Wo gibt es Antragsformulare für Finanzierung von Abtreibungen?

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3 Antworten

Hallo

Eine Abtreibung in Deutschland wird nur bezahlt, wenn ein bestimmtes Einkommen nicht erreicht wird. Dann kann ein Antrag gestellt werden. Hierzu wendet sich die Frau an die Krankenkasse vor der Abtreibung.

Ist denn die Schwangerschaft durch einen Frauenarzt festgestellt? Wenn ja, muss danach ein Beratungstermin z. B. bei Pro Familia vereinbart werden. Eine Abtreibung ist mit einer Bedenkfrist von 3 Tagen danach möglich.

Ich wünsche alles Gute.

Freundlichen Gruss

tm

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Kommentar von Philippus1990
22.01.2016, 22:25

Nach § 21 Abs. 5 SchKG muss im gesamten Verfahren das "Persönlichkeitsrecht der Frau unter Berücksichtigung der besonderen Situation der Schwangerschaft" geachtet werden. Das bedeutet in der Praxis, dass die Angaben der Schwangeren zu ihrem Einkommen nicht überprüft werden. Es genügt, wenn sie einen Antrag stellt und hierin erklärt, dass sie nicht über Einkünfte von mehr als 1001 Euro im Monat verfügt. Nach einem entsprechenden Vordruck für einen solchen Antrag habe ich hier gefragt.

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Wenn eine Frau abtreiben möchte und diese nicht zahlen kann ( zu geringes Einkommen), kann man dies direkt vor Ort bei der Krankenkasse machen.

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Kommentar von Philippus1990
17.01.2016, 15:02

Gibt es da auch vorgedruckte Antrags-Formulare?

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Kommentar von July1501
17.01.2016, 15:34

Nein, die gibt es nicht. Um eine Abtreibung durchführen zu lassen, muss laut Gesetz auch ein Gespräch z.b bei profamilia durchgeführt werden. Dort bekommt man dann eine Bescheinigung, dass man ein Beratungsgespräch hatte und diese muss man dann mit zur Krankenkasse nehmen.

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Die finanzielle Seite der Abtreibung ist nicht eine Sache des Wollens, sondern des Einkommens. Wenn Dein Einkommen  unter 1000 Euro liegt, bist Du da bei der Krankenkasse an der richtigen Stelle. Aber die Kosten für die Frau können weit höher sein. Denn diese kann der Frau die körperliche und psychische Gesundheit über Jahre hinweg kosten.  Und wer die Abtreibung bezahlt hat ist nachher meist ein nicht mehr wichtiger Aspekt.

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Kommentar von Philippus1990
22.01.2016, 22:27

Nach § 21 Abs. 5 SchKG muss im gesamten Verfahren das "Persönlichkeitsrecht der Frau unter Berücksichtigung der besonderen Situation der Schwangerschaft" geachtet werden. Das bedeutet in der Praxis, dass die Angaben der Schwangeren zu ihrem Einkommen nicht überprüft werden. Es genügt, wenn sie einen Antrag stellt und hierin erklärt, dass sie nicht über Einkünfte von mehr als 1001 Euro im Monat verfügt. Nach einem entsprechenden Vordruck für einen solchen Antrag habe ich hier gefragt.

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