WLAN auf Linux-Fedora Treiber installieren

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3 Antworten

Hallo

beim installieren des WLAN ASUS USB-Stick N13
  • Eine Hardware installieren bedeutet aber doch nur diese mit der Computerhardware zu verbinden, dafür ist keine Software nötig.
bekomme ich am Ende beim MAKE einen error wegen fehlender root-Rechte auf das Verzeichnis build. Startbefehl: sudo bash install.sh
  • Was ist das für eine Datei und was genau soll damit getan werden?
  • Wenn es bereits bei make zu einem Fehler kommt, dann hat das eigentlich noch nichts mit root zu tun weil dieses Kommando jeder ausführen darf. Erst bei make install werden dann die Rechte des Substitute User (Superuser, root) benötigt).
  • Ergo muß die Fehlermeldung eine andere sein, diese bitte im genauen Wortlaut hier wiedergeben!
letzter Versuch war mit Fedora19, aber das Problem tritt auch bei Knoppix oder bei Linux Mint auf

Interessant dabei finde ich das es bei Deinen Versuchen mit den zwei größten Lagern der Linux-Welt nicht klappt.

Was kann ich tun, damit ich wirklich root- Berechtigung habe - dachte sudo müsste das können

Doch, normalerweise ist bei Ubuntu und Linux-Mint der 1. eingetragene User auch der mit allen Rechten eines root. Bei Fedora, Debian und allen anderen "nicht Ubuntu Forks" kann man so Befehle als root ausführen:

su -c "bash install.sh"

um eben nur dieses Script als root zu verwenden. Oder man macht sich gleich zu root mit:

su
Passwort:
bash install.sh

Natürlich sollte man auch im Verzeichnispfad sein in welchem die Datei liegt, oder eben den Pfad dorthin mit angeben!

Unix-_Wissen ist wohl veraltet.

Wenn Du das tatsächlich mal hattest, dann hast Du es komplett vergessen, denn die Vorgehensweise beim kompilieren & installieren aus den Quellen hat sich nicht geändert!


Bist Du denn sicher das Du überhaupt ein Script benötigst um einen "Treiber" zu installieren?

Zeig doch bitte mal um welches Gerät es sich dabei handelt:

input=$(lsusb|grep -i 'net' | awk '{print $2,$4}'|tr -d ':'|sed 's/ /:/g')
lsusb -v -s $input

Wobei ich einfach mal hoffe das der String net nur beim WLAN-Stick vorkommt. Andernfalls dann eben nur lsusb verwenden.

Linuxhase

weckmannu 27.02.2014, 15:18

Danke für die ausführliche Antwort. Da mit dem USB-Stick eine CD mit Windows- und LINUX-Treibern geliefert wurde, ging ich davon aus, dass man "zum Verbinden der Hardware" auch Software installieren müsse. Diese Installation gelang mir bisher, trotz aller guten Ratschläge mit "su" usw. nicht ohne Fehlermeldung.

Allerdings hatte ich inzwischen einen Teilerfolg insofern, als Xubuntu die Hardware selber erkannt hat. Es lief aber erst einigermassen, nachdem ich im Router die WPA-Verschlüsselung abgeschaltet hatte und mich oder ihn darauf beschränkt habe, nur eine MAC-Sperre gegen unberechtigte Mitnutzer anzuwenden (Fritzbox-Funktion)

Inzwischen habe ich festgestellt, dass mehrere Distributionen Schwierigkeiten mit meiner veralteten NVIDIA-Graphik hatten. Auch Xubuntu hat erst einigermassen funktioniert, nachdem ich über ein LAN-Kabel einen Update für Ubuntu installieren konnte. Nachwievor bleibt der Wermutstropfen, dass die Verbindung bzw. das ganze System nach ca. 10 Minuten Betriebsdauer blockiert und der PC mit Gewalt abgeschaltet werden muss.

Da ich noch einen zweiten ähnlich alten PC habe, ist mein nächstes Projekt, das Ganze nochmal dort zu versuchen.

