Wo ist der Gott des "AT" – JAHWE — abgeblieben, wenn es gemäß der Ansicht einiger Christen im "NT" keinen "JAHWE" mehr gibt?

18 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

hi,

ohNobody,

deine Frage zielt auf die Bedeutung vom Namensgebrauch ab.

Denn schon Studien zu dieser Thematik zeigen, wie wichtig schon im zwischenmenschlichen Bereich der Gebrauch der persönlichen Namen ist.

So wird tatsächlich die Qualität von zwischenmenschlichen Beziehungen vom Gebrauch des persönlichen Namens beeinflußt.

https://www.welt.de/kmpkt/article163300392/Warum-wir-uns-Namen-unbedingt-besser-merken-sollten.html

Daher sind Namen und deren Gebrauch auch nicht "Schall und Rauch".

Namen von Menschen, die uns etwas bedeuten, "leben" weit über deren Tod hinaus .

Auch der Trend heutzutage immer mehr in die Anonymität zu gehen, kann man am "Nichtgebrauch" des persönlichen Namens ablesen und sich damit auch viel erklären, wie die Kommunikation im Internet anders geworden ist /davon geprägt wird........

Diejenigen also, die uns nicht wichtig sind oder mit denen wir schlechte Erfahrungen gemacht haben, deren Namen werden wir vermeiden zu gebrauchen.

Wir wollen damit aber nicht nur den Namen sondern im Prinzip die ganze Person vergessen!

Nun können wir den Bogen schlagen zum Gebrauch des Gottesnamens.

Die abergläubische Haltung, den Namen Gottes nicht mehr zu gebrauchen, kam erst im 1.Jhdt.u.Z. auf.

Und zwar mit Josephus. Dieser schrieb:"Diesen Namen aber darf man nicht aussprechen" (Jüdische Altertümer, Kap.12), weil auch die Juden diesen Namen durch falsches Verständnis nicht ausgesprochen haben.

Das schlug sich dann auf die späteren Abschriften nieder. Der Leser fand nur noch "Kýrios" oder /und "Theós". Übersetzungen in andere Sprachen folgten dann diesem Beispiel.

Aus der Bibel geht nicht hervor, diesen heiligen Namen nicht in "würdiger Weise" zu gebrauchen, nur in "unwürdiger Weise" darf man ihn nicht gebrauchen.

Jehova weiß selbst, daß es viele andere Götzen  gibt. Daher ist es auch ihm wichtig, daß man ihn von den Anderen unterscheidet.

Er als Autor der Bibel hat viel Wert auf seinen Eigennamen gelegt. Daher erscheint dieser auch fast 7000mal in seinem "Brief an die Menschen"....

Auch Jesus verwies darauf, wie wichtig der Gebrauch von Namen ist:"Viele werden an jenem Tag zu mir sagen:`Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen prophezeit und in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und in deinem Namen viele Machttaten vollbracht?`und doch will ich ihnen dann bekennen:ich habe euch nie gekannt. Weicht von mir, ihr Täter der Gesetzlosigkeit" (Matth.7:22)

Sie hatten Jesus nicht wirklich gekannt und seinen Willen getan!



Danke Juste,

sehr aufschlussreiche Infos.

Die Juden kannten den Gottesnamen — sie wollten ihn aber nicht aussprechen.

Das haben eine ganze Reihe Bibelübersetzer korrigiert, indem sie den Namen Gottes an vielen Stellen — auch im NT — wieder eingesetzt haben.

7
@OhNobody

Du weisst aber schon, dass du hier die Unwahrheit sagst?

Wenn du den Begriff "Den Namen Gottes auch im NT WIEDER EINGESETZT HABEN" benutzt dann solltest du auch Beweise dafür liefern, dass er da jemals war.

Wir kennen rund 6.000 Abschriften des NT, sehr zeitnah an die Originale. Teilweise nur 30 bis 50 Jahre jünger als die Originale. In nicht einem einzigen dieser Funde wurde jemals das Tetragramm gefunden. Es gibt also keinen einzigen Zeitzeugen der beweisst. dass der Name Gottes jemals im Original der Schriften des NT enthalten gewesen war.

