Wo halten sich Obdachlose bei einer Ausgangssperre auf?

5 Antworten

„Auch für Obdachlose gilt im Interesse des Infektionsschutzes, dass sie sich, sofern irgend möglich, ab 21 Uhr bis 5 Uhr an ihrem Schlafplatz aufhalten sollten.“

aus:

https://www.hinzundkunzt.de/gilt-die-ausgangssperre-auch-fuer-obdachlose/

Das bedeutet wohl, sie sollten sich einen (1) Aufenthaltsort/platz suchen, und dort im Umkreis weniger meter auch tatsächlich verbleiben.

Würde wohl entsprechend auch bei einer ganztägigen Ausgangssperre so gelten.

"Wichtige Gründe" wie z.B. Nahrungsbeschaffung oder medizinische Gründe, wären wahrscheinlich erlaubt, um das Terrain zu verlassen.

Allerdings könnte es auch übereifrige Ordnungshüter geben, die Obdachlosen eine Strafe aufbrummen, eine Strafe dafür, dass sie existieren und kein Obdach haben.

Dies dürfte natürlich nicht sein.

Evtl. können die Kommunen gewisse Bereiche ausweisen, wo Obdachlose in solchen Krisenzeiten sein dürfen, ohne ggf. eine Strafe zu bekommen

Aber was ist z.B wenn mal einer pissen muss z.B? Das macht man ja nicht an einer kleinen Stelle an der man sich stundenlang aufhalten muss.

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@Stickinho

da müsste man voraussetzen, dass die Kommunen soviel Sachverstand haben.

ich vermute, das ist auch so

Allerdings könnte es dann wieder Probleme mit entsprechendes Vorschriften geben, wonach öffentlich nicht uriniert werden darf.

Aber auch da würden die Kommunen vorbeugen, etwa mit mobilen Toiletten

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Die sind da wo sie immer sind.

Wenn sie erwischt werden können die halt 1 Tag in der warmen Zelle schlafen.

ich denke auch dass das mit den unterkünften am plausibelsten klingt.

sie sind dort wo sie immer sind, sie laufen nicht durch die Stadt.

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