Wo ist der unterschied zwischen Christen und Katholiken?

9 Antworten

Katholiken sind Christen, aber Christen nicht immer Katholiken.

Da hast Du doch irgend etws verwechselt. Meinst Du den Unterschied zwichen katholisch und evangelisch??

Alle Katholiken sind Christen aber nicht alle Christen sind Katholiken. Bei uns in Deutschland sind die meisten Christen katholisch oder evangelisch. Hauptunterschiede liegen in der Marien- und Heiligenverehrung sowie in dem Glauben an die sog. Transsubstantiation (bei Bedarf kann ich näher darauf eingehen, persönlich glaube ich nicht daran, obwohl ich Katholikin bin). Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass beide Christen sind.

Katholiken sind Christen.

Christen (Oberbegriff)sind alle, die an Jesus (Christus) glauben.

Evangelische sind auch Christen, und noch einige andere Richtungen auch, google doch mal.

Das biblische Christentum und das Katholische:

Der Vatikan sagt (2.vat.Konzil), dass nur die kath. Kirche die Bibel erklären kann. Jede Auslegung läuft nur über die Bischöfe. Jede Lehre muss von oberer Instanz genehmigt sein.

Die kath. Kirche hat neben der Bibel eine strenge Auslegung der Schrift, die nicht erlaubt, dass man selbst nach der Bibel und was man darin erkennt, leben darf, was nicht auch die Kirche abgesegnet hat. Die Kirche beruft sich auf das Wort Gottes, aber SIE legt es aus. Ganz einfach, weil sie sagt, Gott hätte sie dazu ermächtigt. Das tun auch die Zeugen Jehovas.

Z.B. sagt der Vatikan, dass man, wenn man sich NUR an die Bibel hält, kein Recht hätte, den Sonntag zu halten, denn der erkläre sich nicht aus der Bibel, sondern dass der Papst -OTon- den heiligen Sabbat Kraft seines Amtes als Stellvertr. Christi auf Erden auf den Sonntag verlegt hätte. Es wird behauptet, die ersten Christen hätten schon nach dre Aufersteh. den So. gehalten. Die Bibel sagt das aber an keiner Stelle. Bischöfe sollten der Bibel nach verheiratet sein. Ein Zölibat ist vollkommen unbiblisch. Auch Paulus erlaubte es, dass die Jünger ihre EHEFRAUEN mitnahmen auf den Reisen. (Bibelstelle nicht auswendig parat, aber ist vorhanden ;) ) Stellvertreter Christi wurde NUR einer genannt - der Heilige Geist. Es entstanden viele Gemeinden in Ephesus, Korinth, Antiochien, Rom, wo Petrus noch niemals war, nur Paulus. Nur mit Petrus erster Rede bekehrten sich in Jerusalem tausende Menschen zu Jesus und ließen sich taufen. Das war Kraft des Stellvertreters Christi auf Erden, nämlich dem Heiligen Geist, der Startschuss für die ersten Christen. PAULUS trug das Evangelium bis nach Rom. Nicht Petrus. Petrus war vermutlich nie da. Niemand sollte einen Menschen !!!! Papa nennen (Abba, hebr.), was Papst heißt.

Christen nennen sich viele, doch die Bibel ist sehr genau, was ein Christ ist. Ein Christ hält sich genau an das, was die Bibel lehrt. Und ist sogar bereit dafür zu sterben. Ein Christ wird von Gott so angesehen, dass Jesus durch Glauben in ihm wohnt und dieser Mensch sich (erwachsen, willentlich) taufen lässt. Das Abendmahl ist eine heilige Gedenkfeier mit dem Brot und Wein als Sinnbild und Proklamation, dass Jesus für einen selbst starb. Ein Ungläubiger hat nicht das Recht, dies zu nehmen. Auch wenn das inzw. Sitte ist, bei den meisten.

Ein Christ hält sich an das beschlossene von Apg 15, kein Sex vor der Ehe, keine Unzucht, kein Götzendienst, kein Blutgenuss (auch nicht von Ersticktem, was bei erschossenen Tieren der Fall ist, da nicht ausgeblutet). Viele halten aus Sitte und Gleichgültigkeit gegen die Bibel das nicht. Aber sie werden vor Gott stehen, der es nur gut mit uns meint und kein Spielverderber ist.

Katholiken akzeptieren die kath. Lehre, den Papst, als höchste Instanz. Sie wagen, gemäß der Lehre vom Konzil, nicht, sich selbständig an die Bibel zu machen und suchen nur nach Auslegungen der kath. Kirche. Vieles ist biblisch in der kath. Kirche. Aber vieles zentrale nicht.

Ein biblischer bekehrter, bekennender Christ glaubt nicht an die sündlose Maria, die laut Bibel nicht ohne Sünde war. Sie war nur gottesfürchtig und jungfräulich. Sie fuhr auch nicht gen Himmel. Sie war eine Jüdin. Auch nach dem Erkennen des Werkes ihres Sohnes Jesu (was nicht immer toujours der Fall war), war sie immer noch Jüdin. Und eine verheiratete Jüdin - warum sollte sie um Himmels Willen keinen Sex haben? Sie hatte das mit 100%iger Sicherheit. Es werden Gläubige, die Jesus nachfolgten, Jünger genannt. Aber was seine Brüder betrifft hieß es immer Brüder des Herrn.

Angesichts der jüdischen Maria und dem jüdischen Josef, dem jüdischen Jesus - macht es null Sinn, dass Maria ohne Sex blieb. Es ist eine Erfindung, die ohne Sinn ist, gemäß der Heilsgeschichte Jesu. Es ist außderdem egal, denn nicht sie ist Mittlerin. Im 1. Tim 2 steht: ES GIBT NUR EINEN MITTLER zw Gott und den Menschen. Jesus Christus. Keine Heilige, kein Abba (Vater, Papst) auf Erden.

Für die Katholiken ist das ketzerisch. Sie legen die Bibel aus. Sie sagen, was man aus der Schrift wie verstehen muss. Wiedertaufe (als bibl. Gläubiger, erwachsenenTaufe) ist ein Affront gegen die Kirche.

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