Wo kommen wir her und wo gehen wir hin?

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23 Antworten

Wir kommen aus dem Irgendwo, wo ein Wind sich durch die Finsternis seinen Weg bahnt und in seinem Gesang wie der Winterduft die helle Sonne im Schneezittern zum glänzenden Durchbruch führt – dazwischen viel Licht im Dunkeln das Wege durch blumige Täler und schwere Höhen behutsam – manchmal ganz wild – erklimmbar macht und in Erwartungen die Augenblicke in schwüler Sommernacht eintaucht und im kühlen Herbstmorgen im Erfrieren uns verlacht und wir gehen ins Nirgendwo wo wir eine unendliche Melodie glauben zu hören – dort wo das Licht in einen flammenden Horizont sich versenkt.

Die Schritte bang und froh über dunkle und helle Flächen – einfach so? Nicht im Stein geboren, über Glauben an die Unendlichkeit sich selbst erkoren – Leben was kannst Du uns sagen, wohin können wir es tragen wenn die Antworten im Nebendunst verschwinden und wir die Frage im ausgemähten Grasland nicht mehr finden, wohin wollen wir gehen, wo bleibt die Felswand vor uns stehen, wo in Tiefe fällt und das Ende niemand mehr erzählt.

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eleteroj3 25.11.2016, 10:55

Wanderer, halte hier inne, und nimm diese kostbaren Sätze von @Rosenblad  mit allen Sinnen in dir auf. Manche Fragen, wie die oben, bedürfen nicht eines Ant-Worts, sondern einer Dichtung, wie dieser.

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Sofern man sich nicht mit rein wissenschaftlichen bzw. rationalen Erklärungen zufrieden geben will, sehe ich diese Frage als nicht beantwortbar an.

Weder können wir in die Zeit vor unserer Geburt zurückblicken, noch hellseherisch in die Zukunft schauen. Wir können es also auch nicht wissen.

Auch wenn verschiedene religiöse Traditionen die Wiedergeburt, oder ein Leben nach dem Tod versprechen, sind das lediglich religiöse Lehren.

Möglicherweise irren diese religiösen Lehren und dann hätten wir vielleicht sogar nur dieses Leben als einzige Existenz.

Es mag also tiefsinnig sein, über existentielle Fragen nachzudenken - ob dies für unser Leben irgendeinen konkreten Wert hat, muss jeder selbst wissen.

Meiner Meinung nach ist es sinnvoller, über das bloße intellektuelle Denken hinauszugehen und ganz konkret zu handeln.

Die Gegenwart ist jener Punkt, von dem aus wir uns entscheiden und jetzt, in diesem Moment, bewusst etwas verändern können.

Unsere innere Einstellung, unsere Haltung zu bestimmten Dingen, aber auch bisherige Verhaltensweisen und materielle Lebensumstände.

Die Vergangenheit besteht aus Sentimentalitäten und Schuldgefühlen, die Zukunft aus Hoffnungen und Ängsten. Handeln können wir nur jetzt.

Vergangenes ist nicht mehr umkehrbar und die Zukunft ist noch nicht da. Wir haben also das Jetzt, als Ausgangspunkt für unser Handeln.

Ob wir in diesem Moment philosophisch grübeln, uns materiellen Vergnügungen hingeben, oder mehr über uns selbst erfahren wollen, liegt bei uns.

Mit anderen Worten:

Mir ist herzlich egal "wo wir herkommen" und "wohin wir gehen" - denn es gibt keine definitive Antwort und wir haben so viele konkrete Herausforderungen zu meistern, da brauche ich solche Grübeleien nicht.

Sonst sitzen wir nachher wie der "Denker" von Rodin mit schwerem Kopf dar und nehmen die Realität. so wie ist gar, nicht mehr wahr, weil wir nur noch in unseren geistigen Projektionen leben.

Das ist nicht erstrebenswert für mich.

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Das ist eine der intelligentesten Fatrgen, die man sich überhaupt stellen kann?

Die  vedischen Schriften, von denen es (fast) unzählige gibt, beantworten diese Frage sehr ausführlich.

Hier meine kurze Zusammenfasung:

Wir kommen aus der ewigen spirituellen Welt, in der die Zeit nicht den zerstörerischen Einfluss hat wie in der materiellen Welt. Wobei gesagt werden muss, dass unsere "materielle" Welt nichts weiter ist, als ein von illusionierender Energie bedeckter Teil der spirituellen Welt. Hier können wir unsere egoistischen Wünsche und Träume ausleben, die in der spirituellen Realität unerfüllbar sind (z.B. einmal selbst "Gott spielen" zu wollen), weil sie die Harmonie stören würden. 

