Welche Folgen würden sich heutzutage ergeben wenn man gegen das 2. Gebot verstößt (man soll den Namen Gottes nicht missbrauchen)?

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9 Antworten

Dieselben wie schon immer:

Welche Konsequenzen es unter den Menschen hat, den Namen Gottes zu missbrauchen, ist im Grunde irrelevant. Was zählt, ist der Wille Gottes.

Jeder, der den Namen Gottes missbraucht sollte sich also nicht wundern, wenn Gott seine Gebete nicht erhört.

Und man missbraucht den Namen Gottes schon, wenn man nur bei ihm schwört... Was ja viele gerne tun, um einer Aussage mehr Gewicht zu verleihen: "ich schwöre bei Gott, daß..." und sowas meine ich damit...

Wenn man sich nicht nur mit einzelnen willkürlich ausgewählten Versen der Bibel befasst, sondern den gesamten Kontext der Lehre berücksichtigt, wird deutlich, daß die ganze Anbetung nichtig (=wertlos) ist, wenn sie sich nicht am Willen Gottes orientiert.

Also was lernst Du daraus?

Hoffentlich nicht denselben abergläubigen Unfug der Juden, daß sie den Namen garnicht mehr gebrauchen und durch irgendwas anderes ersetzen... Auch das ist gewissermaßen ein Missbrauch.

Gemäß der Bibel werden ja nur die gerettet, die den Namen Gottes anrufen (=respektvoll anwenden)... Und Gott möchte retten. Schade, daß sich so viele so einfach dem entziehen. ;)

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Hamburger02 17.12.2015, 07:53

"Jeder, der den Namen Gottes missbraucht sollte sich also nicht wundern, wenn Gott seine Gebete nicht erhört."

Macht doch nix, die Gebete von Gläubigen werden genausowenig erhört. Das wurde bereits wissenschaftlich nachgewiesen. Gebete können höchstens einen Placebo-Effekt auslösen, eine Wirkung von Außen aufgrund von Gebeten ist reiner Aberglaube.

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warehouse14 17.12.2015, 07:59
@Hamburger02

Ich möchte echt mal wissen, wie ernstzunehmende Wissenschaftler einen möglichen Einfluß eines Wesens nachweisen wollen können, dessen Existenz sich doch schon ihrer Weisheit entzieht. -.-

Sollte man nicht erstmal das Wesen kennen, was den Einfluß ausübt, um überhaupt wissen zu können, wie der Einfluß aussehen kann?

Und bisher hat mir noch niemand zweifelsfrei beweisen können, daß keines meiner Gebete von Gott erhört wurde.

Klar, man kann es Placeboeffekt nennen.

Aber nur, weil man eine Sache umbenennt ändert sich ihre Natur nicht.

warehouse14

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Es geht beim 2. Gebot um den Namen, Jahwe, YHWH und nicht um die Bezeichnung "Gott."  Passieren wird nichts. Ist nicht strafbar im Gegensatz wie "Du sollst nicht töten, kein falsches Zeugnis geben (Meineid) oder Hab und Gut begehren (Diebstahl). Da passiert natürlich was.

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Praktishc in den meisten Rechtsstaaten passiert nichts. Manche Staaten haben noch einen Artikel gegen Beleidigung religiöser Gefühle... In Staaten, wo die Religion sehr ernst genommen wird (z.B. Saudi arabien), kann das schlimme Konsequenzen haben...

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Der Name Gottes wird doch schon dauernd missbraucht. Nämlich als Rechtfertigung für Bevormundung, Herrschaftsansprüche und Verbrechen aller Art.

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RobinsonCruesoe 15.12.2015, 18:33

Du hattest eigentlich schon alles gesagt; ich habe Deinen Kommentar erst später gesehen.

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Dieselben wie schon immer: keine.

Du kannst auch den Namen von Rotkäppchen missbrauchen und auch da passiert nichts.

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Ortogonn 15.12.2015, 20:09

Du kannst auch den Namen von Rotkäppchen missbrauchen

etwa so: Koträppchen ? Also ein kleiner, aus schwarzem Stuhl geformter Hengst ?  :D

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Tja, da würde ich erst mal nachforschen müssen, welches "Der Name" Gottes ist....

99 sind nachlesbar, den 100. kennt nur das Kamel, daher schreitet es so stolz einher... ( Islam )

Die Thora und Bibel lehgen nahe, es könnte eine Form von Jahwe sein, JHWH, JHVH o.ä... oder einfach:

 Ich bin der ich war und sein werde....noch kürzer:

"Das ewige Wesen "

OK, soweit meine bescheidenen Erkenntnisse zum "Namen"....


Weiter müsste ich nachforschen, was "Missbrauch" in diesem Sinne ist....

Etwa den/einen der Namen ..... als Fluch zu gebrauchen ?

Oder dabei zu schwören ?

Da komme ich grad nicht weiter, sorry....


Missbrauch des Namens führt im Westen zu keinen staatlichen oder strafrechtlichen Konsequenzen... allenfalls "mal später" vom Namensinhaber selbst....

.. wie das in strengen religiösen Ländern der Fall ist, weiß ich nicht konkret...

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Du solltest besser fragen, was geschehen würde, wenn man nicht mehr den Namen Gottes missbraucht.

Dann würde es keinen religiös verbrämten Terrorismus und keinen religiös daherkommenden "Krieg gegen den Terror" geben. Aber weil dem nicht so ist, können sich Islamisten und christliche Milizenionäre als "Gotteskrieger" aufspielen und so Gottes Namen missbrauchen.


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Das 2. Gebot (2.Mose 20:4-6): "Du sollst dir kein Bildnis noch irgend ein Gleichnis machen, weder des, das oben im Himmel, noch des, das unten auf Erden, oder des, das im Wasser unter der Erde ist. Bete sie nicht an und diene ihnen nicht. Denn ich der Herr, dein Gott, bin ein eifriger Gott, der da heimsucht der Väter Missetat an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied, die mich hassen und tue Barmherzigkeit an vielen Tausenden, die mich liebhaben und meine Gebote halten." Das 3. Gebot (Vers 7): "Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht mißbrauchen; denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen mißbraucht." Folgen der Missachtung: „Wer das ganze Gesetz hält und nur gegen ein einziges Gebot verstößt, der hat sich gegen alle verfehlt.“ (Jakobus Kapitel 2, Vers 10). "Denn der Tod ist der Sünde Sold; aber die Gabe Gottes ist das ewige Leben in Christo Jesu, unserm HERRN." Röm. 06:23   http://www.veto4701.com/5.html

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Keine. Wie denn auch?

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