Lege einen einzigen Fund einer Schrift aus dem Neuen Testament vor aus den ersten 100 oder 200 Jahren nach dem Original, wo dieser Name auftaucht und dann würde deine Aussage zumindest für diesen Fund der Wahrheit entsprechen.

Wenn Bibelübersetzer diesen Namen in das NT einsetzen, dann ist es keine Übersetzung mehr. Warum? Weil damit sehr oft der Sinn verändert wird. Schon oft wurde hier Römer 10 genannt, auch Römer 14 und viele andere Stellen, wo im NWÜ Jehova eingefügt wurden dadurch im Sinn verändert. Und eine Übersetzung die nicht den Sinn rüberbringt ist keine Übersetzung sondern eine Veränderung.

2
@juste55

Wenn in deinem Link bzw. Text schon mit einer LÜGE angefangen wird dann ist der Rest auch nichts wert. Dort steht:

Wenn im Neuen Testament eine Textstelle aus dem Alten Testament zitiert wird, in der das Tetragramm vorkommt, haben sich die meisten Übersetzer dafür entschieden, den Eigennamen Gottes durch das Wort „Herr“ zu ersetzen

Das ist eine bodenlose Unterstellung gegenüber allen ernsthaften und seriösen Übersetzern der Bibel. Diese haben sich keinesfalls entschieden, den Namen Gottes im NT zu ersetzen sondern es gibt schlicht nicht eine einzige Abschrift des NT wo der Name vorkommt. Es steht dort in allen 6.000 Abschriften IMMER Herr drin, auch in Zitaten aus dem AT. Weil es die Verfasser so gewollt haben und daher halten sich ernsthafte Übersetzer an diesen Willen und verändern nicht einfach die bibel.

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@ManfredFS

Zeugen Jehovas haben zwei unterschiedliche Ansichten zu diesem Thema - sie 'hinken auf zwei verschiedenen Meinungen' (1. Könige 18,21)

Die eine Meinung besagt: Es gab eine bewusste, grobe Verfälschung des NT (nicht des AT). Deshalb müssen wir als Übersetzer diese 'Fehler' korrigieren.

Die andere Ansicht besagt: Die Bibel wurde von seinem Autor bis in unsere Zeit hinein bewahrt. Die Bibel enthält also nur kleinere Abschreibefehler die sich leicht korrigieren lassen.

So, also was denn nun??

Entweder das eine oder das andere. Beides geht nicht. Mich wundert, warum Zeugen Jehovas das nicht kapieren wollen. Sollten Zeugen Jehovas nicht aus der Geschichte des Volkes Israel lernen?

Wie war das mit dem 'Hinken auf zwei verschieden Meinungen'?

Endete das nicht für viele tödlich? 

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Danke für die "hilfreichste Antwort" :-)

3

Im Vater Unser im Himmel, geheiligt werde dein Name ..

Das ist was Jesus uns beigebracht hat. Das wir Gott unsern "Vater" nennen dürfen, das ist besondere.

https://www.youtube.com/watch?v=hCyRYnCiWw4">Jehova - steht dieser Name im Neuen Testament? - YouTube

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@AngelaHoppe

Ja, wie Recht du hast...

Und ich nenne ihn auch beim Namen, damit er weiß, daß ich ihn meine.

:-))

Meine Tochter ruft mich auch mit Namen, wenn viele Mütter in der Nähe sind....

1
@juste55

so so, wenn also viele Götter in der Nähe sind, sollte man Gott also auch mit Namen nennen....

Kannst du das biblisch belegen?

Wie viele Götter haben denn Christen eigentlich?

Und wie oft betest du eigentlich laut in der Öffentlichkeit, wohl wissend, dass viele Polytheisten anwesend sind? 

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@juste55

bezeichnest du jemanden der mit der Bibel in der Hand unlogische Argumente widerlegt, als provokant?

