Wo ist der Unterschied zwischen einem Kontinent und einer Insel?

2 Antworten

Ein Kontinent ist eine sehr große Landmasse und von Meeren umgeben. Europa ist naturgeographisch gesehen kein Kontinent, da es mit Asien verbunden ist.Auch Afrika war vor dem Bau des Suezkanals mit Asien verbunden.Eine Insel ist ebenfalls von Wasser umgeben, kann aber natürlich auch in einem Süßwassersee liegen. Irgendwo muss man die Grenze zwischen Meeresinseln und Kontinenten ziehen, per Definition: Grönland ist die größte Insel, Australien der kleinste Kontinent. Kontinente können aus mehreren Kontinentalplatten bestehen. Australien ist etwa 3,5 mal so groß wie Grönland.

Streitfrage: Ist Australien jetzt ein Kontinent oder eine Insel?

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Grönland - warum Insel und kein Kontinent?

Warum ist Grönland als die größte Insel der Welt klassifiziert - und nicht bei seiner Größe als Kontinent?

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Ist unsere Zivilisation ein Irrweg?

Wenn eine Art, egal ob Pflanze oder Tier, von einem Kontinent auf eine Insel gelangt, dann breitet sie sich oft sehr schnell aus. Sie hat keine Feinde und wird so zur Gefahr für viele Lebewesen auf dieser Insel.

Es kommt auch vor, dass eine Art die kontinentalen Grenzen überschreitet und sich auf einem neuen Kontinent ausbreitet. Zwischen Europa, Afrika und Asien war dieser "Grenzübertritt" an der Tagesordnung.

Die beiden Amerikas und Australien waren lange isoliert. Trotz ihrer Isolation kam es im Laufe ihrer Geschichte immer wieder zu solchen plötzlichen Einbrüchen einer fremden Art, die das Leben der dort heimischen Arten bedrohte und sogar einige Arten auslöschte. So ist es zum Beispiel geschehen, als zwischen den amerikanischen Kontinenten die Landbrücke entstand und die Säugetiere den südlichen Kontinent eroberten. Auch wenn es zu einem Austausch in beide Richtungen kam, so verdrängten die Säugetiere aus dem Norden ihre Verwandten, die Beuteltiere zum größten Teil vom südamerikanischen Kontinent. Nur wenige konnten sich vom Süden in den Norden ausbreiten.

Das Gleiche geschieht auch heute noch. Zum Beispiel bringen Schiffe jeden Tag fremde Lebewesen aus fernen Ländern, die dann in kürzester Zeit Europa erobern und einheimische Arten verdrängen.

Der Mensch hat sich über die ganze Welt ausgebreitet und mehr Arten ausgerottet, als alle anderen "Aliens" zusammen. Mich interessiert folgendes:

An welchem Punkt in unserer langen Geschichte haben wir die Rolle die uns von der Natur zugedacht war, verlassen? Ab wann wurden wir zu einer Gefahr für alle anderen Arten auf unserem Planeten?

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