Wo ist das Universum?

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11 Antworten

Das ist echt unglaublich.

Das Universum breitet sich immer weiter aus, obwohl es schon unendlich groß ist.

Manche Wissenschaftler sagen, dass es eine Grenze gibt, aber keiner weiß es.

Das kann man sich nicht vorstellen und ist einer der brennendsten Fragen der Menschheit.

Wenn es unendlich groß ist, wie kann es sich dann bitteschön noch ausbreiten? Das ist ein Widerspruch.

Klar ist die Quantentheorie bzw. die anderen modernen Theorien der Physik nicht gerade für ihre Einfachheit bekannt, aber das ist dann doch zu unlogisch.

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@haaalllooo

Dein Sinn ist für 3 Dimensionen ausgelegt,finde dich damit ab,dass es sachen gibt,die du nie begreifen wirst und es nicht kannst,weil man sie nicht in unseren wahrnehmungsbereich ,,filtern" kann...das universum ist alles,aber es gibt expansionstheorien....vielleiucht ist es auch nur eines von vielen multiversen? wer weiß das schon...

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@weaponseeker

Ach, manches kann man schon anschaulich machen. Ne vierdimensionale Kugel zum Beispiel:

Stell dir vor du wärst n Flachmann und könntest nur zweidimensional denken (für dich gibt es also nur vor, zurück, rechts und links, kein oben unten!) und befändest dich auf einem dreidimensionalen Ball. Wenn du dich nun fortbewegst, denkst du, es geht immer weiter. Da der Raum, den du durschreitest aber gekrümmt ist, würdest du irgendwann wieder an genau deinem Ausgangspunkt ankommen, was dich sicherlich wundern würde, mit zweidimensionalen denken kannst du dir das nicht erklären, du bist ja immer nur geradeaus gelaufen, nie eine Kurve. Was du nicht weißt ist, dass dein zweidimensionaler Raum über eine Kugel in der dritten Dimension liegt.

Wenn unser Raum die Hülle eines vierdimensionalen Ballons wäre, würden wir auch irgendwann wieder an unserem Ausgangspunkt kommen, obwohl keine Kursabweichung nach oben, unten, rechts oder links stattgefunden hat. Folglich muss dein Raum, den du wahrnehmen kannst über eine weitere, nicht wahrnehmbare Dimension gekrümmt sein.

Ok, ich gebe zu, dass es bei komplexeren geometrischen Figuren schon etwas schwerer mit der Anschaulichkeit wird, man muss sich halt von der "Es gibt nur drei Dimensionen"-Einstellung lösen.

Letztlich greifbar wird ein höherdimensionaler Raum dadurch zwar nicht, aber auftretende Effekte lassen sich so wenigstens etwas veranschaulichen.

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Unser Universum muss nicht unbedingt unendlich sein. Und auch wenn das Universum endlich ist stellt sich (sofern man davon ausgeht, dass es nur unser Universum gibt) gar nicht die Frage, wo es ist oder was dahinter ist, da es keinen Raum außerhalb des Universums gibt, da das Universum ja der Bereich ist, der sämtliche Materie, Raum und Zeit enthält. Jetzt könnte man Fragen, was passiert, wenn man den Rand des Universums erreicht. Ich denke aber, dass man sich den Rand des Universums dann nicht als eine Grenze wie zum Beispiel das Ufer eines Sees vorstellen. Vielleicht entsteht ja dadurch, dass man versucht die Grenze zu überschreiten wiederum neuer Raum oder neue Raumzeit, aber wer weiß das schon, bisher hats ja keiner ausprobiert.

Eine räumliche Begrenzung schließt die Unendlichkeit des Universums aber auch nicht aus, wenn man davon ausgeht, dass es mehr als 3 Dimensionen gibt. Wenn man dann am Rande des Universums (räumlich) gelangt legt man trotzdem immer mehr Weg in einer noch höheren Dimension zurück (z.B. Zeit), dass es uns nur so vorkommt, als bewegte man sich räumlich immer weiter, man fliegt also dreidimensional gesehen gegen eine Art Mauer, lässt dabei aber immer mehr Zeit hinter sich, so dass sich die Entfernung zum Ausgangspunkt zu vergrößern scheint, was aber nur ein Trugschluss wäre. Man bewegt sich zwar räumlich kein Stück weiter, muss aber die Zeit, die man dafür gebraucht hat wieder zurückgewinnen, wenn man wieder zum Ausgangspunkt zurück möchte.