1
@juste55

Unsere Kinder haben uns auch in einer Menge immer nur Papa und Mama gerufen denn Eltern kennen die Stimme ihrer Kinder. Du scheinst ein komisches verhältnis zu deinen Kindern zu haben.

Gott kennt uns weil wir seine Kinder und Miterben im Himmel sind und wenn wir Papa zu ihm sagen dann hört er uns egal wo wir sind.

1

Du willst keine Diskussion über die Dreieinigkeit, die ja von euch bestritten wird. Man wird sie aber führen müssen, wie sollte man sonst die Frage beantworten?

Es gibt die von ZJ immer wieder genannten Bibelstellen, die Jesus als Menschen bezeugen, was auch gar nicht bestritten wird, denn Jesus hat wahre Menschennatur angenommen.

Was aber nicht gesehen wird, sind die Bibelstellen, die die Gottheit Jesu bezeugen, denn Jesus war auch wahrer Gott .Das Christentum bezeugt Jesus Christus als wahren Gott und wahren Menschen, als eine Person mit zwei Naturen, die man theologisch "hypostatische Union" nennt.
Durch seine Gottheit wurde er nicht gehindert, Mensch zu werden,
noch wurde er durch seine Menschwerdung im Gottsein gemindert, der
eine und selbe besteht ganz in beiden Naturen … So haben es schon alle Kirchenväter bezeugt.

Und dass auch die Apostel an Jesus als wesensgleichen Sohn des ewigen Vaters (nicht als die gleiche Person) geglaubt haben, geht aus dem Bekenntnis des Thomas hervor "Mein Herr und mein Gott" und aus dem Bekenntnis des Petrus "Du bist der Sohn des lebendigen Gottes" und das meinte wahrhaftig keinen Adoptivsohn.

An einer Stelle sagt Jesus einen grammatikalisch unkorrekten Satz:
"Amen, Amen, ich sage Euch: Ehe Abraham wurde, bin ich." (Joh 8, 58) Das
mag für unsere Ohren nur ungewohnt klingen - für die Juden zur Zeit
Jesu war es pure Anmaßung; denn das "Ich Bin" ist schließlich der
Gottesname Jahwe (Und Gott sprach: Ich bin der "Ich bin" - Ex 3,14).
Nicht umsonst ist die Reaktion der Juden an dieser Stelle eindeutig: Sie
heben Steine auf, um Jesus zu steinigen.

Ebenso klangen die sieben "Ich-bin"-Worte (Ich bin das Leben, Ich bin
die Wahrheit, der Weg, das Licht, das Brot, die Tür, der gute Hirte, die
Auferstehung und der Weinstock) auch sehr nach dem Gottesbegriff
"Jahwe".

In der Bergpredigt heißt es an fünf Stellen: "Ihr habt gehört, dass
gesagt wurde" (oder: "zu den Alten gesagt wurde"), "ich aber sage
Euch...". (Mt 5, 21.27.31.33.38 und 43). Nun, an diesen Stellen setzt
Jesus sich nicht nur mit Mose gleich (zumindest der Autorität nach);
denn Mose hat das Gesetz, dass er verkündet hat, ja auch nur von Gott
auf dem Berg Sinai empfangen. Nein - er vertieft und korrigiert das, was
"die Alten verstanden haben", mit der Autorität dessen, der schon
damals zu ihnen gesprochen hat.

Ein weiteres Indiz an verschiedenen Stellen der Evangelien ist die
Vergebung der Sünden, die Jesus verschiedenen Menschen gewährt. Zu Recht beschweren sich die Juden, dass Jesus damit etwas in Anspruch nimmt,  das allein Gott zukommt (Lk 5, 21). Dennoch bleibt Jesus dabei - er kann diese Vollmacht sogar weitergeben (Joh 20,23); das macht deutlich, dass die Macht zur Sündenvergebung sogar von ihm ausgeht.

