Wo kann man mehr Karriere machen BWL,Medizin oder Jura?

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4 Antworten

Moin,

nur um kurz das Thema Medizin, mein Studienfach, anzureißen: Als Arzt bist du, gemessen am bundesdeutschen Durchschnitt, grundsätzlich erstmal ein Besserverdiener, das ist vollkommen unbestritten. Gemessen an der Arbeitsbelastung, der Verantwortung, den Wochenstunden etc., welche den Arzt begleiten hängt dieser, besonders in der Assistenzarztzeit, sehr weit hinten.

Besonders die Arbeitsbelastung wirkt sich z.T. sehr negativ auf die psychische und physische Gesundheit eines Arztes aus. Das ist keine generelle Regel, allerdings muss das Risiko immer im Hinterkopf behalten werden. Grundsätzlich gilt für den Arztberuf (und vermutlich auch den Juristenberuf oder welchen auch immer): Wer hier nicht mit Leidenschaft dabei ist und gerne (!) einen Großteil seiner Lebenszeit (!!) in ihn investiert, der hat schon von der ersten Minute an so gut wie verloren. Studien haben gezeigt, dass Menschen ihr Wohlbefinden zwar zum Teil, allerdings nicht größtenteils an Geld binden. Das bedeutet im Klartext: Ein dickes Konto wird dich nicht glücklich machen, wenn es nicht von einer Tätigkeit stammt, hinter der du voll und ganz stehst. Darüber solltest du dir in der Berufswahl in erster Linie Gedanken machen, die perfekte Stelle mit angemessenem Gehalt ist dann erst das Finetuning, welches im zweiten Schritt erfolgt.

Du gehst noch zur Schule, möglicherweise steht dir noch die Option eines Schulpraktikum offen. Mach das in unterschiedlichen Bereichen, wie z.B. in einer Kanzlei. Beschaff dir (später) Informationen über Berufsfelder, insbesondere mit Erfahrungsberichten. Mach (später, du hast noch genug Zeit) einen Termin bei der Agentur für Arbeit und lass dich dahingehend beraten. Besuch Jobmessen wie die Vocatio. Ich kann deine Situation verstehen, du willst nicht auf der Stelle treten. Du darfst dabei allerdings eins nicht vergessen: Wenn du jetzt keine Leistung bringst, bleibt dir zumindest eines dieser drei Studienfächer für lange Zeit versagt.

Nun die Botschaft, die ich dir unbedingt mitgeben möchte: Nur mit einem Beruf, welchen du leidenschaftlich ausübst, wirst du langfristig glücklich sein. Du solltest dich auf diesen Aspekt und erst in zweiter Instanz auf die Optionen einer steilen Karriere fokussieren.

Ich hoffe, dir damit weitergeholfen haben zu können. Hast du sonst noch Fragen dazu, möglicherweise speziell zu Medizin?

Lieben Gruß ;)

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sieh lieber erst mal zu, dass du mit deinen 13 Jahren einen vernünftigen Schulabschluss hinlegst, der dich zum Studieren berechtigt, anstatt die Community mit deinen über 100 Fragen zu Jura/BWL/Medizin/Harvard/Oxford/Stipendium täglich zu Tode zu nerven!

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JuraBWL 20.05.2016, 09:35

Ich bin 15 und dann antworte einfach nicht!

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Nitschko 11.05.2017, 18:57

Desto früher desto besser . Man darf sich doch informieren wo ist das Problem ? Dann kann man sich Ziele stecken und drauf hinarbeiten . Also kein Grund jemanden aufgrund von Interesse zu kritisieren .

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Wenn jemand nicht nur fachlich überdurchschnittlich tüchtig, sondern auch
dynamisch, kommunikativ, sozial kompentent und ein guter Netzwerker ist, kann er in allen Bereichen Karriere machen.

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Auf jeden FAll Informatik. Ein Medizinstudium ist relativ langwierig und auch nur bestimmte Fachrichtungen bringen richtig Geld!

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meinerede 20.05.2016, 09:31

Ein Medizinstudium ist in allererster Linie sauteuer!

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