Folgende Formulierung in Wikipedia find ich gut:

"Die Annahme eines Universums mit einem unendlichen Raumzeitvolumen wirft einige Fragen nach den erkenntnistheoretischen Konsequenzen dieser Annahme auf. Hier spielt besonders das Anthropische Prinzip eine Rolle, wie es z. B. von Brandon Carter formuliert wurde.[5] Danach muss – in der vorsichtigsten Interpretation – zumindest die Notwendigkeit der Existenz eines Beobachters bei der Interpretation astronomischer Daten berücksichtigt werden; d. h. Beobachtungsdaten sind nicht notwendigerweise repräsentativ für das gesamte Universum.

Beispiele für Folgerungen, welche verschiedentlich daraus geschlossen wurden, sind etwa, dass ein lokal scheinbar lebensfreundliches Universum im Ganzen extrem lebensfeindlich sein kann, oder dass selbst extrem unwahrscheinliche, aber mögliche Ereignisse sich in einem solchen Universum unendlich oft ereignen müssten.[6] In neuerer Zeit hat der Physiker Max Tegmark darauf hingewiesen, dass aus dem gegenwärtigen Standardmodell des Universums zusammen mit der Quantentheorie folge, dass im Durchschnitt alle {10}^{{10}^{29}} Meter eine „Zwillingswelt“ existieren müsse.[7] Einige der genannten Konsequenzen ergäben sich allerdings schon bei Universen mit endlichem, aber hinreichend großem Volumen." (http://de.wikipedia.org/wiki/Universum#Konsequenzeneinesunendlichen_Raumzeitvolumens)

Um eine 2. genau gleiche Erde zu finden müsste man also nur 10^10^29 m weit in unserem Universum reisen (vorrausgesetzt, es ist so groß). Also das würd ich in Kauf nehmen um meinen Zwilling treffen zu können :D Würd mit Lichtgeschwindigkeit auch nur etwa 10^274 Jahre dauern.

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Falsche Frage. Studiere Mathematik, und die Begriffe endlich und unendlich werden dir klarer werden. Aber eigentlich ist das gar nicht so schwer zu erklären.

Zunächst ist die Frage falsch, dass das Universum irgendwo sein müsse. Denn dann köntest du ja fragen, wo diese Umgebung denn ist, in der das Universum liegt. Und diese Kette würde nie aufhören. Es könnte natürlich so sein, dass das eine ewige Kette mit den verrücktesten Beziehungen ist, in der unser Universum nur ein Pups eines Flohs im Traum einer Schnecke ist. Aber das wäre eine naturwiissenschaftrlich schlechte Erklärung, weil sie die Erklärung von Beobachtungen nicht vereinfacht.

Mathematisch wäre es sehr wohl vorstellbar, dass unser Universum endlich ist, dafür gäbe es ganz einfache Modelle. Die passen aber nicht zu den Beobachtungen der letzten 15 Jahre.

Das für uns beobachtbare Universum ist nur endlich groß, und das ist an sich zwar eine einfache Erkenntnis, aber das ist gar nciht so trivial wie es klingt. Denn daraus folgt schon, dass viele früher vorgeschlagene kosmologische Modelle unrichtig sind.

Bei der Beobachtung der fernsten beobachtbaren Galaxien haben wir in den letzten 20 Jahren festgestellt, dass das Universum expandiert, und dass sich diese Expansion sogar beschleunigt. Nach einiger weiterer Forschung ergibt sich daraus, dass das endlich große beobachtbare Universum in ein unendlich großes eingebettet ist, das nicht mehr sichtbar ist, weil sich der Raum seit dem Urknall zu weit ausgedehnt hat.

Es gibt also fast sicher unendliche Welten da raußen, die nicht entdeckt wurden und die nach unserem gegenwärtigen Erkenntnisstand für uns auch niemals beobachtbar werden.

Aber es ist ja noch viel komplexer. Was meinst du eigentlich mit "Existenz"? Da kommen wir in philosophische Dimensionen. Es könnte natürlich sein, dass der flache euklidische Raum in den unser Universum eingebettet ist nur ein niedrigdimensionaler Unterraum eines unendlich größeren Kosmos ist. Und dieser könnte in irgendwelchen Gruppen mit anderen Kosmen gekoppelt sein. Aber das alles ist naturwissenschaftlich nicht hilfreich, solange es keine Beobavchtungen erklärt. Träumen kann man viel. Vielleicht träumt man ja eine Wahrheit aus einem aknderen Universum. Aber solange man kann sie nicht nachprüfen kann, ist sie amüsant, aber sonst wertlos ...