Im Johannesevangelium gibt es so zahlreiche Belege für die Göttlichkeit
Jesu, dass ich mich hier auf zwei weitere beschränken will. Zum einen
sagt Jesu in Joh 10,30: "Ich und der Vater sind eins" - mit der entsprechenden Reaktion der Juden, die wiederum Jesus steinigen wollen.

Zu Beginn des Johannesevangeliums heißt es noch deutlicher: "Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott."
(Joh 1,1). Das "Wort" ist hier unzweifelhaft Jesus, wie der Fortgang
des Prologs deutlich macht. In diesem Prolog wird Jesus in Vers 1 nicht
nur mit Gott gleichgesetzt "und das Wort war Gott", sondern bekommt auch
im folgenden göttliche Attribute: Er war vor aller Zeit und durch ihn
ist alles geworden, was existiert (Joh 1,2-3). Diese Aussage findet sich
auch in anderen neutestamentlichen Hymnen: 1 Kor 8,6; Phil 2,6; Kol
1,15-20; Eph 1,4; Hebr 1,2f.

Immer wieder läuft eine eingehende, auf jüdische Tradition basierende
Analyse auf das gleiche Ergebnis hinaus: Während die Juden das Gesetz
befolgen, weil es sie zu Gott führt; erwartet Jesus mit seinem "Ich aber sage euch"  dass wir die Gesetze so befolgen, dass sie uns zu ihm führen. Jesus spricht zu uns als Gott, was nicht zuletzt durch den Taufbefehl "Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes" deutlich wird.

Mit seiner menschlichen Natur hat Jesus so empfunden wie alle Menschen und deshalb auch zum Vater gebetet. Aus seiner menschlichen Natur heraus konnte er sagen, dass der Vater "größer" ist. Seine göttliche Natur war ihm in der Weise gegenwärtig, wie sie für seine Sendung als Erlöser der Welt nötig war.

Ich danke Dir für Deine ausführliche Antwort.

In der Tat wollte ich keine Trinitätsdiskussion. Sperren tue ich mich dagegen auch nicht.

Hat Jesusselbst jemals behauptet, Gott zu sein? NEIN!

Argument:
Die Worte Jesu in Johannes 10:30: “Ich und der Vater sind eins.”


ANTWORT:
In Johannes 17:21, 22 (EÜ) betete Jesus mit Bezug auf seine Nachfolger: "Alle sollen eins sein" und fügte noch hinzu: "Denn sie sollen eins sein, wie wir eins sind."

In allen Fällen gebrauchte Jesus dasselbe griechische Wort (hen) für "eins". Jesu Jünger werden offensichtlich kein Teil der Dreieinigkeit. Sie bilden aber mit dem Vater und dem Sohn eine Einheit, was ihr Ziel betrifft. Es ist dieselbe Art von Einheit, durch die Gott und Christus miteinander vereint sind.

----------

ARGUMENT: 
Johannes 8:58 — Jesus sprach: “Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe Abraham wurde, bin ich.”

ANTWORT:
Die Frage der Juden (im Vers 57), auf die Jesus antwortete, hatte mit seinem Alter zu tun, nicht mit seiner Identität. Jesu Antwort bezog sich daher logischerweise auf sein Alter, die Dauer seiner Existenz. Interessanterweise hat man sich noch nie bemüht, "bin ich" (griechisch: "ego eimí") als Titel auf den heiligen Geist anzuwenden.

Es geht hier um Jesu vormenschliche Existenz:

Kol. 1:15-17 (EÜ): „Er [Jesus] ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene der ganzen Schöpfung. . . . Alles ist durch ihn und auf ihn hin geschaffen. Er ist vor aller Schöpfung.“

Joh. 17:5 (EÜ): „[Jesus sagte im Gebet:] Vater, verherrliche du mich jetzt bei dir mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, bevor die Welt war.“ (Siehe auch Johannes 8:23.)
----------

ARGUMENT: 
Joh. 1:1, 14: “Gott war das Wort [Jesus].” und “Das Wort ward Fleisch.”

ANTWORT:
Johannes 1:18 lautet: "Niemand hat Gott je gesehen."

