Wo ist der Unterschied zwischen Jesus und Buddha?

9 Antworten

Buddha war ein hinduistischer Prinz, der mit dem Hinduismus, an den er ursprünglich glaubt, nicht zufrieden war. Er hat die ihm bekannte Lehre auf seine Weise umgestaltet, was schließlich zum Buddhismus geführt hat. Buddha hat sich aber nie als Gott verstanden.

Im Buddhismus geht es darum, durch seine Taten ein besseres Karma zu erhalten, um als etwas höheres reinkarniert (wiedergeboren) zu werden. Das Leben wird als negativ angesehen und das Ziel ist, den Kreislauf der Wiedergeburten zu durchbrechen und ins Nichts (Nirwana) einzugehen. Das soll durch Satori (Erleuchgung) u. a. erreicht werden.

Die Bibel hingegen weist einen anderen Weg. Es geht nicht darum, durch eigene Taten die Erlösung zu erreichen. Ganz im Gegenteil deckt die Bibel schonungslos auf, dass wir alle Sünder sind (in Worten, Taten und Gedanken) und deshalb vom heiligen und gerechten Gott getrennt sind. Deshalb ist Gott in Jesus Christus Mensch geworden, um stellvertretend zur Vergebung unserer Sünden zu leiden und zu sterben, damit wir reingewaschen von unserer Schuld vor Gott bestehen können. Wenn wir an Gott glauben und um Vergebung unserer Schuld bitten, betrachtet uns Gott als heilig, rein und gerecht - dies aber nicht aufgrund unserer Taten sondern nur wegen seiner Liebe, Barmherzigkeit und Gnade.

Petrus schreibt, wer Jesus ist: "Simon Petrus, Knecht und Apostel Jesu Christi, an die, welche den gleichen kostbaren Glauben wie wir empfangen haben an die Gerechtigkeit unseres Gottes und Retters Jesus Christus" (2. Petrus 1,1).

Darum kam Jesus in die Welt: "Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat" (Johannes 3,16).

"Dies habe ich euch geschrieben, die ihr glaubt an den Namen des Sohnes Gottes, damit ihr wißt, dass ihr ewiges Leben habt, und damit ihr auch weiterhin an den Namen des Sohnes Gottes glaubt" (1. Johannes 5,13).

Der Unterschied liegt in dem was sie jeweils  über ihre Lehre ausgesagt haben .

Während Jesus Christus sagte : "Ich und der Vater sind eins " und  "ich bin das alpha und das Omega ",er also von sich selbst sagte, er sei Gott selbst .

Glaubte Buddha an keinen Gott und sah sich selbst weder als Gott noch als Botschafter eines Gottes ,sondern  er war der, der dir aufzeigte wie du  möglichst ohne viele Leiden, am Leiden der Welt durch s leben kommen kannst .Und verhinderst das du selbst Impulse zu neuem Leiden aussendest .

1. also der speckige, dass ist kein Buddha - er heisst Budai und war ein wandernder Chan-Mönch, so ne Art heiliger Nikolaus, der über die Lande zog und immer wenn er seinen Bettelsack voll hatte, seine Sachen an die armen Bauernkinder verteilte. Für die Chinesen der Kaiserzeit war n dicker Bauch ein Symbol des Glücklichseins, der Heiterkeit und der Fähigkeit Freude auszustrahlen und zu geben. Im Buddhismus wurde der Budai später eine Art Heiliger, ein Boddhisattva, verehrt in China und in Japan, da heisst er Hotei.

2. Dass Jesus dünn war, glauben nicht viele, denn er hat hat ja nicht gefastet, sondern ganz normal gegessen und auch an Festmählern teilgenommen. Johannes der Täufer, der war dürre.

Jesus, in seinen 30 Lebensjahren, war ein jüdischer Rabbi, ein Torah-Kundiger, der den Leuten eine sehr weise, sehr vergeistigte jüdische Religionsauffassung predigte. Jesus hatte weder ne neue Religion gestiftet noch eine Kirche gegründet, das kam erst, nachdem Jerusalem  zerstört war und auch kein Tempel für die alte jüdische Religion mehr da war.