Ich studier sicher nicht Mathematik, ich bin 13 XDD

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Ob sich etwas Außerhalb von unserem Universum befindet, lässt sich nicht sagen, und genau deswegen können wir auch nicht sagen "wo" unser Universum ist. Es ist einfach da.Was wir auch wissen ist, dass es Expandiert, und das wohl immer schneller. Aber wir wissen weder warum es sich schneller und schneller ausdehnt(es gibt dazu nur Theorien…) noch wissen wir wohin es sich ausdehnt.

Du bist Teil unseres Universums!

Du bist Teil dieser Erde, bist Teil unseres Planetensystems, bist Teil unser Galaxis, und bist Teil unseres Universums!

Du bist sogar Teil unserer Moleküle und/oder Atome!

Du bist ein Teil von ALLEM!

Ich weiß nur, dass sich das Universum immer weiter ausdehnt und niemand weiß was hinter dem ist, wo das Universum noch nicht ist....oder so ähnlich :D

Das können wir dir nicht beantworten,das kann niemand.Das geht über unseren Verstand hinaus.

Du bist mittendrin und wirst dich auch nie verirren.

Wenn der Weltraum unendlich ist, wie kann man dann mittendrin sein?

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Das Universum ist – nach neusten stand der Wissenschaft (Rababerrababerrababer) – endlich, aber unbegrenzt. Das klingt komisch, ist aber so.

Stell Dir eine Blatt Papier vor und lass uns annehmen es währe zweidimensional (ich weis, dass ist nicht so, daher sollst Du es einfach mal annehmen). Es hätte eine Breite und eine Länge, aber keine Höhe. Auch wenn dieses Blatt unendlich groß währe, hätte es dennoch (hypothetische) Ränder. Wäre somit begrenzt. Also nicht Unbegrenzt, aber Unendlich.

(Ich weiß das der Rand eines unendlich großen Papiers nur hypothetisch Existieren würde. Aber das gilt für unendlich große Papiere generell.)

Nun Stell Dir vor, du würdest ein endlich großes (ebenfalls zweidimensionales) Papier so in sich selbst krümmen, dass es eine Kugel formen würde. Stellen wir uns weiter vor, ein Papierhersteller, der total einen an der Klatsche hätte, wurde eine solche Papierkugel herstellen. So dass es keinen Rand mehr geben würde. Eine hermetische Kugel (Wie eine Seifenblase). Da diese Kugel hohl wäre, könnte Sphäre ein besserer begriff sein. Dann währe das Papier endlich (da nur eine endliche Fläche vorhanden ist), aber unbegrenzt.

Ähnlich verhält es sich mit dem Universum. Wobei Universum der dreidimensionale Raum ist, alles darüber und darunter bezeichne ich als Kosmos. Sich diesen dreidimensionalen Raum gekrümmt vorzustellen, überschreitet leider die Menschliche Fähigkeit. Daher die Sublimierung mit einer Dimension niedriger.

Durch die Rotverschiebung wissen wir, dass das Universum sich ausdehnt (Die Papiersphäre wird größer). Das Universum ist also weder statisch noch ewig (unendlich in der Zeit). Vielleicht Zirkulär, aber dann währe es ebenfalls endlich. Da ein Zyklus nicht stattfinden könnte, wenn der Raum dafür erst unendlichweit expandieren, und sich dann wider unendlich weit kontrahieren müsste. Es würde ewig dauern.

Diese Ausdehnung ist auch ein Indiz für die Raumkrümmung. Da sich alle Objekte gleich von einander entfernen.

Stell die einen Luftballon vor der das Universum repräsentier, wie ich es eben mit der Papiersphäre darstellte. Malen wir nun Punkte auf die Oberfläche und puste den Ballon weiter auf. Dann entfernen sich die Punkte alle von einander. So wie die Galaxien im Universum. Je weiter eine Galaxie von der Unseren entfernt ist, um so schneller entfernt er sich.

Wie dieser Luffballon vor dem sich ausdehnen aussah, warum er sich ausdehnt, oder was aus ihm wird, ist (noch?) außerhalb des Menschlichen begriffsvermögen.

Dazu empfehle ich dir die History Channel Serie "Unser Universum" auch bei Youtube zu sehen.... bisschen zeitaufwendig aber seehr interessant...

Um Unsere Erde Aja und das Universium hat ein Ende Haben Alle FestGestellt

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