Vers 14 sagt ganz deutlich: "Das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt, und wir haben seine Herrlichkeit gesehen."

In den Versen 1 und 2 heißt es außerdem, daß das Wort im Anfang "bei Gott" war.

Kann man bei jemand sein und gleichzeitig dieser Jemand selbst sein? In Johannes 17:3 redet Jesus den Vater als den "einzigen wahren Gott" an; somit spiegelt Jesus als "ein Gott" lediglich die göttlichen Eigenschaften seines Vaters wider (Heb. 1:3).

In Übereinstimmung damit geben einige Übersetzer den Text wie folgt wieder:

"Das Wort war selbst göttlichen Wesens" (Stage),

"Und Gott (= göttlichen Wesens) war das Wort" (Me),

"Ein Gott (oder: Gott von Art) war das Wort" (NTD, Das Evangelium nach Johannes, übersetzt und erklärt von Siegfried Schulz).

Psalm 82:1-6 spricht von menschlichen Richtern in Israel als von "Göttern" (hebräisch: 'elohím; griechisch: theói, in Johannes 10:34), weil sie Vertreter Gottes waren und nach seinem Gesetz Recht sprechen mußten.
----------

ARGUMENT:
Der Jünger Thomas bekennt Jesus als “Mein Herr und mein Gott!” (Johannes 20:28).


KOMMENTAR:
Wenn Thomas im Sinn hatte, Jesus als "Gott" zu bezeichnen, so ist dagegen nichts einzuwenden.

Es würde mit dem übereinstimmen, was Jesus selbst aus den Psalmen zitierte, in denen mächtige Männer, Richter, als "Götter" bezeichnet werden (Joh. 10:34, 35, EÜ; Ps. 82:1-6).

Selbstverständlich nimmt Christus eine weit höhere Stellung ein als solche Männer. Wegen der Einzigartigkeit seiner Stellung in seinem Verhältnis zu Gott wird Jesus in Johannes 1:18 (NW, Si) als "der einziggezeugte Gott" bezeichnet. (Siehe auch Kar, Thi.)

In Jesaja 9:5 (EÜ) wird Jesus auch prophetisch als "Starker Gott", nicht aber als allmächtiger Gott beschrieben. All das stimmt damit überein, daß Jesus in Johannes 1:1 als "ein Gott" oder "göttliches Wesen" bezeichnet wird (NW, Alb).

Der Zusammenhang hilft uns, die richtige Schlußfolgerung zu ziehen. Kurz vor Jesu Tod hatte Thomas das Gebet Jesu gehört, in dem er seinen Vater als "den einzigen wahren Gott" bezeichnet hatte (Joh. 17:3, EÜ).

Jesus hatte nach seiner Auferstehung eine Botschaft an seine Apostel, einschließlich des Thomas, gesandt, in der es hieß: "Ich gehe hinauf . . . zu meinem Gott und zu eurem Gott" (Joh. 20:17, EÜ).

Nachdem der Apostel Johannes berichtet hatte, was Thomas gesagt hatte, als er den auferstandenen Christus wirklich gesehen und berührt hatte, erklärte er:

"Diese aber sind aufgeschrieben, damit ihr glaubt, daß Jesus der Messias ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben das Leben habt in seinem Namen" (Joh. 20:31, EÜ).

Zieht jemand also aus dem Ausruf des Thomas die Schlußfolgerung, Jesus sei selbst "der einzige wahre Gott" oder Jesus sei ein trinitarischer "Gott Sohn", dann sollte er nochmals betrachten, was Jesus selbst sagte (Vers 17) und welche Schlußfolgerung der Apostel Johannes unzweideutig daraus zog (Vers 31).

2
@OhNobody

Und wieder mal ist es keine Diskussion von Mensch zu Mensch sondern du kopierst einfach Text von der JW ORG Seite und das war es. PUNKT: Zwecklos

All diese Argumente übersehen einen großen Teil der Bibel und sind unsinnig. Da ihr Jesus nur als einen Gott aber eigentllich nur als einen Engel ansieht könnt ihr gar nicht erkennen wer er ist und das zeigt sich dann auch im verhältnis was ihr  zu Jesus habt.