Solange wir diese Wünsche kultivieren haben wir in dieser Welt zu bleiben. Die gemachten Erfahrungen (und die immer noch vorhandenen oder neuen Wünsche) bleiben in unserem unterbewussten Geist gespeichert, der uns nach dem Ableben unseres Körpers zum nächsten Körper trägt (Reinkarnation). Das ist nicht automatisch immer ein menschlicher Körper, es kann auf der spirtuellen "Evolutionsleiter" sowohl auf- als auch abwärts gehen.

In jedem Lebewesen steckt eine spirituelle Seele, die diesen ihrem Bewusstsein entsprechenden Körper für eine gewisse Zeit am Leben erhält 

Ganz krass gesagt: Wer wie ein Schwein lebt, der wird im nächsten Leben ein Schwein. Das ist keine Strafe, denn Tiere sind gezwungen ihren Instinkten zu folgen und darum haben ihre Handlunegn keine karmischen Folgen.

Wir erleben diese Welt entsprechend unseres Bewusstseins, machen Erfahrungen, was dabei herauskommt, wenn  wir anderen schaden (Karma) und lernen (hoffentlich) daraus. 

Wohin wir nach dem Ableben unseres Körpers gehen, das hängt von unserem Bewusstseinszustand, unseren Wünschen und unserem Karma ab. Die meisten gehen recht schnell in eine passende männliche Samenzelle ein. Andere, bei  denen sich viel positives oder negatives Karma angesammelt hat, "besuchen" vorübergehnd einen der "himmlischen" oder "höllischen" Planeten , um die Reaktionen auf ihre Handlungen zu genießen oder zu erleiden.

Der Ausweg aus diesem scheinbar ewigen Kreislauf von Geburt und Tod tut sich dann auf, wenn man beginnt, tiefer über das Leben nachzudenken und entsprechende Fragen zu stellen, wie du es ja hier getan hast.

Solche Fragen werden immer beantwortet - früher oder später. Denn Gott hat absolut Interesse daran, dass wir uns unnötig lange in dieser ungemütlich "Besserungsanstalt" aufhalen.

Wenn es wirklich die Wahrheit erfahren möchtest, das keine "Spaßfrage" war und du englisch sprichst, dann kannst du hier weitere umfassende Erklärungen finden:https://stephenknapp.wordpress.com/2015/10/

Viel Spaß beim "stöbern", da gibt es hunderte von Artikeln zu spirituellen Themen!

Und viel Erfolg bei deiner persönlichen Sinnsuche.

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RevatiKKS 24.11.2016, 14:17

Sorry, das Fragezeichen nach dem ersten Satz war natürlich ein Versehen.

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Wir kommen von den jeweiligen Zellen unserer Eltern und verschwinden am Ende für immer.

Religionen, Esoteriker und andere Spinner versuchen zwar seit Jahrtausenden die Menschen von anderen Möglichkeiten zu überzeugen, haben aber bisher keinerlei Beweise, ja noch nicht einmal Indizien dafür erbringen können dass ihre Aussagen der Wahrheit entsprechen würden.

Tatsächlich handelt es sich bei all diesen Antworten um Wunschträume verängstigter Menschen die versuchen sich der Realität zu entziehen.

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Diese Frage hat noch niemand beweiskräftig beantwortet.

Allerdings ist die Tatsache, dass eine Antwort unmöglich ist, kein Beweis dafür, dass es ein Vorher und Nachher nicht gibt. Allein das Faktum (plötzliches Erscheinen auf dieser Welt und nach einer bestimmte Frist wieder verschwinden) ist für mich ein Beweis, dass jemand dieses Auf und Ab des Lebens organisiert hat.

Denn zu behaupten, das alles sei von selbst, aus dem Nichts - simsalabim - entstanden, ist derart hirnrissig, dass man über solche törichten Behauptungen nicht zu diskutieren braucht.

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  • ... nur ein Reiseabschnitt auf der Erde, der bipolaren Welt. Unsere Biohülle verfällt, auch wenn das letzte Hemd keinen Taschen hat, nehmen wir was mit, Erfahrungen aus unserem Leben, insbesondere die  Gefühle daraus, haben uns verändert, besten Falls wachsen lassen. 
  • Wir gehen dahin, wo wir herkommen, ein Seinszustand, der unserem nach Logik und Nachprüfbarkeit lechzenden Verstand nicht gerecht werden kann. Daher tun wir alles ab, was sich uns vermeintlich logisch unerschlossen bleibt. 
  • Wir kehren zurück in ein friedliches Dasein, jeder so, wie er sich drauf vorbereitet hat (... im weiteren Sinn, wie er gelebt hat). 

