Wo finde ich in Linux (Ubuntu) den C:\ ?

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4 Antworten

Linux hat kein C sondern ne andere Struktur wiki.ubuntuusers.de/Verzeichnisstruktur

Wenn du auf ne andere Partition zugreifen willst (C) muss diese gemoundet sein,in der regel geht das mit den Dateimanager deiner Wahl

du solltest dir wohl doch mal ein Buch über Linux holen, so viel kann man in so einer Antwort nicht schreiben.

Unix ( der große Bruder und Vorbild für Linux, der schon lange vor MS-DOS und Windows mit dem C:\ lebte ) hat schon immer alle Geräte wie Festplatten, Magnetband-Laufwerke, Disketten oder CD's in einen einzigen Verzeichnisbaum eingeordnet.

Daher ist es für jemanden, der noch nichts über Unix oder Linux gelesen hat schwierig herauszufinden wo "die das angebunden" haben.

Das was bei Microsoft C:\ ist, ist bei Linux die Wurzel und die heißt auf englisch root und wird mit den Slash (Schrägstrich / ) gekennzeichnet.

Wenn du also diese Wurzel finden willst, dann geht das einfach mit

cd /  

Das kann aber irgendeine Partition irgendeiner Festplatte sein. Welche es ist, findet man z.B. mit dem Befehl

mount 

heraus. Wenn dann auch dort noch die UUID ( nicht z.B. /dev/sda3 ) angegeben ist und man seinen Rechner kennt, dann weiß man, welche Festplatte das ist.

Wie oben gesagt, da muss man schon mal nachlesen.

@guenterhalt

Unix ( der große Bruder und Vorbild für Linux, der schon lange vor MS-DOS und Windows mit dem C:\ lebte )

Frag doch mal einen jüngeren Menschen weshalb bei Windows alle Festplatten erst mit C:\ beginnen

https://lh5.googleusercontent.com/-lS0ChqGCuow/Ut10Wa-5E4I/AAAAAAAAVHo/T49ucUsjP6M/s454-no/16.01.14+-+1.jpg

Linuxhase

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@Linuxhase

Auch wenn man alte Leute fragt, eine einleuchtende Antwort wird man nicht bekommen. In meinen ersten Programmen habe ich auch z.B. Dateinamen nicht über Variable und Parameter eingelesen. Irgendwann erkennt man aber dass das Schei.. ist.

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@guenterhalt

Auch wenn man alte Leute fragt, eine einleuchtende Antwort wird man nicht bekommen.

Dann frag mich halt, auch wenn ich mich noch nicht zu den "alten Leuten" zähle: Die wissen, dass es bei den ersten PCs noch gar keine Festplatten gab, sondern nur Disketten- (oder auch Floppy-) Laufwerke, und das (1.) Diesketten-Laufwerk wurde folgerichtig mit A:/ bezeichnet, Später kam dann noch ein zweites Diskettenlaufwerk dazu , zum Teil wegen der unterschiedlichen Größen der Disketten (5,25 und 3,5 Zoll, die größeren Formate spielen bei PCs keine Rolle) oder auch, um Disketten kopieren zu können (was ohne Festplatte und bei sehr geringem Arbeitsspeicher ewig lange gedauert hätte), welches dann, man ahnt es schon, die Bezeichnung B:/ erhielt. Und erst dann kommen die Harddisks dazu, weshalb die erste Festplatte, logischerweise, dann als C;/ bezeichnet wurde/wird. Und auch, wenn es heute kaum noch Disketten gibt, wird diese "Nummerierung" weiter beibehalten.

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@LemyDanger57

es gab auch vor den ersten PC's schon Computer. Auch solche, auf dem der "große Bruder" von Linux ( UNIX ) lief. Als Datenspeicher wurden Lochkarten- und Lochstreifen-Systeme, und dann auch Magnetbandgeräte verwendet ( bei tar steht das t für Tape ). Auch da hätte man mit Tape-A, Tape-B usw. anfangen können. Es gab somit bereits in Urzeiten eine Strategie, die einen einzigen Verzeichnisbaum bevorzugte und auch keinem der Geräte eine Sonderstelle einräumte.

Buchstaben-Bezeichnungen wurden meines Wissens erst mit MS-DOS eingeführt. Spätestens als man die ersten Festplatten auch in PC's einbauen konnte (ich kenne noch welche, die hatten die sagenhafte Kapazität von 5 MByte und wogen ca. 150kg ), hätte man da etwas ändern können.

