Wo kann ich bei der Einkommensteuer die Bezahlte Wertsteigerung(Ausgleichbetrag) für das eigene Grundstück eingeben(Absetzen)?

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2 Antworten

Das kannst Du nur steuerlich geltend machen, wenn Du vermietest oder gewerbliche/selbständige Einkünfte in der Immobilie erzielen würdest - dann wäre der Betrag bei den Werbungskosten/Betriebsausgabe abzugsfähig bzw. er würde ggf. die Anschaffungs- oder Herstellungskosten erhöhen (Auswirkungen auf Abschreibung).

Sollten mit der Immobilie steuerlich relevante Einkünfte erzielt werden, kann bei der Gemeinde eine entsprechende steuerliche Bescheinigung angefordert werden.

Ansonsten kann das bei der Einkommensteuer nicht berücksichtigt werden.

Ich habe keine Ahnung, wovon du sprichst. Was verstehst du unter einer "bezahlten Wertsteigerung" und was willst du da absetzen?

unser Grundstück liegt in einem Sanierungsgebiet daher müßen wir an die Stadt den Städtebaulichen Ausgleichbetrag bezahlen und da möchte ich den bei der Steuer absetzen kann ja Handwerksleistung auch absetzen

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@Zakalwe

"Beim Finanzamt nachfragen" ist ein schlechter Rat.

Das Finanzamt darf nämlich keine Konkurrenz zu den steuerberatenden Berufen sein und wird daher keine Auskunft geben.

Unter bestimmten Voraussetzungen gibt es die "Verbindliche Auskunft" des Finanzamtes. Die ist aber gebührenpflichtig.

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@Helmuthk

und wird daher keine Auskunft geben.

Laut § 89 der Abgabenordnung dürfen und sollen sie das sogar.

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@Zakalwe

Schön gesagt, das wäre eine rechtliche Würdigung des Sachverhaltes und damit eine Beratung. Deshalb hat Helmuthk vollkommen Recht, sie dürfen darüber keine Auskunft geben.
Dabei ist der 89 noch viel enger gefasst. Es geht lediglich um den formalen Ablauf eines zu stellenden Antrages. Hier wird das Finanzamt nichts beurteilen. Also ob ein Anspruch besteht oder ein Antrag gar nicht gestellt werden darf. Dabei ist das Finanzamt sogar sehr eingeengt. Nur die Dinge, die durch die Veranlagung bekannt werden sind nach meiner Lesart dafür überhaupt geeignet.

Steuerpflichtiger lässt Kind unentgeltlich in einer neu erworbenen Wohnung wohnen. Durch bestimmte Fallgestaltung wegen der Unterhaltsverpflichtung erfährt das Finanzamt im Rahmen der Einkommensteuerveranlagung davon. Früher gab es da mal eine Förderung, keine Ahnung ob die noch existiert und ob die überhaupt genommen werden konnte/kann (wenn damit die Unterhaltsverpflichtungen erledigt werden). Da darf oder soll das Finanzamt mitteilen: Sie haben da nicht alle Anträge gestellt. Ist das so beabsichtigt oder nicht? Und dann wird über den Ablauf eines solchen Antrages berichtet. Rein formales Recht! Nicht die Versicherung wirkt sich hier aber besser aus als da oder die Spende wären nicht nur Werbungskosten, sondern auch Sonderausgaben. Nix davon. Und mit Recht.

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