Wo kann ich kleine Kisten 6x6x6cm kaufen?

5 Antworten

Ich kenne keine super einfache Methode, solche Boxen ohne präzise
Tischkreissäge besonders einfach selbst aus Holz oder Acrylglas
anzufertigen.

Für die einfachste und am wenigsten Werkzeugintensive Möglichkeit halte ich daher Karton oder Pappe.

https://youtube.com/watch?v=cl3fxH5CKOU

Auch
das werden die meisten Leute ein paar mal üben müssen, um es
millimetergenau hinzukriegen, und bei der hohen Anzahl benötigter
Kistchen hast du da gut zu tun. Vorteil jedoch: Man kann bereits die
meisten Kindergartenkinder in Reichweite an diese Arbeit stellen und hat
sie gut beschäftigt.

Das nächst-aufwendigere Material wäre
wahrscheinlich Sperrholz (nicht mit Spanplatte verwechseln). Dazu
brauchst du mindestens eine Bohrmaschine (muss nicht elektrisch sein)
oder einen Akkubohrer, eine Stichsäge, einen Anschlagwinkel (besser:
Stanley-Kombinationswinkel
https://www.amazon.de/gp/product/B0001IWB6C/ref=oh_aui_detailpage_o02_s00?ie=UTF8&psc=1
gibts auch in Schwarz, der ist billiger, aber man findet ihn im Chaos
nicht so gut wieder), Schleifpapier und einen Schleifklotz, Holzleim und
viele Klemm- und/oder Schraubzwingen. Dieses Werkzeug zähle ich zur
absoluten Minimalausstattung eines normalen Haushalts und führe das
Projekt daher näher aus.

Das Prinzip wäre hierbei, mit der
Stichsäge mehrere gleiche "Rahmen" aus Sperrholz auszusägen, dazu einen
passenden Boden aus dünnerem Sperrholz, und das alles quasi als
"Sandwich" aufeinander zu leimen.

Sperrholz ist ein toller
Werkstoff, wenngleich nicht ganz billig. Zudem bekommt man es nur in
bestimmten Materialstärken, meistens Vielfache von drei Millimetern,
musst du halt mal sehen, mit welchen Stärken du am Besten hinkommst. Und
wenn es wirklich auf den Millimeter genau sein soll, wirst du am Ende
trotzdem noch die exakte Höhe passend beschleifen oder den Überstand
irgendwie absägen müssen, was mit der Stichsäge kniffelig wird. Ich
halte es trotzdem für ideal aus zwei Gründen: 1) der Faserverlauf jeder
Schicht ist quer zu den benachbarten Schichten, dadurch hier
gleichbleibend hohe Stabilität auch an den Stirnseiten trotz dünner
Wandstärke. 2) Keine Fasen an den Kanten. Normale Latten aus dem
Baumarkt sind demgegenüber an den Kanten um 45 Grad schräg abgefräst,
das müsste man entweder abschleifen (aber dieses Projekt ist eh schon
aufwändig bei den Stückzahlen) oder absägen (kniffelig ohne TKS) oder
dranlassen und sich mit den dadurch entstehenden Rillen abfinden.

Die
entscheidenden Tricks bei solchen Projekten sind 1) Workflow überlegen;
2) Workflow anhand eines Prototypen verfeinern; 3) wann immer möglich,
mit (selbstgebauten) Vorrichtungen und Anschlägen und dergleichen zu
arbeiten, damit man nicht jeden Schnitt und jedes Bohrloch und
dergleichen wieder neu anzeichnen muss. Was der Typ in diesem Video über
die Standbohrmaschine an Sich mit "fence" und "stop block" bezeichnet.

https://youtube.com/watch?v=NU6EyTxfl_A

Oder
anderes Beispiel: Mit der Stichsäge ist es nicht einfach, gerade Linien
zu sägen. Dazu führt man sie idealerweise an einer Führungsschiene.
Wenn man dazu aber nur eine einfache Holzlatte nähme oder ein Aluprofil
aus dem Baumarkt, müsste man dieses jedes Mal wieder neu rechtwinklig
ausrichten, und dazu noch an der richtigen Stelle.

Besser
wäre, wenn man vorn vornherein unten an die Schiene einen Anschlag im
rechten Winkel anbringt, so dass er sich quasi von allein rechtwinklig
ausrichtet. Quasi wie ein großer Anschlagwinkel (und ja, man kann auch
direkt einen großen Anschlagwinkel nehmen, die sind allerdings mitunter
nicht ganz billig und je nachdem unpraktisch festzuklemmen.)

Am Allerbesten wäre jedoch eine Vorrichtung aus Führungsschiene und zwei
Anschlägen. Der zweite Anschlag ist hinten am kurzen Schenkel des
Winkels und sorgt dafür, dass man das zu sägende Brett nur ein Stück
weit in die Vorrichtung einschieben kann. Jetzt müsste man nur ein
Mal diesen zweiten Anschlag einstellen und könnt beispielsweise aus
einigen 6 cm breiten Streifen Sperrholz ruckzuck die benötigten Dutzende
von 6x6 cm Plättchen aussägen. Dann den Anschlag etwas verstellen und
man könnte vielleicht etwa ebenso schnell das Innere aus den
vorgebohrten Plättchen aussägen.

