Wo ist der Vorteil an Zeitarbeit für den Arbeitgeber?

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7 Antworten

- Bei Krankheit des Arbeitnehmers muss der Entleihbetrieb keine Lohnfortzahlung leisten; auch kann häufig die Zeitarbeitsfirma Ersatz stellen, wenn der Arbeitnehmer länger krank ist.

- Ebenso kein Urlaub- und Weihnachtsgeld.

- Ist nicht genügend Arbeit mehr vorhanden, wird der Leiharbeiter nach Hause geschickt und der Entleiher hat dan keine weiteren Lohnkosten mehr.

- Bewerbungsgespräche muss der Entleiher auch nicht machen.

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Arbeiter sind deutlich teurer. 12€ kommen vielleicht beim Angestellten an, in Wahrheit sind das sicher 18-20€, die draufgehen.

Die 20€ für einen Leiharbeiter will ich auch mal sehen. Eventuell kommen hier die 20€ bei ihm an, aber bezahlt wird in der Regel eher 50€+, weil noch ein Teil für die Firma des Leiharbeiters abgeht.

Leiharbeiter sind insofern interessant, wenn man diese nur für einen kurzen Zeitraum (< 1 Jahr) benötigt. Man kauft sie bspw. einfach für 50 Tage ein und danach hat sich die Sache. Braucht man sie dann vielleicht doch mal länger, kommen nochmal 15 Tage drauf. Aber es fällt kaum Arbeit an.

Auf befristete Stellen mit unter einem Jahr wird sich kaum wer bewerben und unbefristete Arbeitnehmer wird man nicht mehr los. Daher setzt der Arbeitgeber bei ungewöhnlichen Projekten lieber auf Leiharbeiter.

Ein Punkt ist auch, dass der Betrieb einfach keine Spezialisten in dem Gebiet hat und somit Externe braucht.

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Er zahlt an den "Verleiher" 20,-€ die Stunde....das war es. Auf die 12,-€ Stundenlohn für den/die Festangestellte zahlt er zusätzlich noch den Arbeitgeberanteil an Sozialabgaben.....muss Urlaubstage und Krankheitsausfälle mitfinanzieren und kann nicht ohne weiteres einfach kündigen, wenn kein Bedarf mehr vorhanden ist. Somit rechnet sich das für ihn......

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Der Leiharbeiter kann selbst über seine Stunden bestimmen? Wie meinst du das?

Der AG hat keine Kündigungsfrist. Ist doch praktisch!

Außerdem kommt man mit 12 Euro pro Stunde nicht hin.

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Die Vorteile:
Keine Buchhaltung. Keine Sorgen bei Krankheit und ausfälle. Keine Sorgen um die falschen Leute. Jederzeit austauschbar. Keine Langezeitbeschäftigung. Keine zusätzliche VBG Versicherungen.

Wenn man das alles bedenkt muss insgeheim dem Mitarbeiter mehr als 20,00 EUR zahlen...

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Der Arbeitgeber hat nicht die direkte Bindung zum Arbeitnehmer. Er kann den Arbeitnehmer bei bedarf einfach kündigen. So ist er flexibler und kann Saisonspitzten besser abfangen. Das gilt im positiven auch im negativen Fall.

Das Risiko trägt dann der Personaldienstleister. 

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Zusätzlich zu den anderen Antworten:

Er muss dem Leiharbeiter kein Urlaubs- und Weihnachtsgeld zahlen, er muss nichts zahlen, wenn er krank ist und wenn keine Arbeit da ist, ist der Leiharbeiter ratz-fatz wieder weg und kostet gar nichts mehr.

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