Wisst ihr ob diese Probechips fürs Hunde kastrieren etwas bringen?

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4 Antworten

Angeblich ja. Hatte bis vor Kurzem mit unserem Rüden das Problem, dass ständig die Prostata entzündet war. Ein Trauerspiel alle 4-6 Wochen.

Unsere TÄ hat uns das letzte Mal angeraten, ihm einen Hormonchip zu setzen um zu sehen, ob es dann besser wird und ob wir dann darauf hin unseren Rüden kastrieren lassen wollen, wenn es etwas bringt.

Ich hab auch hier um Rat gefragt, weil ich eigentlich nicht möchte dass mein Hund unter´s Messer kommt, denn am Verhalten ändert eine Kastration nix wenn der Hund nicht erzogen ist.

Da aus deiner Frage nicht ganz ersichtlich ist, warum dein Hund einen Chip bekommen soll, magst verraten warum er einen Chip haben soll?

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Ja, sie bewirken wirklich eine "Scheinkastration". Bei der Kastration werden hauptsächlich hormonbildende Organe entnommen, d.h. dass diese Hormone nicht mehr produziert werden können.

Der Chip "spielt das dem Körper vor" als wenn es diese Organe nicht mehr geben würde (obwohl sie ja noch da sind). Es wird dadurch lediglich die Hormonproduktion gehemmt. Das bewirkt dann das gleiche, als ob der Hund kastriert wäre.

Also, es funktioniert und ich habe auch schon ein paar Hunde damit kennen gelernt, allerdings vornehmlich Rüden (bei Weibchen klappt das aber auch!).

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Hi Mausi 2502.

Der Chip gaukelt eine Kastration vor. Ob der Sexualtrieb nach einer richtigen Kastration weniger stark ausgeprägt ist, hier gehen die Meinungen auseinander, ist umstritten. Fakt ist auf jeden Fall, ein kastrierter Rüde wird von vollwertigen Rüden meist domestiziert.

In freier Natur unter Wölfen beispielsweise würde solch ein Tier verstoßen.

Nach einer Kastration stellt der Hund seinen Hormonhaushalt um, und bekommt einen anderen Geruch. Zwischen Kastration und Umstellung des Hormonhaushalts vergehen einige Wochen. Der Chip hingegen verändert den Hund meist schon nach 1-2Wochen, und hält ca 8 -10 Monate an. Kosten ca. 80.--€

Wenn der Hund gesund ist, würde ich ihn nicht kastrieren. Aber das ist nur meine persönliche Meinung, die Verantwortung trägst Du als Halter. Kastration ist kein Allheilmittel.

Gruß

Uwe4830

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Ich finde es sinnvoll dass einem Hund vor einer Kastration ein Chip gesetzt wird um sein Verhalten zu beobachten.

Es kommt darauf an warum du deinen Hund kastrieren lassen möchtest.

Ich bin grundsätzlich gegen eine Kastration wenn keine medizinischen Gründe vorliegen und habe drei intakte Rüden die natürlich nie in ihrem Leben eine Hündin decken werden.

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Kommentar von DonkeyDerby
20.06.2016, 21:32

Und das halten natürlich alle für ganz wundervoll tierfreundlich - Rüden mit einem gesunden Sexualtrieb (der übrigens beim Hund noch sehr viel stärker ausgeprägt ist als bei seinem Ahnherrn, dem Wolf), den sie nie ausleben dürfen.

Ein Kastrat, der sexuell unbeschwert durchs Leben geht und sich nicht nach jeder läufigen Hündin in der Nachbarschaft die Augen ausweint, ist natürlich dann der "arme Hund"...

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