Gute Frage 👍

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Da ich persönlich annehme, dass ich vor meiner Zeugung durch meine Eltern, im Nichts lebte, denke ich, dass ich auch wieder dahin gehen werde, ins Nichts. Was ich mir aber wünsche, was nach diesem Leben passieren soll, ist, dass ich aus diesem Körper fahre, und als Seele durch das gesamte Universum, und evtl. darüber hinaus schweben kann. Zudem möchte ich Menschen Dinge einflüstern, oder ihnen in Erscheinung treten, um ihnen zu helfen. Oder eine eigene Erde bekommen, auf welcher ich machen kann was ich möchte, mit eigenen Lebewesen!

Das ist aber nur meine Phantasie. Ich bin Atheist, und ich bin, wie gesagt, davon überzeugt dass es nach dem Sterben ins Nichts gehen wird. Egal wie schmerzhaft dieser Gedanke auch ist.

Was ich damit sagen möchte, Menschen sehnen sich schon immer nach einer Erlösung, oder ein Paradies nach dem Leben. Einfach aus dem Grund, dass sie keine Ahnung vom Tod haben. Es ist die Angst vor dem Unbekannten, welche diese Sehnsucht auslöst.

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Ich komme von da und gehe nach dort.

Stimmt mit Sicherheit immer, egal auf welchen Bereich meines Lebens Du das anwendest.

Manchmal sind die Wege gerade, manchmal etwas verschlungen. Aber solange sie zum Ziel führen ist das zweitrangig.

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Dort, wo Du eben warst, da kommst Du her und dort, wo Du gleich sein wirst, da gehst Du hin.

Gar nicht so schwer, aber es wird leichter, wenn man sich gerade nicht bewegt, denn dann sind beide Orte übereinstimmend, was die Antwort verkürzt.

Sollte man das gerade nicht wissen, kommt ja vor im Leben, auch ganz leicht, Landkarte raus, Selbstfindungsprozess starten und schon weiß man, wo man war, ist oder hingeht.

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Wo wir herkommen wissen wir nicht. Denn wir wissen auch nicht "wo" das Universum herkommt.

Die Zukunft des Universums kennen wir da schon etwas besser. Der Brennstoff der Sterne wird irgendwann verbraucht sein und durch die Expansion des Universum wird es so eine kalte, dunkle und große Leere.

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Fragst du dich das jeden Morgen?
Dann solltest du mal auf einen Zettel schreiben: Arzttermin vereinbaren wegen Konzentrations-/Orientierungsschwierigkeiten.

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Ich komme von zu Hause - und da gehe ich nachher auch wieder hin!

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Wir kommen aus dem Bauch unserer Mutter (noch) und zerfallen zu Ach oder anderen Abbauprodukten. Unsere DNA anstammt in dieserkter Linie dem ersten sogannten lebenwese, wo auch immer du die Grenze ziehen willst.

Alles was darüber hinaus geht, falls es sowas überhaupt gibt, ist noch höchstgradig ungeklärt.

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Schlag nach bei Nietzsche. Bei richtiger Interpretation seiner Werke bekommst du eine vielleicht dich befriedigende Replik. 

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Von A nach B, manchmal auch nach C, aber nicht über Los und wir ziehen nicht DM 4000 ein. Die interessantere Frage ist doch, wer sind Wir?

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Wir kommen aus den Einzellern und könnten in einer fernen Zukunft Lebewesen sein, die in Bereiche des Alls vordringen, wo noch nie ein Mensch gewesen ist dää dää - dää dää dää - dä - dä

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Wir kommen aus dem Bauch unserer Mutter und gehen da hin, wo unsere Beine uns hin tragen können und unser Gehirn uns hin wünscht.

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Ich komme gerade aus der Kneipe und gehe in das Bett.

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Ich bin Christ, ich glaube an ein Leben nach dem Tod.

Du kannst im Internet nach "Mädchen begegnet Jesus" und
"Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen).
Das sind Gründe, um an Gott und ein Leben nach dem Tod zu glauben.

Wenn Du mehr wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

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Wir kommen von da und wollen nach da.

Da - (Religion, Philosophie, Erde)
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Tamtamy 24.11.2016, 10:40

Nett! (:-)

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