Wissens "Test" beim Arbeitgeber

...komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Es geht dir ohnehin nicht gut in dieser Arbeitsstelle und so hast du einen neuen Grund , dich zu fürchten. Wenn dieser Test käme, würdest du ihn doch mit deinem wissen und Erfahrung ausfüllen können! Dazu zwingen kann dich niemand, aber da du eh einen schweren Stand dort hast, wäre das ein weiterer Grund für eine noch schlechtere Behandlung. dein mobbinggrundproblem solltest du endlich angreifen und nicht hinnehmen. Du machst dich selbst damit kaputt und deine angst wird sich ausbreiten und dein Leben überschatten. Überleg dir genau, was du tun willst, zögere nicht, du schadest dir bereits jetzt schon. Dieser mögliche Test, der dir droht, stellt deinen Job per se in Frage. solltest du nicht den job wechseln und unbeschwert neu anfangen?

Nur was tun gegen dieses Mobbing ? Ich war schon oft Mobbingopfer, ich bin leider schwach durch meine Depressionen . Ich habe keine Lust mehr jeden Tag heulend nach Hause zu fahren, nur kündigen kann ich nicht, ich lande sofort in Hartz4

0

Ich persönlich würde garnichts ausfüllen wenn es nicht Bestandteil meines Arbeitsvertrages wäre, dabei wäre es mir schnuppe, ob der Test vom Chef, oder sonst wem stammt.

Nur ´mal am Rande: Hast Du schon einmal etwas von dem arbeitgeberseitigen Direktionsrecht gehört, @Urknall?

0
@Nightstick

Und jetzt möchtest Du mir erzählen, dass der Arbeitgeber Wissenstests einführen kann an denen man teilnehmen muss bei bereits bestehendem Arbeitsvertrag ?

0
@Urknall

1. Ich weise darauf hin, dass man sich als Arbeitnehmer in keiner Weise darauf berufen kann, dass es dem Arbeitgeber grundsätzlich verboten wäre, derartige Wissensabfragen (Wissens-Tests) durchzuführen.

2. Solange dieser Bezug zur jeweiligen Tätigkeit hat, und weder (erkennbaren) Einfluss auf die Gehaltshöhe hat, noch in sonstiger diskriminierender Form (z.B. Befragung mehrerer Personen gleichzeitig) durchgeführt wird, muss man davon ausgehen, dass eine derartige Wissensabfrage grundsätzlich erlaubt, und somit durch das Direktiionsrecht abgedeckt ist.

3. Weigert sich ein Arbeitnehmer demzufolge grundlos, kann er deswegen durchaus abgemahnt und im Wiederholungsfall gekündigt werden.

==> Du siehst, @Urknall, ganz so einfach, wie Du es gerne hättest, ist das Arbeitsrecht leider nicht...

Gruß @Nightstick


0
@Nightstick

Naja, man muss sich eben entsprechend verhalten, wenn mir einer mit Tests käme, an denen ich nicht teilnehmen möchte, würde ich entweder in dem Zeitraum ausfallen, oder aber das Blatt leer wieder abgeben, weil mir gerade nichts dazu einfallen würde. Mehr wie einen Namen und ein Datum auf dem Blatt kann ein Arbeitgeber auch nicht erzwingen.

Und zum Thema erkennbaren Einfluss, den kann ich als Arbeitnehmer garnicht abschätzen, ergo bekommt der Chef sowieso erst einmal Post vom Anwalt und solange bis geklärt ist was er damit bezweckt, passiert rein Null in Sachen Test, bzw. er bekommt wie oben beschrieben ein leeres Blatt mit lediglich Namen und Datum zurück, zu mehr Wissen kann man mich nicht verpflichten, weil die Gedanken sind immer noch frei..... Für das leere Blatt lasse ich mir auch gerne einen ganzen Arbeitstag, oder zwei Zeit natürlich unter Berücksichtigung der Pausenzeiten. ;-)

0
@Urknall

Ich kann Deine (persönliche) radikal ablehnende Haltung zwar verstehen, aber diese ist -wie von mir ausgeführt- nicht auf jeden Fall übertragbar, und deshalb von den Fragestellern "mit Vorsicht zu genießen".

Meine Bewertung dazu: Solch eine Haltung muss man sich leisten können...! 

0

Test zur Seite legen und freundlich fragen bei welchen Fragen die Kollegin Hilfe benötigt.....

Halte das für eine neu eingeführte Praxisunart und du warst schon vorher da! Glaube nicht das da was kommt! Fühle mit dir!

Was möchtest Du wissen?