Wo bezieht man Aufgaben fürs Gedächtnistraining?

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8 Antworten

Man kann vieles auch ohne fertige Aufgaben machen. Da das Langzeitgedächtnis bei einer Demenz-Erkrankung ja oft nicht so betroffen ist, sorgt es oftmals für eine steigerung der Lebensqualität, wenn man z.B. alte Lieder singt, Gedichte aufsagen läßt oder versucht, gemeinsam Sprichwörter zu finden, die zu einem bestimmten Thema passen. Um den Bezug zur aktuellen Realität herzustellen, kann man solche Dinge thematisieren, z.B. "herbst", "Weihnachten", "St. Martin", je nachdem, welche Jahreszeit ist oder welche Feste aktuell anstehen. So verbindet man die Stärke (das Langzeitgedächtnis) mit dem Training im schwachen Bereich (Kurzzeit- und Ultrakurzzeitgedächtnis). Tipps gibts z.B. auch im Alzheimer-Forum: http://alzheimerforum.de/

Guten Tag!

Ich möchte gerne auch auf eine Buch zum Thema Gedächtnistraining hinweisen, das Übungen von und für Senioren enthält. Gedächtnistraining auch als Anleitung für Gruppenleiter und Sozialarbeiter: "Mit ganzheitlichem Gedächtnistraining durch das Jahr" von Günter Diewald - http://www.gedaechtnistraining-literatur.de

Das Buch spricht den Menschen in seiner Ganzheit von Körper, Seele und Geist an. Die Übungen sind so ausgewählt, dass sowohl Kurz- als auch Langzeitgedächtnis, Merkfähigkeit, Wortfindung, Konzentration, Reaktionsvermögen und Kreativität trainiert und alle Sinne angesprochen werden.

Günter Diewald, 49 Jahre alt und studierter Sozialarbeiter, ist bereits in mehreren stationären Senioreneinrichtungen im Sozialen Dienst tätig gewesen. Mit seinem bereits nach kurzer Zeit in 2. Auflage veröffentlichten Werk stellt er seine jahrelange Erfahrung Kollegen und interessierten Privatpersonen zur Verfügung.

Edgar Gättner

Hallo Barbarela,

unter der Adresse http://www.gfg-online.de kannst du bei Bedarf ein Heft mit Gehirnjogging-Aufgaben bestellen, die das gehirn trainieren. Auf der Seite findest du auch ein paar Auszüge aus bereits veröffentlichen Übungen. Auch gibt es dort zahlreiche Hefte/Bücher zum Thema.

Da es sich um einen gemeinnützigen Verein handelt kannst du den Mitgliedsbeitrag (wenn du das werden solltest) sogar von der Steuer absetzen. Alternativ kannst du auch die Zeitschrift (alle 2 Monate) bestellen. Auch ein Geschenk- bzw. Probe-Abo gibt es dort. Einfach mal kurz mit einer eMail nachfragen.

Grüsse, Martin

Eine Demenz ist – von sehr seltenen Ausnahmen abgesehen – nicht heilbar.

Viele der Übungen für Gedächtnis und Merkfähigkeit - aber auch zu alltäglichen Situationen und Handgriffen - sind besonders Erfolg versprechend, wenn sich die Betroffenen während der Übungen körperlich bewegen. Insgesamt sollten beim Patienten die Fähigkeiten gefördert werden, die am besten erhalten sind.


  • Gedächtnistraining (Memory-Training, Gehirn-Jogging): Ziel: Hier werden Konzentrationsübungen, Merkspiele und Übungen zur geistigen Beweglichkeit angeboten. Häufig als spielerisches Training in der Gruppe. Das Programm sollte individuell abgestimmt sein, um Überforderung und Frustration zu vermeiden.

Voraussetzung: Nur zu Beginn der Krankheit zu empfehlen. Die Merkfähigkeit darf noch nicht zu stark abgenommen haben.

Weitere Möglichkeiten siehe unter Punkt 4.5.1 auf dieser Seite: http://www.patientenleitlinien.de/Demenz/body_demenz.html#DemenzPatLL5.1

Bitte die Mutter nicht mit irgendwelchen gehirnanstrengenden Rätseln überfordern, das frustet nur, wenn nichts mehr geht, geht nichts mehr. Wenn die Demenz schon erkennbar ist, hat das keinen Sinn mehr. Gegen Übungen ist nichts einzuwenden um weiteren Zerfall vorzubeugen. Am besten obige Seite angucken, dort sind noch mehr Hilfen angegeben.

Hier sind ein paar Übungen: http://www.schwabe.de/mental-aktiv/index.php?/start.html

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ich mache immer soduku oder kreuzworträtsel, kann ich nur empfehlen, hilft ungemein fit zu bleiben im Kopf. Da gibt es auch Bücher an jedem Kiosk für verschiedene Schwierigkeitsstufen.

Hallo Barbarella

Es gibt meiner Meinung nach einen "Quasi-Guru" zu diesem Thema, der auch immer einen Newsletter verschickt. Da sind häufig auch Anleitungen usw. dabei.

Ich schau gleich mal nach der Adresse....

Den Newsletter gibt es wohl unter w w w.mnemonik.de/Abo.htm

die Seite heisst http://www.memopower.de

Viel Spass Piet

Benutze einfach Alltagssituationen. Es gibt immer wiederkehrende Situationen wie: Haushalt. Lasse sie beim Spülmaschine ausräumen helfen indem sie die Bestecke in die richtigen Fächer einordnet, gemeinsames Tisch decken, kochen usw. Für das Langzeitgedächtnis nimm ein Fotoalbum mit zunächst alten Bildern. Lasse sie erzählen. Du wirst wahrscheinlich feststellen, dass bei fortgeschrittener Demenz weniger zu erzählen ist, je jünger die Fotos werden. Dann bist du gefragt ihr immer wieder (die gleichen Geschichten) zu erzählen, was zu sehen ist wer auf em Foto ist usw. Sie kann dir vorlesen aus Zeitungen, Zeitschriften, während du kochst oder bügelst. Stupides Gedächtnistraining soll angeblich nicht so viel bringen. Habe ein ähnliches Problem mit einer Pflegeperson die ich zu Hause pflege.

Schau mal auf http://www.megamemory.ch dort findest du einige Infos rund um das Thema Gedächtnistraining von einem sehr bekannten Gedächtnistrainer aus der Schweiz.

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