Wo ist die elektrische Leitung in der Wand?

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10 Antworten

Leider darf man ja seit einiger Zeit lt. VDE-Richtlinien Kabel auch schräg hinter der Wand verlegen. Bei etwas älteren Häusern kannst du aber davon ausgehen, dass sie immer senkrecht in gerader und Querlinie von den Schaltern ausgehen. Eine zusätzliche Vergewisserung mit einem Metall-Indikator ist aber zu empfehlen.

Was möchtest Du machen? Laß es lieber den Elektriker machen, falls Du Störungen hast oder eine neue Steckdose brauchst. Mit den Metalldetektoren spürst Du unter Umständen ein Wasser-/Heizungsrohr auf statt die dazu parallelverlaufende Leitung. Bei mir verläuft die Leitung direkt hinter dem Heizkörper, der mußte erst demontiert werden, bevor ich an die Dose rankam. (Bin gelernter EAE mit Lizenz für das hiesige EVU)

Theoretisch verläuft das Kabel etwa eine Handbreit unter der Decke mit senkrechten Abzweigungen zu darunterliegenden Steckdosen und Schaltern.

Verlaß Dich aber nicht darauf. Ich bin auch schon auf eine vom Vorgänger diagonal gezogene Leitung gestoßen. Besorge Dir ein Leitungssuchgerät im Fachhandel oder im Baumarkt.

Kabelindikator o. Metall-Indikator besorgen und die gewünschte Stelle absuchen..

Hast Du ein Transistorradio mit Mittelwellenbereich zur Hand, dann stelle ein schwachen Sender ein, und streiche damit über die Wand, wenn der Empfang besser wird, so ist etwa an der Stelle eine Metallleitung. Besser ist allerdings ein Gerät, welches unterscheiden kann unter einfachen Metallleitungen (Rohren) und elektrischen Leitungen, die unter Wechselspannung stehen!

Auf die Idee mit dem Mittelwellen-, besser noch Langwellentransistorportable mit eingebauter Ferritantenne bin ich auch schon gekommen. Hier hilft auch noch folgender Trick: Man schließt ein Gerät an die nächstliegende Steckdose des gleichen Stromkreises (Phase) an, welches enorme Rundfunkstörungen in den genannten AM-Bereichen macht, vielleicht ein alter Staubsauger tut's auch. Da sich die hochfrequenten Störungen über die Leitungen ausbreiten, hat man eine hörbare Zunahme des "Geknatters", wenn man in die Nähe der Leitung kommt. (Auch eine Lampe mit Dimmer knattert im Radio auf den Bereichen etwas, da die Fukstörgrenzwerte eben eine vollständige Unterdrückung der Störungen garnicht vorsehen.) Die Richtwirkung der Ferritantenne dabei ausnutzen. Ich halte den Empfänger dabei immer in senkrechter Position bei senkrecht verlegt vermuteten Leitungen.

So wird wohl vermieden, daß der Bilderrahmen-Nagel die Leitung trifft.

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@kbra01

Bist Du in einem Bereich, wo es PLC, Power-Line-Communication, gibt, brauchst Du Dir über Rundfunkstörungserzeugung zu Testzwecken keine Gedanken zu machen. Mit der Technologie "Internet aus der Steckdose" wird die ganze Umgebung der Netzleitungen mit Störungen verseucht. Die reichen dann sogar bis weit in den Kurzwellenbereich.

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@kbra01

Es brummt, rauscht und knattert gewaltig. Das übrigens auch in der Nähe von DSL (Digital Subscriber Line) Telefondrähten. Aber eine Telefonleitung möchtest Du ja auch nicht anbohren?

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Du findest in jedem Elektrohandel einen Metallsucher, der rot aufleuchtet wenn er etwas gefunden hat.

kauf dir im Baumarkt einen Kabelindikator und damit kannst die die Wand abtasten und siehst genau, wo elektrische Kabel unter Putz gelegt sind..

Kosten ab 10 Euro aufwärts, soweit ich mich erinnere

Dafür gibt es kleine (Metall-) Leitungssuchgeräte. Die bekomst Du in jedem Baumarkt.

Kauf' Dir im Bauhaus o.ä. für wenige Euro einen Leitungsprüfer.

Ein Leitungsprüfer genügt leider nicht. Damit kann man nur bereits gefundene Leitungen überprüfen (Strom oder nicht Strom!) Richtig heißt es Leitungssucher oder engl. Wall-Detector. Auch Metallsucher reagieren auf alles andere, wie Verbund-Eisen, Nägel, Schrauben, Rohre, Wand-Armierungen usw.
Gruß DER ELEKTRIKER

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Mit einem Detektor oder russisch Roulette. ;)

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