Vielleicht mal schauen, was du auf Youtube unter Suchwörtern wie "jigsaw jig" so findest. Da wäre zum Beispiel dieser Sägetisch

https://youtube.com/watch?v=soUXerbSqOE

den
könnte man mit Senkkopfschrauben noch mal wesentlich einfacher bauen
und unter Zuhilfenahme des erwähnten Stanley-Winkels auch die Säge
präziser ausrichten als es dem Kollegen hier gelungen ist (was es dann
wieder ermöglichen würde, Anschläge anhand der Ränder des Tisches
auszurichten.) (Sofern die präzise rechtwinklig gesägt wurden.)

Oder halt mal schauen, was so an Führungen, Anschlägen oder Vorrichtungen für Stichsägen im Angebot ist, eventuell könnte dieser kwb Line Master 783408 Sinn machen. Kann man mit selbstgemachten Zusatzvorrichtungen auch noch ausbauen.

In jedem Fall mal dieses Video ankucken, vor allem wenn du noch keine Stichsäge hast:

https://youtube.com/watch?v=jWneDzqAbH8

Und
in dem Fall kann ich nur dazu raten: Kauf keine grüne Bosch und schon
gar keinen Chinaböller, der billiger ist als eine grüne Bosch. Absolute
Untergrenze Ryobi EJ600, besser eine von den nicht ganz billigen
Makitas.

Letzte Empfehlung: Im Grunde gehört eine
Standbohrmaschine ebenfalls in jeden Haushalt, aber wenn du hier sparen
willst - kwb Bohrmaschinenständer Bohrmobil 778400, 22 Euro. Halte ich
für  nützlicher als die üblichen Bohrständer mit Hebelmechanik, und für
dieses Projekt könnte man dafür aus ein paar Stücken Sperrholz ruckzuck
eine Vorrichtung mit Anschlägen spaxen, um das Vorbohren der
Rahmen-Platten zu beschleunigen.

Oder es könnte sich übrigens auch als sinnvoll erweisen, zuerst das Innere auszuschneiden, so lange das Sperrholz noch in Form größerer "Bretter" vorliegt, und erst danach die einzelnen "Rahmen" abzutrennen.

Größere Klötze kann man nämlich in der Regel besser einspannen, klemmen oder auch nur festhalten als kleine, und gerade wo man ja hier wohl die Wandstärke möglichst gering halten will, wird das irgendwann eine recht filigrane Angelegenheit.

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Wenn du eine Möglichkeit findest, die nötigen Teile fertig zugeschnitten zu erträglichen Preisen zu bekommen, kannst du die Boxen auch aus Plexiglas (Acrylglas) oder Pertinax oder irgend einem anderen Kunststoff anfertigen.


https://youtube.com/watch?v=P7OkCOlF7Ds

Kapillarkleber zum Beispiel bei Serrox.

Acrylglas hat gegenüber Holz abgesehen von der Transparenz den Vorteil, dass man es an allen Seiten "auf Stoß" verkleben kann. Holz sollte man demgegenüber eigentlich nicht an den Stirnseiten verleimen, auch wenn gewisse YT Videos was anderes behaupten...


https://youtube.com/watch?v=BpeO6keLGXI

... beziehungsweise Techniken propagieren, wie etwa das Stirnholz mit verdünntem Holzleim vorzubehandeln.

https://youtube.com/watch?v=Esvb64fUQ10

(Das Fertigungsverfahren für die Schmuck-Kistchen aus dem vorletzten Video könnte man nebenher wahrscheinlich auch mit einer Handkreissäge mit angebautem Anschlag emulieren).

Aber zurück zum Acrylglas: Da man hier keine präzisen 45-Grad-Gehrungsschnitte braucht wie bei Holzkistchen in der "Bilderrahmen"-Technik, könnte man womöglich mit der einfachsten und günstigsten Modellbau-TKS am Mark auskommen, nämlich der Proxxon KS 230 oder einer ihrer im Grunde baugleichen Vorgängerinnen.

Dieses Gerät ist super simpel, nicht besonders flexibel und hat nur wenige Millimeter Schnittleistung. Das reicht allerdings für die hier benötigten Wandstärken, und die Schlichtheit wird bei diesem Projekt zum großen Vorteil: dadurch, dass das Sägeblatt weder hoch noch runter verstellt noch geneigt werden kann, kann man es auch nicht verstellen. Und senkrechte Schnitte wird sie wohl hinbekommen. Nur der Anschlag taugt nichts. Das hat aber diesen User anscheinend nicht davon abgehalten, sogar Sperrholzkistchen darauf anzufertigen:

https://youtube.com/watch?v=1wBBRvm2-T4

Anscheinend sägt der damit alles nach Anriss, will sagen er folgt "manuell" per Auge der jeweils angezeichneten Linie. Neu so knapp über 90 Euro, sieht man aber auch oft gebraucht. Und...

http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=724771

Spontan fiel mir zunächst auch nur die gleiche Frage wie skinman ein: Tischreissäge - die wird bei mir nämlich immer dann angeworfen, wenn ich "Kästen" brauche.

Alternativ fiel mir nuch Google ein: "Holzkästchen kaufen"; wenn man dazu "Bilder anzeigen" verlangt,  krieg man eine Menge zu sehen. Ob deine Maße dabei sind? Schwer zu sagen. Ansonsten bleibt auch mir nur der Rat - wenn's denn genau die von dir genannten Maße sein müssen: Aufrüsten & "do it yourself"!

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