Wo genau liegt der Unterschied zwischen einem Zahnarzt ud einem Kieferorthopäden?

5 Antworten

Kieferorthopäde oder Zahnarzt für Kieferorthopädie ist die Bezeichnung für Zahnärzte, die das  5 1/2-jährige Zahnmedizinstudium absolviert haben. Sie haben anschließend eine 1-jährige zahnärztliche Tätigkeit und anschließend eine 3-jährige Zusatzausbildung in Kieferorthopädie absolviert.

Nicht jeder Zahnarzt, der kieferorthopädische Leistungen anbietet, hat auch eine 3-jährige Zusatzausbildung absolviert. Wochenendkurse können dafür auch schon ausreichen.

"Zahnarzt" ist der Überbegriff für alle, die Zahnmedizin studiert haben.

In der Zahnmedizin gibt es ganz viele Spezialgebiete, zum Beispiel für Probleme mit dem Zahnfleisch, für künstliche Zähne (Implantate) und so weiter.

Viele Zahnärzte sind "Haus-Zahnärzte" und arbeiten ungefähr so wie ein Hausarzt, einfach für Zähne. Sie können vieles (Kontrollen, Löcher flicken, Zähne ziehen, ...), aber für die ganz schwierigen Fälle ziehen Sie einen Experten mit einer Spezialausbildung dazu.

Der Experte für Fehlstellungen von Zähnen und Kiefern ist der Kiefer-Orthopäde. Kieferorthopäden sind Zahnärzte, die eine Zusatzausbildung in Kieferorthopädie gemacht haben.

Der Experte für Operationen an Zähnen/Kiefer ist der Kieferchirurg (Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurg). Die Kieferchirurgen haben sowohl Medizin als auch Zahnmedizin studiert und sind also Ärzte und Zahnärzte gleichzeitig.

Das Kiefer ist der Knochen, in dem die Zähne sitzen.

Der Zahnarzt kümmert sich um die Zähne, der Kieferorthopäde um die Knochen (Ober- und Unterkiefer).

Und wenn der Kieferorthopäde dir eine Zahnspange einsetzt, macht er das auf dem Ober und Unterkiefer?

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@Lacoste32

Das hängt davon ab, ob Du die Zahnspange auf dem Ober- oder auf dem Unterkiefer trägst.

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