Wo gibt es mehr Liebe? Koran oder doch Bibel?

22 Antworten

4 Die Liebe ist langmütig(nachsichtig, geduldig) und freundlich, die Liebe eifert(schimpft, drängt) nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen (absicht, trotz), sie blähet (bauscht nicht auf, tut sich nicht groß) sich nicht , 5 sie stellet sich nicht ungebärdig (übermäßig zügellos), sie suchet nicht das Ihre, sie läßt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, (Philipper 2.4) 6 sie freut sich nicht der Ungerechtigkeit, sie freut sich aber der Wahrheit; (Römer 12.9) 7 sie verträgt alles, sie glaubet alles, sie hoffet alles, sie duldet alles.

Unter all den Querverweisen hast Du die Quellangabe vergessen, nämlich 1. Korintherbrief 13,4-7

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Ok, vielen dank. Diese Texte werde ich mir auf jeden Fall genauer ansehen. Wenn ich erlich bin, klingt es fast so, als seihen sie von einem Romantiker geschrieben^^ aber nochmals vielen dank

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Schade, dass dein Beitrag unvollständig ist, und du das "Hohelied der Liebe" - 1. Korinther 13, Verse 1 - 13 textlich nur unvollständig und dazu ohne Quellangabe erwähnt hast. Aber Fehler machen wir alle.

Ich halte allerdings nicht nur die von dir zitieren Verse 4 - 7 für erwähnenswert, sondern das gesamte Kapitel 13.

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@homme

Ich kann durchaus verstehen, warum er nur die Verse 4 bis 7 zitiert hat, denn nur darin stehen die entsprechend aufgezählten Eigenschaften der Liebe, was dieses Kapitel angeht. Die Verse 1 bis 3 hingegen legen dar, wie wichtig diese Art der Liebe ist, während die letzten Verse des Kapitels sich auf die Entwicklung der Erkenntnis beziehen.

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Das ist einfach. Du ladest hier (http://www.islamisches-zentrum-muenchen.de/PDF/quran01.pdf) das PDF des Korans herunter und speicherst dieses auf deinem PC ab. Danach lässt du das Pdf mit der Suchfunktion (ich verwende PDF Experte9) "Ausgangsprodukt/ Textsuche" nach liebe durchforsten. Ich kam auf 42 Ergebnisse, die du am besten selbst beurteilst. Im Adobe Reader suchst du unter "Bearbeite/suchen".

Liebe wird meist als eine auf Freiheit gegründete Beziehung zwischen zwei Personen gesehen, die ihren Wert nicht im Besitz der anderen Person sieht und findet, sondern sich im austauschenden Miteinander zwischen den Liebenden entfaltet. Die Liebenden erkennen sich wechselseitig in ihrer Existenz an und fördern sich, zueinander ausgerichtet, in Herz, Seele und Leib. Liebe bedeutet: Das höchste Wohlsein des anderen aktiv wollen - und auch tun! Liebe braucht also ein Gegenüber um sich definieren zu können. Liebe, die nur ins kalte Weltall gepustet wird, und sich in irgendwelchen schwarzen Löchern und der Unendlichkeit verirrt, und letztlich sich auflöst, ist so sinnvoll und erbaulich, wie großer Reichtum, ohne Aussicht sich je etwas kaufen zu können. Liebe, die nicht erwidert wird, verliert ihre Bedeutung und kann einen kaputt (sündig) machen bzw. bleiben lassen - darum gehen Menschen auch leider verloren. Man kann als Mensch alleine sein und dennoch geliebt - weil es Gott gibt.

Gott ist das Substantiv der Liebe (1. Johannes 4,8). Niemand kann Liebe weitergeben ohne Gottesbezug (selbst wenn ihm das gar nicht bewusst ist). Liebe ist von Gott (1. Johannes 4,7) - Er hat sie quasi erfunden, indem ER Menschen schuf - zu seinem Bilde (1. Mose 1,26). Und Gott hatte daran gefallen und fand es ''sehr gut'' (1. Mose 1,31). Der Teufel hat bis heute damit ein Problem. Ohne Liebe ist alles irgendwie sinn- und bedeutungslos. Die Bibel drückt es so aus: ''Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und hätte die Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle. Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, so daß ich Berge versetzen könnte, und hätte die Liebe nicht, so wäre ich nichts. Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und ließe meinen Leib verbrennen und hätte die Liebe nicht, so wäre mir's nichts nütze'' (1. Korinther 13, 1-3).

Liebe zeigt sich in Taten, aber eine Tat muss nicht zwangsläufig immer mit Liebe zu tun haben. Allen Besitz den Armen zu geben, scheint sehr liebevoll und uneigennützig zu sein, aber man kann das, wie der Text sagt, auch ohne Liebe tun! Moralischer Fanatismus ist keine Liebe! Der Mensch braucht Erlösung - Gottes Liebe ermöglicht es, alles andere geht an der befreienden Wahrheit vorbei. Liebe hat in seiner Substanz (Gott) nichts mit Hormomen und Chemie zu tun. Sie ist auch keine Krankheit wie die Sünde, vielmehr wird durch die Liebe Gottes unsere Krankheit (Sünde) in Person Jesu Christi geheilt, wie in Jesaja 53, 4-5 geschrieben steht: ''Fürwahr, er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre. Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt''.

Die Liebe kam zu uns (nicht wir zu ihr) und wir würden auch nie etwas von echter Liebe wissen, wenn Gott sie uns nicht gezeigt hätte, bevor wir danach fragten - Römer 5,8: ''Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren''. Die Agape-Liebe ist die göttliche Liebe. Diese gründet sich auf einen Willensentschluss! Sie ist in der Lage auch da noch zu lieben, wo wir keine Sympathie, keine guten Gefühle mehr haben. Sei es in Bezug auf den Nächsten, den Bruder, die Schwester oder selbst gegenüber Gott. Agape, göttliche Liebe liebt die, die Liebe nötig haben. Darum hat Gott auch die Welt geliebt (Johannes 3,16). Alles Gute!

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – EBTC Internationale Bibelschule Berlin, Autor

Zum Koran:

Sure (Kapitel) 30, Aya (Vers) 21

„Und unter seinen Zeichen ist dies, dass er Ehepartner für euch aus euch selber erschuf, auf dass ihr Frieden bei ihnen fändet; und er hat Zuneigung und Barmherzigkeit zwischen euch gesetzt. …“

Sure 7, Vers 189

„Er ist es, der euch aus einem einzigen Wesen erschaffen hat und aus ihm seinen Ehepartner machte, um bei ihm Geborgenheit zu finden. …“

Dann gibt es in Sure 2, Vers 187 noch ein Bild, wo gesagt wird, dass Mann und Frau füreinander wie ein Gewand/Kleid sind. Daraus lesen Muslime eine enge, ja intime aber auch vertrauensvolle Beziehung ab, wo einer den anderen schützt.

Ich denke, das kommt der Liebe, die du suchst, recht nah :-)

Maity, das sind gewiss keine schlechten Beispiele. - Doch objektiv verglichen, verblassen sie nicht neben dem Hohelied Salomos in der Bibel?

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@homme
objektiv verglichen>

Wenn ich das schon bei Christen oder anderen Glaubensrittern lese :-)

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ok, vielen dank^^ du hast mir sehr geholfen

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Diese Schriften aus der Bronzezeit enthalten relativ wenig "Liebe" und sind eher von Diskriminierung und Hass geprägt.

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