Wo hat man in den zwanziger jahren kleider gekauft? (Amerika)

...komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Es gab in den Großstädten riesige Kaufhäuser mit allem Drum und Dran. Selbst im piefigen Berlin wurde 1907 das KaDeWe eröffnet.

Frauen verdienten ihr eigenen Geld!

Karstadts Stammhaus in Wismar, was ich neulich in Augenschein genommen habe, wurde 1881 gebaut und in den 20er Jahren hatte Karstadt 40 Filialen in den wichtigsten deutschen Städten.

1929 wurde in Berlin-Kreuzberg am Hermannplatz eines der damals größten Warenhäuser der Welt eröffnet. Auf neun Stockwerken mit insgesamt rund 72.000 Quadratmetern Nutzfläche (das KaDeWe besaß damals weniger als 30.000 Quadratmetern) waren anfangs rund 4000 Mitarbeiter beschäftigt. Der Monumentalbau besaß außerdem zwei 56 Meter hohe Türme, eine 4.000 Quadratmeter große Dachterrasse, mehrere Lkw-Aufzüge sowie einen eigenen Zugang vom U-Bahnsteig.

Wer nicht in die Städte kam, konnte per Katalog bestellen.

Baur Versand in Burgkunstadt (1925), Versandhaus Klingel in Pforzheim (1925), Wenz (1926), Quelle in Fürth (1927), Schöpflin in Lörrach (1929)

(Zitate aus der Wikipedia)

In New York war alles eine Nummer größer und 10 Jahre früher :-)

Für Amerika musst Du in der englischen Wikipedia blättern. Der bedeutendste Versandhändler war

http://en.wikipedia.org/wiki/Sears_%26_Roebuck

Die Kataloge bestimmten das Modebewusstsein genauso wie in den 60er Jahren Schöpflin und Neckermann den deutschen Geschmack.

0

es gab beides. Geschäfte in denen man die Kleider kaufen konnte und es gab Näherinnen die Kleider speziell genäht haben. Die meisten Frauen konnten damals selber noch nähen und haben sich ihre Alltagskleidung selber genäht

natürlich gab es seinerzeit auch geschäfte und kaufhäuser, gerade in den usa

in geschäften und beim schneider

Meistens wohl hergestellt von einer Schneiderin. =)

Was möchtest Du wissen?