Wo hat Philosophie Erfolg gehabt?

11 Antworten

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Mit Recht relativieren die üblichen Antwortgeber die ,,Erfolge" der großen Philosophen. Aber dennoch hat die Philosophie einige Erfolge zu verbuchen, die nicht auf subjektive Meinungen, sondern auf allgemeine Brauchbarkeit beruhen:

  • Die formale Logik, von Aristoteles angefangen und durch moderne Philosophen erweitert.
  • Die Hermeneutik oder ,,Kunst des richtigen Verstehens".
  • Die Philosophie der Technik oder der Juristerei, welche allgemeine Grundsätze ausgearbeitet hat.
  • Die Meta-Ethik, welche keine bestimmte Moral verbreitet, sondern die Prinzipien erklärt, warum und wie eine Ethik ,,funktioniert".
  • Die Aufklärungsphilosophie, welche die Bedeutung und die Grenzen der menschliche Vernunft beschreibt.
  • Und noch einige weitere Spezialgebiete . . . . .

Hi,- ja -  hat sie - wenn du unter "Erfolg" nicht ein abgeschlossenes Resultat einer einzeldisziplinären Endbilanz verstehst. Das hat ja nicht mal die Physik.

Als "Mutter" disziplinierten Denkens im Rahmen qualifizierter Theoriebildungen ist sie die Grundlage für die Suche nach rationalen Antworten auf rational gestellte Fragen. Daran hat sich nichts geändert. Und in diesem Sinne repräsentiert sie das Fortschreiten eines systematischen menschlichen Denkens zur (möglichen) Beschaffenheit der Welt in den jeweiligen Ausrichtungen, Fakultäten und Perspektiven der Einzelwissenschaften.

Im Verständnis der traditionellen >Alma Mater< waren Philosophie und Mathematik wie "Mutter und Tochter" weil jede formalisierte Aussage über die Welt eine analytische Behauptung über die Beschaffenheit der Welt ist, die logischen Regeln folgt, um dem Anspruch einer qualifizierten Aussage / Behauptung gerecht werden zu können.

Aber sie selber hat auch ihre Relevanz: ob als Rechtssystem eines Staates, ob als Ethikkommission, ob als Deklaration der Menschrechte ... etc. etc. - Philosophie ist Aufklärung und damit Emanzipationsgrundlage des Menschen als selbstbegründete Freiheit des Einzelnen gegenüber Demagogen und Psycho-Zeitgeistpropheten. - Philosophie lehrt qualifiziertes Selber-Denken. ;-)

Gruß

Das kann man so direkt nicht zuordnen. Philosophie hat - wenn überhaupt - eher hintergründig gewirkt, wenn die gesellschaftlichen Verhältnisse dafür offen waren. Manchmal stellt sich wie bei der Aufklärung die Frage, wer wen beeinflusst hat: Die Philosophie den Wandel gesellschaftlichen Denkens oder ein gesellschaftlicher Wandel auf grund sich zuspitzender Krisen die Philosophie. Falls der Marxismus ins Feld geführt wird, muss man dazu anführen, dass es die aus der marxistischen Philosophie abgeleiteten kämpferischen politischen Programme waren, und weniger eine offene marxistische Philosophie, die dann zu einer Ideologie geronnen ist. Wie so oft sind die Beeinflussungen reziprok, wechselseitig. Ich neige nicht dazu, den Einfluss der Philosophie zu überschätzen. Da sollte man die Kirche im Dorf lassen.

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