wissentlich depressiv sein, aber es sich trotzdem nicht eingestehen wollen?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo Flower - Blume, erstmal zu deiner Ausgangsfrage: "kann man depressiv sein und es wissen, aber es sich trotzdem nicht eingestehen"? Ja, das ist möglich. Im Kopf weißt du es, aber in deinem Gefühl wehrt sich etwas gegen dieses "Eingeständnis".

Was wäre denn so schlimm, wenn es so wäre? Wenn du wirklich eine Depression hättest, oder auch etwas Ähnliches oder Anderes?

Lassen wir die Diagnose einfach mal beiseite. Das ist nur eine Schublade, vielleicht gar nicht mal genau die richtige. Oder sie hat nur ein unvollständiges Schildchen außen dran kleben. Aber das finde ich im Moment ganz egal, es ist bloß ein Etikett, wozu hilft dir das im Moment?

Schau mal, deine Aufzählung. Du bist Expertin in eigener Sache. Du weißt, wie sich das alles anfühlt, und das ist die Wahrheit. Das richtige Etikett dafür ist erst viel später dran, falls Fachleute das brauchen sollten.

Du kennst deine Wirklichkeit, und du kannst sie auch wirklich gut beschreiben! Die Worte hast du. Kannst du auch einen freundlichen und liebevollen Blick auf all die Gedanken, Probleme, Sorgen und Gefühle riskieren? Als wäre da ein trauriges, ängstliches Kind an deiner Seite, mit dem du Hand in Hand durchs Leben gehst? Dieses Kind möchte, dass du es hältst, dass du es beruhigst, dass du ihm Mut machst, dass du es lieb hast.

Das ist nichts Schlimmes. Aber es gibt Zeiten im Leben, da fühlt man sich nur noch wie dieses mutlose Kind, das niemanden an seiner Seite hat. Man hat es irgendwie verloren, dass man selbst auch der Erwachsene sein kann, der das eigene innere Kind liebhat. Diese Kraft (wieder) zu finden, die Stärke und die Liebe zu spüren, dazu kann eine Therapie helfen.

Ein aufregender Weg, aber mit einem sehr schönen Ziel! Besonders am Anfang ist es ganz normal, Angst zu haben, aber das geht jedem so. Und schließlich wissen Psycholog/innen das und können damit gut umgehen.

Wenn dann aus der angstvollen Aufregung so etwas wie eine freudige Aufregung wird, dann geht es dir schon viel, viel besser. Nur Mut, und alles Gute!

Ich möchte gern noch etwas ergänzen. Was auch immer dir (sicher nicht ohne Grund) in den Knochen steckt: Hilfe anzunehmen, darauf steht in der Realität nicht die Todesstrafe. Du darfst das, und du wirst nicht untergehen dabei. Egal, ob es anderen "noch schlechter" geht oder nicht.

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Du kommst aus dem Konflikt, in dem Du ihn Dit wirklich eingestehst und auch abwiegen solltest, es mal mit einer professionelle Therapie zu versuchen!

Nun meine Frage: Kann man wissen, dass man Hilfe braucht und eig. mit jemandem darüber reden sollte aber sich dies trotzdem im Unterbewusstsein nicht eingestehen will (bzw. eingestehen möchte?!)?

Ja, dass ist der Unterschied zwischen Krankheitseinsicht (ich bin krank, habe ein Problem) und Krankheitsakzeptanz (ich bin krank und tue alles um gesund zu werden, auch wenn es weh tut).

Geh zum Arzt, du brauchst Hilfe, aber wahrscheinlich hast du auch Probleme Hilfe anzunehmen.

Mir ging es ähnlich wie dir, dank Therapie bin ich mittlerweile ein anderer Mensch und mir geht es richtig gut.

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