Wo kann ich als Jugendlicher ein Manuskript einreichen?

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3 Antworten

Du kannst es natürlich versuchen, wenn du das gern möchtest, aber mach dir besser keine großen Hoffnungen.
Die Verlage werden Tag für Tag überschüttet mit Manuskripten von
hoffnungsvollen Hobby-Autoren (die sich und ihr Werk maßlos überschätzen). Die Verlage lesen die gar nicht alle - so viele Lektoren gibt's gar nicht.

"Junge Autoren unterstützen", das klingt gut, ist aber nicht profitabel für einen Verlag.
Deshalb sind die Chancen für Erstlingswerke von unerfahrenen Hobby-Autoren fast gleich Null.
So erging es z.B. auch schon Astrid Lindgren und J.K.Rowling.

Wenn du es versuchen willst, dann pass auf, dass du NICHT an einen
betrügerischen Pseudo-Verlag gerätst. Die nutzen die Situation der enttäuschten - von seriösen Verlagen abgelehnten - Hobby-Autoren skrupellos aus und ziehen die über den Tisch. Die geben sich aus als seriöser Verlag, machen dem Autor große Versprechungen, wie toll sein Buch ist, aber dann stecken Kostenfallen im Kleingedruckten des Vertrags und der Autor wird abgezockt :-(

Hier sind Pseudo-Verlage aufgelistet; bei denen ist Vorsicht geboten:
http://nein-zu-dkzv.web-hostel.de/liste\_dkzv\_79634546.html

Lass dich nicht entmutigen! Schreib weiter, sammle Erfahrungen, lies viele Bücher, ...
Du bist noch jung! Alles ist möglich! Aber es braucht seine Zeit ;-)
Viel Erfolg für dich!

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Du hast keine Chance. Kein seriöser deutscher Literatur- oder Kinderbuchverlag (und ich meine hier nicht Druckkostenzuschußverlage oder Self-Publishing)  wird das Buch eines 13ährigen verlegen.


Verlage sind gewinnorientiert handelnde Unternehmen und keine Hilfsorganisationen, die Teenagern beim Verwirklichen ihrer Seifenblasen-Träume mit Geld unter die Arme greifen. Sie sind mit ihren
unter Vertrag stehenden Autoren meist auf Jahre im Programm ausgebucht.


Jeder seriöse Literaturverlag wird mit 10.000 unangeforderten
Manuskripten von Möchtegern-Autoren überschwemmt - es ist dem Lektorat
unmöglich, hier eine Auswahl für neue Autoren zu treffen.


Der Weg führt über einen frei arbeitenden Lektor, der dein Werk auf Potenzial prüft, und dann über Literaturagenten.


Das gilt aber für jemand, der sich Jahrzehnte mit dem kreativen
Schreiben beschäftigt und weiterentwickelt hat. Niemals reicht man einen
Erstling ein.


Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, wieso jeder, der irgendwas romanähnliches fabriziert hat, möglicherweise zum ersten Mal, diesen ununterdrückbaren Veröffentlichungsdrang verspürt. Renommierte Autoren arbeiten Jahre an ihren Werken, bis ein Manuskript dabei ist, das wert ist, veröffentlicht zu werden.

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Kommentar von areyoumad
18.03.2016, 19:16

Ich sehe das nicht so, da ich bereits von Autoren in meinem Alter gelesen habe. Und nein, kein Self-Publishing. Ich denke, wenn eine Geschichte Potenzial hat, wird sie GENERELL eine Chance haben.

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Generell eigentlich jeder Verlag, die brauchen dann eben die Unterschrift deiner Eltern. Kannst es ja mal beim Carlsenverlag probieren. Aber mit Enttäuschungen musst du leider rechnen...

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