Wo endet von der Rechtslage eine Kleinkunstbühne und wo beginnt ein Theater - Betreff Brandschutz?

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3 Antworten

Erst mal ist für den Bau bzw. Umbau die Bauordnung von S-H maßgebend. Für Gebäude besonderer Art oder Nutzung gibt es darauf aufbauend Sonderbauvorschriften. Hier wäre eventuell die Versammlungsstättenverordnung- VStättVO- anzuwenden.
http://www.gesetze-rechtsprechung.sh.juris.de/jportal/portal/t/1qp/page/bsshoprod.psml?doc.hl=1&doc.id=jlr-VSt%C3%A4ttVSH2014rahmen&documentnumber=1&numberofresults=1&doctyp=Norm&showdoccase=1&doc.part=R¶mfromHL=true#focuspoint

Wenn du ein Objekt umbaust so musst du einen entsprechenden Architekt dabei haben der berechtigt ist die Bauvorlage bei der Baubehörde einzureichen. Der sollte dann auch befähigt sein den Brandschutz zu bearbeiten, immer öfter bedienen die sich aber externer Brandschutzbüros weil das Thema einfach zu komplex ist.

Für den Betrieb wären dann weitere Vorschriften zu beachten, wie z.B. die
DGUV Information 215-316 http://www.vbg.de/SharedDocs/Medien-Center/DE/Broschuere/Branchen/Buehnen_und_Studios/Sicherheit_bei_Veranstaltungen_und_Produktionen_Brandschutz_im_Dekorationsbau_DGUV_Information_215_316.pdf?__blob=publicationFile&v=9 Dabei kann dich dann aber auch deine BG beraten.

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Hallo! Kannte mich vor 25 Jahren in NRW aus. Hier war allein die Anzahl der Zuschauerplätze ausschlaggebend. Damals ohne Internet habe ich mich durch Ordnungs- und Bauämter gekämpft.
Aber es gibt garantiert jemanden in den Ämter der sich auskennt. In Bochum - einer echten Theaterstadt - waren die alle total hilfsbereit.
Ich meine mich zu erinnern dass die Grenze bei 100 oder 150 Plätzen lag. Sorry für altes Halbwissen - freue mich dass jemand so was noch macht! Toi toi toi!

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Kommentar von AntworterBasic
23.03.2016, 22:07

Man tut schließlich, was man kann!

(&;…]

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