Während die Bibel fordert, Jesus zu EHREN WIE DEN VATER ignoriert ihr das einfach. Aber Diskussionen bringen nichts wenn man die Bibel einfach ignoriert wo sie nicht zur Lehre passt

1

Raubkatze, du führst Joh. 1:1 an - wie erklärst du dir, das dort steht: "Und das WORT war bei Gott?" Ist es nicht verständlicher, dass es heißt "Und das WORT war ein Gott", also göttlichen Wesens, aber nicht Gott selbst? Denn wäre das so, wären alle Bibelstellen, die Nobody angeführt hat, sinnlos. Das kann aber nicht sein, denn "die ganze Schrift ist von Gott inspiriert!"

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@stine2412

Wie kann es sinnvoll sein, die Bibel zu ändern nur um die eigene Lehre zu verteidigen? Wäre es nicht sinnvoll, die Bibel so zu lassen wie sie uns überliefert wurde und die eigene Lehre zu hinterfragen?

Die Bibel spricht davon dass es nur einen wahren Gott gibt. Wenn Jesus nicht dieser wahre Gott ist sondern ein weiterer Gott, dann muss er zwangsläufig ein falscher Gott sein und es gibt mehrere Götter im Himmel. Das widerspricht aber der Bibel.

Man soll nur Gott anbeten und die Bibel spricht davon dass alle Jesus anbeten sollen. Widerspricht sich die Bibel? Nein, denn Jesus ist Gott.

Die Bibelstellen die Nobody angeführt haben widersprechen nicht der Aussage dass Jesus Gott ist, denn laut Bibel erniedrigte sich Jesus selbst, obwohl er Gott war und wurde Mensch. Er verzichtete freiwillig auf bestimmte Eigenschaften um ganz Mensch zu sein.

Da Gott omnipräsent ist kann Gott sowohl im Himmel sein als Vater und gleichzeitig Mensch auf der Erde. Das ist zwar aus menschlicher Sicht unmöglich aber Gott ist kein Mensch, er ist der Schöpfer des Universums, dass wird übrigens in Hebräer1 auch vom Sohn, also von Jesus gesagt.

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Raubkatze,

1. braucht man eigentlich gar nicht lange zu diskutieren: die Dreieinigkeitslehre ist nachweislich nach Vollendung des letzten Buches der Bibel, der Offenbarung , (um 100 n.Chr.) aufgrund mehrer Konzilien von Menschen ins Leben gerufen worden.

Sie ist nicht Bestandteil der Bibel gewesen..

Wir finden in der Offenbarung folgende Verse: "...wenn jemand einen Zusatz zu diesen Dingen macht, wird Gott ihm die Plagen hinzufügen, die in dieser Buchrolle geschrieben stehen; und wenn irgend jemand etwas von den Worten der Buchrolle dieser Prophezeiung wegnimmt, wird Gott diesen Teil von den Bäumen des Lebens und aus der heiligen Stadt wegnehmen, Dinge, die in dieser Buchrolle geschrieben stehen" (Offenb.22:1,19)

2.sicherlich wird ein liebender Gott die Menschen diesbezüglich nicht in ein "Verwirrspiel" stürzen.

Er hätte sich klipp und klar "geoutet" und sich uns erklärt.

Denn zwei verschiedene Namen stiften nun einmal Verwirrung und dann kommt noch der Heilge Geist dazu

Jesus betete zu seinem Vater , bei seiner Taufe kam die Stimme seines Vaters aus dem Himmel, Jesus machte den Namen seines Vaters den Menschen bekannt.u.v.a.m.

Wie kann man davon ausgehen, daß das ein Individuum  war?

Man mag das mit Begriffen belegen, die  "hypostatische Union" genannt wird, aber es sind und bleiben durch viele, viele Beispiele nun mal zwei ganz unterschiedliche Individuen, die miteinander agieren und kommunizieren.

