheinbar ewigen Kreislauf von Geburt und Tod tut sich dann auf, wenn man beginnt, tiefer über das Leben nachzudenken und entsprechende Fragen zu stellen, wie du es ja hier getan hast.

Solche Fragen werden immer beantwortet - früher oder später. Denn Gott hat absolut Interesse daran, dass wir uns unnötig lange in dieser ungemütlich "Besserungsanstalt" aufhalen.

Wenn es wirklich die Wahrheit erfahren möchtest, das keine "Spaßfrage" war und du englisch sprichst, dann kannst du hier weitere umfassende Erklärungen finden:https://stephenknapp.wordpress.com/2015/10/

Viel Spaß beim "stöbern", da gibt es hunderte von Artikeln zu spirituellen Themen!

Und viel Erfolg bei deiner persönlichen Sinnsuche.

Sorry, das Fragezeichen nach dem ersten Satz war natürlich ein Versehen.

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  • ... nur ein Reiseabschnitt auf der Erde, der bipolaren Welt. Unsere Biohülle verfällt, auch wenn das letzte Hemd keinen Taschen hat, nehmen wir was mit, Erfahrungen aus unserem Leben, insbesondere die  Gefühle daraus, haben uns verändert, besten Falls wachsen lassen. 
  • Wir gehen dahin, wo wir herkommen, ein Seinszustand, der unserem nach Logik und Nachprüfbarkeit lechzenden Verstand nicht gerecht werden kann. Daher tun wir alles ab, was sich uns vermeintlich logisch unerschlossen bleibt. 
  • Wir kehren zurück in ein friedliches Dasein, jeder so, wie er sich drauf vorbereitet hat (... im weiteren Sinn, wie er gelebt hat). 

Gute Frage 👍

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Danke schonmal dass ihr euch die zeit nimmt meine frage zu lesen und zu beantworten :)

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