Wo genau im Koran steht geschrieben, dass die Ungläubigen zu töten sind?

15 Antworten

*** Sure 2 
Vers 193
und kämpft gegen sie, bis die Religion Allah gehört.

*** Sure 55 Vers 56 nehmt keine Ungläubigen
als Freund, im tiefsten herzen …...müssen wir sie hassen

*** Sure 6, Vers 106:  wende dich von den Götzendienern ab

*** Sure 9, Vers 5: "Tötet die Ungläubigen, wo
immer Ihr sie findet, aber ……wenn sie Reue zeigen und sich dem Islam unterwerfen, stellt euch ……Ihnen nicht in den Weg"


*** Sure 2 
Vers 216
euch ist der Kampf vorgeschrieben, wer dabei getötet …...wird,  der kommt direkt in das Paradies neben Allah
in goldenen Palästen …...mit 72 Jungfrauen

Toll überspring einfach alles. Das mit dem Töten bezieht sich auf Krieg. Also Selbstverteidigung oder wenn sie angreifen und den Islam zum Stürzen bringen wollen

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@DerGamer456

Sure 9:4,5
Nix von Krieg, keine Selbstverteidigung sondern einfach Ausrottung von Ungläubigen die sich nicht "bekehren" und freikaufen !

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@DerGamer456

Also ist der Terror nur Selbstverteidigung, wirklich toll, wie Du das deutest, DerGamer456.

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@DerGamer456

Das ist die klassische Erläuterung.

Der Islam war nirgends. Beanspruchte für sich, ohne die geringste Berechtigung, fremdes Territorium, fremde Menschen, fremde Gebräuche, fremden Glaube. Und, irgendwann muss es mal gesagt werden: Das alles nur aus Habgier. Und später hiess es: Die Anderen haben uns angegriffen. Wir, wir haben uns nur verteidigt. Wir haben sie lediglich eingeladen, den Glaube anzunehmen.

Ein Beispiel, weil es langsam langweilig wird. Sure 2, 191, 193. Was soll das für ein Verteidigungskrieg gewesen sein? Sie waren gerade in Medina angekommen. Wurden weder verfolgt noch bekämpft.

Und so geht es weiter ... Warum verheimlicht ihr Kenner immer die Trennung zwischen Suren aus der Zeit in Medina und der in Mekka?

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@DerGamer456

Ach lieber Gamer: Muslime sind doch nicht doof, sondern clever: KRIEG ist, wann immer ein Muslim meint, er müsse sich verteidigen.

Beispiel: Die Mohammed-Karikaturen: Natürlich war das eine "Kriegserklärung" für Muslime.... und bummms!!!

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@DerGamer456

Ich kenne keinen Krieg des Islams zur Selbstverteidigung. Standen sie zur Selbstverteidigung zweimal vor Wien? Haben sie zur Selsbtverteidigung die christlichen Länder Syrien, Ägypten uws erobert und zwangsislamisiert? Haben sie zur Selbstverteidigung Spanien erobert und zwangsislamisiert?

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Bitte die ganze seite kopieren und reinschreiben!!! und 50% was da steht ist falsch!!!

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@Aktzeptieren

Tatsächlich meint jetzt  Akt zeptieren, dass 50 % von dem, was im Koran steht, falsch ist.

Hier wird angezweifelt, dass die Worte Alahs, empfangen von Mohamed über den Engel Gabriel, wahr sind.

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Ihr könnt es einfach nicht wahr haben das der Islam böse ist.😂

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Sure 9:5
Wenn nun die Schutzmonate abgelaufen sind, dann
tötet die Götzendiener, wo immer ihr sie findet, ergreift sie, belagert
sie und lauert ihnen aus jedem Hinterhalt auf! Wenn sie aber bereuen, das Gebet verrichten und die Abgabe entrichten, dann laßt sie ihres Weges ziehen! Gewiß, Allah ist Allvergebend und Barmherzig.

Ich habe hier mal den vollständigen Vers zitiert wie er in einer Koranübersetzung des ZMD gebracht ist.
Ich gehe mal davon aus, daß diese etwas "gemäßigt" ist und bestimmt nicht den Vorwurf vieler Muslime einer "Fälschung" (um den Islam zu diffamieren) verdient, wie es oft vorgeworfen wird.
Trotzdem ist die Vernichtungsaufforderung gegen Nichtmuslime deutlich zu erkennen, nicht falsch zu deuten, auch außerhalb jeder Kampfhandlungen.
Wo kann ich im Netz deine Übersetzung finden, welche mir etwas aggressiver erscheint als die vom ZMD.
Welche ist richtig ?
So scheint die Vernichtung von "Götzendienern" fast "verständlich" für gläubige Muslime, weil sie in deren Handlungen aktive Gotteslästerung sehen.

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@Viktor1

Nicht zuletzt wird die "Abgabe" (Dschizya) von Unterworfenen eingetrieben. Selbst wenn die "Ungläubigen" also nicht getötet werden, sind sie zu unterwerfen.

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Ich hab grad sure 55 geguckt, das steht da nicht.

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Und tötet sie, wo immer ihr auf sie stoßt, und vertreibt
sie von dort, von wo sie euch vertrieben; denn Verfolgung
ist ärger als Totschlag. Bekämpft sie aber nicht bei der
Heiligen Moschee, solange sie euch dort nicht angreifen.
Doch wenn sie euch angreifen, dann kämpft wider sie; das
ist die Vergeltung für die Ungläubigen.