P.S. auf meinem PC habe ich Dualboot installiert, sodass ich auch mit Windows XP operieren kann. Dabei gibt es keine Hardwareprobleme, wie man evtl. vermuten könnte. XP läuft stabil - auch die HD ist auf Fehler überprüft.

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Linuxhase 27.02.2014, 16:00
@weckmannu

@weckmannu

Da mit dem USB-Stick eine CD mit Windows- und LINUX-Treibern geliefert wurde, ging ich davon aus, dass man "zum Verbinden der Hardware" auch Software installieren müsse.

Wenn tatsächlich ein Hersteller Software für Linux mitliefert (und diese auch frei gibt) wird das bei bekannt werden, gleich von den Kernel Entwicklern "einverleibt" und fest in den Kernel eingebaut.

Diese Installation gelang mir bisher, trotz aller guten Ratschläge mit "su" usw. nicht ohne Fehlermeldung.

Ohne die man dem Problem aber nicht auf die Pelle rücken kann. Und ausführliche, sowie genaue Fehlermeldungen ebenfalls.

Es lief aber erst einigermassen, nachdem ich im Router die WPA-Verschlüsselung abgeschaltet hatte

ja von solcher Hardware habe ich auch schon gehört. Das Kommando:

lspci -nnk | grep -iA2 net

wäre hierfür sehr hilfreich.

Inzwischen habe ich festgestellt, dass mehrere Distributionen Schwierigkeiten mit meiner veralteten NVIDIA-Graphik hatten.

Die Distribution hat damit normalerweise nichts zu tun, weil bei Linux alle Treiber (so es welche gibt) im Kernel sind und bei Bedarf automatisch geladen werden. Es geht also im Endeffekt nur darum ob die verwendete Kernelversion neuer ist oder nicht.

Auch Xubuntu hat erst einigermassen funktioniert, nachdem ich über ein LAN-Kabel einen Update für Ubuntu installieren konnte.

Grundsätzlich ist es, gerade bei Ubuntu & Co immer ratsam zuerst ein:

sudo apt-get update && sudo apt-get upgrade

auszuführen nach einer Installation!

dass die Verbindung bzw. das ganze System nach ca. 10 Minuten Betriebsdauer blockiert und der PC mit Gewalt abgeschaltet werden muss.

  • Sicher "mit Gewalt"? - Geht auch kein Strg+Alt+F3 oder einloggen über ssh von einem anderen Computer mehr?
  • Auf jeden Fall wäre es bei Fehlern immer gut in den Log-Dateien nachzusehen welche Meldungen da gelistet sind:

.

grep -Ei 'error|fail' /var/log/syslog || egrep -i 'error|fail' /var/log/messages

Da ich noch einen zweiten ähnlich alten PC habe, ist mein nächstes Projekt, das Ganze nochmal dort zu versuchen.

Dann schalte in jedem Fall mal den Splash-Screen ab um gleich alle Meldungen beim booten des Kernels zu sehen.

P.S. auf meinem PC habe ich Dualboot installiert, sodass ich auch mit Windows XP operieren kann.

Besser als nicht online zu kommen....nur wie lange noch ;-)

linuxhase@linuxhase.de

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welchen Grund gibt es, das nicht als root auszuführen?

sudo kann sehr unterschiedlich konfiguriert sein. Es kann für alle Befehle aber auch so eingerichtet sein, nur ausgewählte Befehle mit root-Rechten ausgeführt werden.

Damit können sich Administratoren die Arbeit teilen, ohne dass sie sich in die Quere kommen.

Linuxhase 21.12.2013, 14:34

@guenterhalt

Wobei wir ja wissen das bei Ubuntu und Forks dieses überaus nützliche Feature ad absurdum geführt wurde und der sudo-User alles darf :-(

Linuxhase

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su -

gib das root-Passwort ein und dann bist du wirklich root.

Dann führ das Install-Script als root aus und schau ob es dann klappt.

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