Buddha war dagegen überhaupt nicht religiös: er war ein überragender Meditationsmeister, der durch Nordindien wanderte, Schüler ausbildete und auch seine Lehre bekanntmachte. Seine Lehre handelte davon, dass das gesamte geistige Dasein eines Menschen von Leiden geprägt ist - Ursache des Leiden ist das Nichtwissen und das Nichtwissenwollen der wahren Wirklichkeit.

Der Buddha hat sich stets geweigert, über Religion, Götter, Himmel, Seele und so ne abstrakten Dinge zu reden, und zwar weil das nicht heilsam, nicht zum Ziel führend ist. Er hat auch nicht gesagt, es gibt keinen Gott oder keine Götter, er hat einfach darüber nicht gesprochen, absichtlich. Er hat sich selber immer angesehen als ein Seelenarzt.

Wenn du mit speckig den fröhlichen fetten Buddha meinst, dann ist das garnicht der Gautama Buddha.

Sondern ein gewisser Budai, ein Gott in chinesischer Folklore. Er wird allgemein fröhlicher Buddha, oder auch fetter Buddha genannt, aber er ist nicht Siddhartha Gautama Buddha, der Begründer des Buddhismus.

Zu den Unterschieden.

Jesus war allem Anschein nach, ein jüdischer Wanderprediger der versuchte das Judentum zu reformieren und hingerichtet wurde.

Die Priester damals hatten wohl kein Interesse an Reformen und entledigten sich seiner via der Römer, die Leute gerne kreuzigten.

Siddhartha Gautama, war ein indischer Prinz. Der Überlieferung nach, wurde bei seiner Geburt vorrausgesagt, das er entweder ein großer König oder ein heiliger Mann werden würde. Sein Vater Shuddhodana sorgte daraufhin dafür das Siddharta keinerlei religiöser Unterweisung erhielt und nie menschliches Leid zu sehen bekam.

Mit 29 Jahren unternahm er seine ersten Ausflüge in die Welt und wahr schockiert als er mit dem menschlichem Leid konfrontiert wurde das man immer vor ihm geheim gehalten hatte.

Nach einer Begegnum mit einem Asketen verlies er seinen Palast und wurde wandernde Asket bis er schließlich die Erleuchtung fand und Buddha wurde.

Buddha war garantiert nicht "speckig" - diese Darstellung ist
chinesischen Ursprungs und hat mit dem historischen Buddha herzlich
wenig zu tun.

Jesus der Erlöser

Jesus wird von den Christen als Sohn Gottes, also
als eine Art irdische Verkörperung Gottes angesehen. Er wurde der christlichen Lehre nach durch eine Jungfrau geboren.

Jesus nahm durch seinen Tod am Kreuz die Erbsünde der Menschen auf sich. In Gebeten wenden sich Gläubige an ihn. Außerdem werden ihm Wunder nachgesagt, mit denen er die Macht Gottes offenbart haben soll.

In seinem Verhalten zeigte er sich laut der Bibel sozialkritisch und verurteilte die Diskriminierung gesellschaftlicher Randgruppen.

Buddha der Lehrer

Buddha war dagegen ein Weisheitslehrer, der den Menschen seine Lehre übermittelte, damit sie selbst den Weg aus dem Leiden im Kreislauf der Wiedergeburt entkommen können.

Buddha ist kein Gott und wird nicht angebetet.

Er starb der Legende nach im Alter von 80 Jahren an einer Lebensmittelvergiftung. Ob es Schweinefleisch, oder ein von Schweinen bevorzugter Trüffel war, darüber ist man sich uneins.

Es gibt zwar Legenden, dass er ebenfalls eine Art jungfräuliche Geburt erlebt haben soll (seine Mutter Maya wurde nach dem Traum, ein weißer Elefant trete seitlich in ihren Körper ein, schwanger) und auch Wunder werden ihm nachgesagt.

Allerdings gehen viele Buddhisten davon aus, dass diese Wundergeschichten nur indisch ausgeschmücktes Lokalkolorit sind, denn für die Lehre des Buddha sind sie ohne jeden Belang.

Buddha ignorierte bei der Wahl seiner Schüler die Grenzen des Kastensystems und nahm Menschen jeder Herkunft als Schüler auf.

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