Wo kann mann Elfenbein / Stoßzähne verkaufen?

2 Antworten

Erbach im Odenwald war bekannt fuer seine Elfenbeinschnitzer.Einfach die Gelben Seiten von Erbach durchsuchen. LG gadus

Elfenbeinhandel ist illegal.

Aber viel mehr ist es total widerwärtig und krank damit Profit zu machen.

Anscheinend nicht. Soweit wie ich mich informiert habe, ist das möglich, sobald die Stücke nachweisbar vor dem Abkommen aus dem Altbestand stammen. Und zusätzlich alle Papiere wie CITES besitzen.

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@yahoo1

Schau es Dir oben nochmal genau an, wo Elfenbein her kommt – auch die sog. Altbestände.

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@MarkusGenervt

Grundsätzlich ist dein Ansatz natürlich korrekt, ändert aber nichts an den aktuell rechtlichen Rahmenbedingungen. Und diese lassen den Handel von bestimmter Altware und bestimmten Bedingungen eben zu.

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@Blubblerblase

Mein "Ansatz" ist nicht "grundsätzlich" korrekt, es ist einfach so – ganz egal was irgend ein Gesetz besagt.

Dieses Gesetz ist eine Perversion des Rechts und der Vernunft. Es dient lediglich dem Markt und damit führt es nur zu weiterer Wilderei, denn irgend jemand wird dann einfach diese Zertifikate fälschen, um neues Elfenbein am Markt zu Profit zu machen.

So sehen Konsequenzen aus Profitgier aus.

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Kenia verbrannte 100 Tonnen Elfenbein im Wert von 90 Millionen Euro.Dieses Elfenbein legal gemacht und verkauft haette 1.den Schwarzmarktpreis gedrueckt und 2. haette man das Geld fuer besseren Schutz der Elefanten eisetzen koennen.So aber entsteht der "Diamanteneffekt" und der Preis bleibt oben. LG gadus

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@gadus

Du verstehst es nicht in Deiner Geldgier, was richtig und was falsch ist.

Dein Weg hätte das Schlachten und Ausrotten legalisiert.

Außerdem ist es immer dasselbe Spiel: wenn die Preise fallen wird nur noch mehr "produziert".

Damit wären innerhalb von spätestens 2 Jahren alle Elefanten, Nashörner und alle andern Elfenbein-Träger ausgerottet worden.

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Dies ist nicht ganz korrekt, wenn es sich um sogenannte Vorerwerbsexemplare handelt:

Eine weitere Ausnahme vom Vermarktungsverbot stellen sogenannte Vorerwerbsexemplare dar. Diese können mit einer entsprechenden Vermarktungsbescheinigung innerhalb der EU gehandelt werden. Dabei handelt es sich um Elfenbeinprodukte, die der jeweilige Besitzer nach 1947 und bevor die Art in die höchste Schutzstufe aufgenommen wurde, erworben hat. Bei Elfenbeinprodukten handelt es sich also um solche Produkte die nach 1947, aber vor 1975 erworben wurden. In diesen Fällen ist es erforderlich, dass der Besitzer Nachweise wie Fotos oder Kaufunterlagen o.ä. erbringt, die bezeugen, dass die Objekte sich schon vor 1975 in seinem Besitz befanden. Erst dann kann die entsprechende Bescheinigung durch den BfN erteilt werden. Auch diese Kosten hat wiederum der Besitzer zu tragen. Bei der Ein- und Ausfuhr in die und aus der EU sind jedoch CITES-Ex- und Import-Bescheinigungen der jeweils betroffenen Länder erforderlich.

Der Elfenbeinhandel innerhalb der EU ist grundsätzlich verboten, wobei es eine Ausnahme für Antiquitäten und Vorerwerbsexemplare gibt. Bei Antiquitäten bedarf es keiner Vermarktungsbescheinigung, allerdings sollte für den Fall der Fälle ein Altersnachweis durch einen entsprechenden Gutachter vorhanden sein. Für Vorerwerbserzeugnisse bedarf es dagegen eines Nachweises darüber, dass der Gegenstand vor 1975 vom Besitzer erworben wurde und einer Vermarktungsbescheinigung für den Handel.

https://borgelt.de/kunstrecht-infos/elfenbeinhandel-cites-antiquitaeten

https://deutscher-elfenbein-verband.de/informationen/

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@Blubblerblase

Seid Ihr eigentlich wirklich alle so blind und ignorant?

Zählt der Profit so unendlich viel mehr als der Erhalt einer so bemerkenswerten Spezies?

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@Blubblerblase

Es hat damit zu tun, dass der Elfenbein-Markt weiter bedient wird und damit auch die Nachfrage am Leben erhalten wird, so dass der Schwarzmarkt weiter belebt wird.

ALLES hat Konsequenzen.

Und das mal ganz abgesehen davon, dass die Ausrottung der Elefanten bereits vor 1947 begonnen hat!

Es bleibt Ignoranz vor dem sinnlosen Töten zu Gunsten des Profits.

Wenn Du das nicht verstehst, dann bist Du genauso schuldig, wie alle, die aktiv am Schlachten beteiligt waren – nein, Du bist dann noch schuldiger, weil diese Wilderer nur die Nachfrage bedienen, die durch die Legalisierung des Handels erzeugt wird. Auch eine Teil-Legalisierung ist eine Legalisierung und sie ist korrupt.

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@Blubblerblase

Das gleiche wie mit allem gewildertem Elfenbein – verbrennen, vernichten, beseitigen.

Es darf kein Profit damit gemacht werden – nicht mal für einen guten Zweck.

Es wäre dasselbe, als wenn man konfiszierte Drogen wie Heroin für einen guten Zweck legalisieren und verkaufen würde. Nur dass beim Drogen-Handel eben Menschen leiden, während beim Elfenbein ganze Tierarten ausgerottet werden.

Aber das war ja schon immer einen ignoranten Gedanken wert. Wer braucht schon Elefanten, Nashörner, Flusspferde, Pottwale, Walrosse, Narwale, etc. – oder überhaupt irgend ein Wild-Tier.

Hast Du wirklich keine Ahnung, wie wichtig diese Tiere sind? Ist Dir das alles so derbe sch3ißegal?

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@MarkusGenervt

Dein Vergleich hinkt gewaltig und hat keinerlei Bezug zu der Frage. Und ob mir Tiere schei9egal sind oder nicht steht hier m. W. auch nicht zur Debatte. Zudem dies nicht beurteilen kannst.

Ziel ist es, die Frage zu beantworten. Und zwar möglichst sachlich und fachlich korrekt. Oder etwa nicht?

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