Warum? Weil heute kaum ein Windows-Programm (ohne es neu zu installieren) einfach auf eine Platte verschoben werden kann. Teile werden wohl immer auf C:\ bleiben müssen.

Vergleiche das mal mit Linux. Kein Platz mehr auf der root-Partition ( / ) ! kein Problem. Man mountet eine neue Platte ( Partition) dorthin, wo man den Platz benötigt. Nur ganz wenige System-Programme kann man so nicht einfach "auslagern".

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@guenterhalt

Buchstaben-Bezeichnungen wurden meines Wissens erst mit MS-DOS eingeführt

Mag sein, aber was heißt denn eigentlich "MS-DOS"? Genau, MicroSoft Disk Operation System , also ganz frei übersetzt: Ein Plattenbasiertes Betriebssystem.

Spätestens als man die ersten Festplatten auch in PC's einbauen konnte, hätte man da etwas ändern können. Warum? Weil heute kaum ein Windows-Programm (ohne es neu zu installieren) einfach auf eine Platte verschoben werden kann. Teile werden wohl immer auf C:\ bleiben müssen.

Da hast Du doch schon den wichtigsten Grund, warum (unter Windows) diese Plattenbezeichnungen beibehalten werden. Übrigens konte man auch früher nur wenige Programme unter Windows ohne Neuinstallation auf ein anderes Laufwerk verschieben. Allerdings kann ich mir das auch bei anderen Betriebssystemen kaum vorstellen, zumindest muss ich irgendwo eine Änderung eintragen, wo das Programm künftig zu finden ist. Und, ganz nebenbei: Wo ist eigentlich der Unterschied, ob ich denn (Platten-) Laufwerken nun Buchstaveb zuordne oder sie als fda* oder sda* benenne?

Und letztlich ging es doch eigentlich nur um eine (mögliche) Erklärung für die Verwendubg dieser Buchstaben für die LAufwerksbezeichnung.

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@LemyDanger57

@LemyDanger57

Mag sein, aber was heißt denn eigentlich "MS-DOS"? Genau, MicroSoft Disk Operation System , also ganz frei übersetzt: Ein Plattenbasiertes Betriebssystem.

  • Eine Diskette ist auch eine Disk.
  • Und was ist mit einer Ramdisk →wegduck

Da hast Du doch schon den wichtigsten Grund, warum (unter Windows) diese Plattenbezeichnungen beibehalten werden.

Solange sich Microsoft an diesen "alten Zöpfen" festhält wird es nicht einfacher gegen die Konkurrenz anzukommen.

Wo ist eigentlich der Unterschied, ob ich denn (Platten-) Laufwerken nun Buchstaveb zuordne oder sie als fda* oder sda* benenne?

  • Da hast Du prinzipiell Recht, der Name ist Schall und Rauch
  • Aber wenn man es weiter denkt, dann gehen einem früher oder später die Laufwerksbuchstaben aus weil mehr als 26 eben nicht da sind.
  • und noch ein aber sind die / und die \ als Pfad.
  • Das es einen Unterschied zwischen Gerätebezeichnung /dev/sdX und dem Mountpoint z.B.: /media/cdrom sollte auch nicht außer Acht gelassen werden.

Und primär geht es doch darum nur einen Verzeichnisbaum zu haben und nicht einen pro Dateisystem - findest Du nicht auch?

Linuxhase

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@Linuxhase

@An-Alle

das mit den Laufwerksbuchstaben ist beim Programmieren schon ein Problem. Man schreibt F:\ fest in das Programm hinein. Was aber, wenn es das nicht gibt? Einziger Ausweg ist dann wohl nur "alles muss auf C:\" , dann das gibt es immer.

Auch bei Unix/Linux muss man wissen, wo eine Datei zu finden ist. Glücklicherweise (das ist auch von Anfang an in die Filesysteme eingebaut worden) kann man das mit symbolischen Links sehr Platzsparend lösen. Aber auch da hat Microsoft für Windows keine Lösung anzubieten.

Es ist natürlich richtig, dass der Benutzter fertiger Lösungen damit kaum in Berührung kommt. Aber wehe, er will etwas ändern oder er hat nur eine 40GByte Platte für C:\ und die ist irgendwann man voll.