Wenn du Näheres über diese Konzilien liest, die zu dieser Manifestation der Lehre geführt haben, wirst du die Begründung finden: Herrscher wollten ihr Reich einen.

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@juste55

Oh Juste , all die Plagen die Gott nun über die ZJ ausgiessen wird sind vielfältig, schließlich wurden alle Lehren der ZJ nachweislich nach der Bibel veröffentlicht und sind damit nicht Bestandteil der Bibel.

Gott hat sich übrigens geoutet. Er sagt deutlich vom Sohn "dein Thron OH GOTT ist ewig und DU, hast die Erde erschaffen.... und er lies Johannes schreiben, dass Wort war Gott und wurde Fleisch....

Und Jesus ist der wahre Gott und das ewige Leben. Aber du ignorierst das einfach.

das Schlimme ist, du hast oder willst nicht verstehen was die Dreieinigkeit sagt. Du behauptest immer noch sie würde sagen, der Vater und der Sohn sind eine Person. Wirst du gar nicht rot wenn du solche Lügen über die 3E verbreitest?

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"Gott" (Elohim) bedeutet doch einfach nur Mächtiger, Starker, oder?

"Gott" (theos) bedeutet "mächtiges, unsterbliches Wesen".

https://de.m.wiktionary.org/wiki/θεός

Also, das deutsche Wort (got) kommt halt aus den Mittelhochdeutschen. Das hat eh andere Wurzeln. 

http://www.duden.de/rechtschreibung/Gott

Kann man da nicht durchaus davon ausgehen, dass Jesus (ein) Gott ist? Weil ja "Gott" im Prinzip nur bedeutet "mächtig und überirdisch" und das ist er ja.

Ob Jesus deswegen dergleichen wie JHWH ist, ist eine andere Frage. 

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@LadyNDee

"Ein" Gott schon, aber nicht der "Allmächtige Gott"

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@juste55

Du sollst KEINE ANDEREN GÖTTER NEBEN MIR HABEN.

Das sagt der Allmächtige. Und du machst Jesus zu EINEM GOTT? Interessant. Was Gott der Allmächtige wohl dazu sagt?

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Wenn JHWH der Vater ist, ist er nie verschwunden, sondern es gab ihn auch zu Jesu irdischer Lebzeit, denn Jesus selbst betete ja zum Vater und der Vater hatte laut den meisten Evangelien an zwei Ereignissen in Jesu Leben auch sein Wohlgefallen hörbar zum Ausdruck gebracht. 

Wenn JHWH eigentlich der Sohn ist, was durch den Beginn des Johannesevangeliums und laut Johannesevangelium 8,58 wahrscheinlicher erscheint, dann ist das Wort (JHWH) Mensch geworden und nach seinem Tod und seiner Auferstehung in den Himmel zurückgekehrt, an die Seite des Vaters, von wo er zum Beginn der letzten 1000 Jahre vor dem Weltgericht für alle sichtbar (Offenbarung 1,7) zurückkehren wird.

Danke für Deine Antwort.

Für mich spricht die Bibel von getrennten Personen ...

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@OhNobody

Für mich spricht die Bibel von getrennten Personen

Das sehe ich genauso. Das wollte ich auch mit dem ersten Absatz meiner Antwort nahelegen, was die zweite Hälfte angeht. Deutlicher wird es aber auch noch dadurch, dass der Sohn sich in mancher Hinsicht klar vom Vater unterschieden hat, in dem Sinne, dass der Vater die Stunde vom Ende kennt, aber niemand sonst, dass ausschließlich zum Vater gebetet werden soll, was Jesus laut der Offenbarung 22,7-14 sogar in verherrlichter Form zu Johannes gesagt haben soll, und so weiter.

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@OhNobody

Gut das du nicht widersprochen hast der JHWH der Sohn ist.

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@OhNobody

Auch die Dreieinigkeit spricht von getrennten Personen.

DREI PERSONEN, EIN GOTT.

Gut dass du bestätigst dass die 3E richtig liegt

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