Sure 2:191

Und wenn die verbotenen Monate verfloßen sind, dann
tötet die Götzendiener, wo ihr sie trefft, und ergreift
sie, und belagert sie, und lauert ihnen auf in jedem Hinterhalt.
Bereuen sie aber und verrichten das Gebet und zahlen die
Zakat, dann gebt ihnen den Weg frei. Wahrlich, Allah ist
allverzeihend, barmherzig.

Sure 9:5

Reichen die beiden?

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Koranschule und 20 Jahre praktische Erfahrung

Da die Frage Bedingungen enthält, und Zustände andeutet, sei doch mal erlaubt, vorab, auch hier folgende Bedingungen zu stellen:

01. Ich möchte die göttliche Aussage sehen, die ein Zeitfenster für entsprechende Suren definiert, also, eine göttliche Offenbarung, die da lautet, dass entsprechende Anweisungen im Koran nur für damals Gültigkeit hatten. So was wie ein Verfallsdatum. Nichts mit Überlieferungen, Anmerkungen des Übersetzers usw. In diesem Fall, von Mohammed selbst, bereits als Prophet.

Warum der Anspruch so hoch? Weil der Koran das Wort Gottes enthält. Unveränderbar; ewig gültig. Stimmt's?

02. In welchem Zustand befindet sich der Islam, laut sunnitische Lehrauffassung, zum Beispiel? Im Haus des Krieges oder im Haus des Friedens?

Das wäre mal ein Anfang.

Symptomatisch, Sure 47, 4. Liefert so ziemlich alles was das Herz begehrt:

"Wenn ihr (in der Schlacht) auf die stoßet, die ungläubig sind, trefft (ihre) Nacken; und wenn ihr sie so überwältigt habt, dann schnüret die Bande fest. Hernach dann entweder Gnade oder Lösegeld, bis der Krieg seine Waffen niederlegt. Das ist so. Und hätte Allah es gewollt, Er hätte sie Selbst strafen können, aber Er wollte die einen von euch durch die andern prüfen. Und diejenigen, die auf Allahs Weg getötet werden – nie wird Er ihre Werke zunichte machen."

Es belegt, dass zuerst die Taten erfolgten und erst später die angebliche Legitimation durch Gott.

Es besagt, dass Expansionskriege da waren. Sollte, im Krieg wohlgemerkt, auf Ungläubige gestossen werden, dann ... Also, zwei Sachen: Krieg und Behandlung der Ungläubige, die dabei angetroffen werden sollten.

Es besagt, dass Krieg und Bestrafung des Ungläubigen eine Probe ist. Der Muslim beweist sich Gott gegenüber. Klar, Gott würde keine Hilfe benötigen. Aber, der Mensch soll sich Ihm gegenüber beweisen.

Zuletzt: Konnte die Quelle sein, aus der Selbstmordattentäter zu trinken pflegen.

Es ist schon so , dass man die sogenannten "Schwertverse" so  auslegen kann, dass sie sich auf Kriegssituationen beziehen. Die Betonung liegt dabei auf "auslegen kann".

Ziemlich eindeutig und nicht auf eine Kriegssituation bezogen, ist dagegen Sure 9 Vers 29. Da ist allerdings eher davon die Rede, dass man gegen die "Ungläubigen" kämpfen soll. - Und beim Kämpfen gibt es natürlich auch Tote.

Was sagt Jesus zu den "Schwertversen"? Wer das Schwert in die Hand nimmt wird durch das Schwert umkommen."

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@Wiedereinmalich

Herzlichen Dank für die sicher gut gemeinte Ergänzung meiner Antwort von vor drei Jahren.

Es ist nur so, dass Jesus im Koran zwar eine Rolle spielt, die aber kaum mit der Rolle vergleichbar ist, die er im Neuen Testament innehat.

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1. die ethnische Säuberung ergibt sich nicht aus einem Koranvers,
sondern war historisches Faktum - das indirekt als Hadith in die
sunnitische Religionsauffassung eingangen ist. Denn nach Sunniten-Dogma
war Mohamed der vorbildlichste Mensch aller Zeiten und alles was er tat
und sagte, sein gesamtes Verhalten, ist eherne Richtschnur für alle
Zeiten und alle Völker.

2. Man kann all die Mordbefehle im Koran, all die Hasstiraden gegen Juden + Christen ("Affen und Schweine") und buchlose Nichtgläubige ("schlimmer als die Tiere") usw auch symbolisch oder einfach im historischen Kontext auslegen. So lesen zb die Aleviten und Teile der ausseriranischen Schiiten den Koran.

Sunnitische Rechtgelehrte allerdings legen den Koran und die Hadith wortwörtlich undgültig für alle Zeiten aus. Daraus ergibt sich ganz allgemein die Gewaltlegitimierung im Kampf gegen den Dar al Harb (Region des Krieges, in dem die Ungläubigen wohnen), wie sie seit Jahrhunderten zum dogmatischen Repertoir der sunnitischen Rechtsschulen gehören. Dies abzuleugnen und zu dementieren, ist Teil der psychologischen Kriegführung im Dschiha und heisst arab. Takkiya (Kriegslist).

Hier ein Link zum Fatawa-Archiv nahezu aller aktueller und für rechtgläubige Sunniten verbindlichen Rechtsgutachten.

http://www.islaminstitut.de/Fatawa-Archiv.39.0.html

sowie Dokumentensammlungen zu deinem Thema:

http://derprophet.info/inhalt/

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