Ich hatte mein Linux-System viele Jahre ohne Neu-Installation auf einer 4 GByte Platzprobleme hatte ich trotzdem nicht (die Lösung hatte ich weiter oben schon genannt)

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@Linuxhase

@Linuxhase

Kannst du mir mal sagen, was das Bild jetzt mit meiner Frage zu tun hat

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@LZ123

dieser Kommentar gehört sicher nicht zu meiner Antwort. Darf ich eine Antwort geben?

@Linuxhase will damit einen Linux-Verzeichnisbaum mit einem Windows-Verzeichnis-"Gebüschen" vergleichen.

Wenn du eine Windows-Partition unter Linux "sehen" (auch schreiben und lesen) willst, dann kann das an beliebigen Stellen des Verzeichnisbaums sein.

So kannst du D:\LZ123\Eigene Dateien}\ unter Linux nach /home/LZ123/MeineWindowsDateien einordnen.

Genau so kannst du C:\ irgendwo hin mounten. Einige Distributionen machen das gleich automatisch. Finde das heraus mit dem Befehl mount. Der wird dann als Type ntfs oder vfat ausweisen.

Aus deiner Frage hat möglicherweise jeder etwas anderes heraus gelesen. Denn "Windows C:\"ist so etwas wie deren Wurzel, die dann bei Linux / heißt.

Oder du wolltest wissen, wo deine Windows-C-Partition eingebunden ist.

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@LZ123

@LZ123

Kannst du mir mal sagen, was das Bild jetzt mit meiner Frage zu tun hat

  • Ist das nicht offensichtlich?
  • Du fragtest doch wo Du C:\ in Linux (also auch Ubuntu) findest. Das Bild ist (m)ein (kläglicher) Versuch diese Frage grafisch zu beantworten.

Linuxhase

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genau, du musst die Windows partition einbinden / mounten, was aber mein ubuntu automatisch macht. ansonsten musst du mal googlen, wie man Partitionen einbindet. Und dann ist das wie ein Ordner irgendwo, da wo du es halt eingebunden hast...

Hallo

Wo finde ich in Linux (Ubuntu) den C:\ ?

So:

mkdir C:\\
cd C:\\
pwd

O.K. jetzt mal im ernst ;-)

  • Es gibt keine Laufwerksbuchstaben auf einem GNU/Linux System.
  • Jedes Dateisystem (also jede Partition) wird über einen eindeutigen Namen eingehängt.
  • Es gibt auch nur einen Verzeichnisbaum für alle gemounteten Dateisysteme und nicht, wie bei Windows üblich, für jeden Datenträger einen eigenen Baum!

Wenn Du den Pfad meinst der C:\ (im weitesten Sinne) entspricht, dann wäre das:

/

Wobei das dann irgendwie eher C:\Windows\ wäre ... hmm Äpfel vs. Birnen :-?

Linuxhase

Vergleich der Verzeichnisstruktur: Windows <--> Linux - (Linux, Ubuntu)

DH. Aber zu C:\Windows wäre ja wohl eher /usr/ das Pendant. ;-)

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@LemyDanger57

Nee, Quatsch, zu "C:/" wäre "/" das Pendant, und zu " C://Windows " gäbe es ganu genommen mehrer Verzeichnisse unter Linux

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@LemyDanger57

@Schard und @LemyDanger57

Es ist doch genau so wie ich eingangs schon schrieb:

... hmm Äpfel vs. Birnen :-?

Da sind wir uns doch einig, nicht wahr ;-)

Linuxhase

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Gesetzt dem Fall das Dein Windows C:\ auf der ersten Partition (/dev/sda1) der ersten Festplatte (/dev/sda) liegt und Dein Benutzername lz123 ist, dann könntest Du dieses Windows-Laufwerk direkt in Deinem /home Verzeichnis anzeigen lassen indem Du es so machst:

cd /home/lz123/
mkdir C:\\
sudo mount /dev/sda1 /home/lz123/C:\\
cd C:\\
ls

Da Windows mit dem \ arbeitet, jedoch unixoide Systeme mit dem / arbeiten, sieht der fertige Pfad dann so aus:

pwd
/home/lz123/C:\

Der Backslash "escaped" das direkt darauf folgende Zeichen, es enthebt dessen Sonderstatus als Steuerzeichen so das es als "normales" Zeichen benutzt wird.

Linuxhase

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